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    Wild Coast Explorer

    Wild Coast Explorer

    von Felix Gillen

    Die Wild Coast zwischen Port Edward und der Kei-Mündung ist einer der ursprünglichsten Küstenabschnitte des Landes: grüne Hügel mit Xhosa-Dörfern, einsame Buchten und Felsformationen wie Hole in the Wall. Die Straßen zur Küste sind teils schlecht, plane kurze Etappen und fahre nur bei Tageslicht.

    12 Tage / 11 Nächte
    Oktober–März
    5 Stopps

    Warum diese Route?

    Für Reisende, die Abgeschiedenheit suchen: kaum Hotels, Xhosa-Dörfer auf grünen Hügeln und Buchten ohne Strandpromenade.

    Geheimtipps

    • Aussichtspunkt am Flugfeld auf dem Mount Thesiger über Port St. Johns
    • Waterfall Bluff bei Mbotyi, wo ein Wasserfall direkt ins Meer stürzt
    • Mapuzi-Höhlen an der Küste bei Coffee Bay

    Reiseverlauf

    Durban
    Stopp 1 • 2 Übernachtungen

    Durban

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Durban ist die größte Stadt KwaZulu-Natals und der wichtigste Hafen des Landes, mit warmem Wasser des Indischen Ozeans und subtropischem Klima. Die Stadt hat eine der größten indischstämmigen Gemeinden außerhalb Indiens, was sich in Tempeln, Märkten und der Küche zeigt, allen voran im Bunny Chow.
    4 Sehenswürdigkeiten
    2 Restaurants

    Zulu, Briten und Inder

    Durban entstand 1824 als britischer Handelsposten auf Land, das der Zulu-König Shaka den Händlern überließ, und hieß zunächst Port Natal. Ab 1860 holten die Briten indische Vertragsarbeiter für die Zuckerrohrplantagen ins Land, später folgten Händler. Ihre Nachfahren prägen die Stadt bis heute. Mahatma Gandhi kam 1893 als junger Anwalt nach Natal und entwickelte hier seine Idee des gewaltfreien Widerstands. Die Zulu-Kultur ist in Musik, Handwerk und Sprache allgegenwärtig.
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    Port Edward
    Stopp 2 • 1 Übernachtung

    Port Edward

    Stadt
    Port Edward ist der südlichste Ort an der Küste von KwaZulu-Natal, direkt an der Grenze zum Ostkap. Ruhige Strände, die Schlucht des Umtamvuna und die Red Desert machen den Ort zu einem entspannten Stopp an der South Coast.
    3 Sehenswürdigkeiten
    1 Restaurant

    Kultur

    Die South Coast ist von Zulu-Kultur geprägt, südlich der Grenze beginnt das Gebiet der Xhosa und Mpondo. Port Edward selbst ist ein ruhiger Urlaubsort, große Kulturangebote findest du eher in Durban.
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    Port St. Johns
    Stopp 3 • 3 Übernachtungen

    Port St. Johns

    Stadt

    Perfekt zum Abschalten und Entspannen. Ideal für Abenteuerlustige und Aktivurlauber und Reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten und historischen Stätten.

    Port St. Johns liegt an der Mündung des Umzimvubu an der Wild Coast, eingerahmt von zwei hohen, bewaldeten Bergen, die wie ein Tor über dem Fluss stehen. Der kleine, etwas verschlafene Ort ist Ausgangspunkt für Strände, Küstenwanderungen und Ausflüge ins ländliche Pondoland.
    3 Restaurants

    Pondoland

    Port St. Johns liegt im Pondoland, dem Gebiet der amaMpondo, die isiXhosa sprechen. Im 19. Jahrhundert entstand hier ein kleiner Handelshafen, der jedoch wegen der Sandbank im Fluss nie groß wurde. In den Dörfern der Umgebung prägen Rundhütten und Viehzucht das Leben. Frag vor dem Fotografieren von Menschen und Gehöften um Erlaubnis.
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    Coffee Bay
    Stopp 4 • 3 Übernachtungen

    Coffee Bay

    Dorf

    Perfekt zum Abschalten und Entspannen. Ideal für Abenteuerlustige und Aktivurlauber.

    Coffee Bay ist ein kleiner Ort an der Wild Coast, rund 90 Kilometer südöstlich von Mthatha. Backpacker, Surfer und Wanderer kommen wegen der Buchten, der Xhosa-Dörfer auf den Hügeln und des Felsbogens Hole in the Wall wenige Kilometer südlich.
    2 Sehenswürdigkeiten
    2 Restaurants
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    Hole in the Wall
    Stopp 5 • 2 Übernachtungen

    Hole in the Wall

    Sehenswürdigkeit
    Hole in the Wall ist ein mächtiger Felsbogen vor der Wild Coast, rund acht Kilometer südlich von Coffee Bay, an der Mündung des Mpako River. Die Brandung hat ein großes Tor in die vorgelagerte Felsinsel gespült. Auf isiXhosa heißt er esiKhaleni, Ort des Klangs, nach dem Donnern der Wellen.
    1 Sehenswürdigkeit

    Die Legende von esiKhaleni

    Für viele Xhosa ist der Felsbogen ein besonderer Ort. Eine überlieferte Geschichte erzählt von einem Mädchen, das sich in einen der Meeresbewohner verliebte. Um zu ihr zu gelangen, brachen diese ein Loch in die Felswand. Im Rauschen der Wellen hören manche die Stimmen der Ahnen.
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    5 Stopps

    Route Zusammenfassung

    Dauer12 Tage
    Stopps5 Orte
    TypGemischt
    Beste ReisezeitOktober–März