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    Salta
    Bernard Gagnon / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Argentinien

    Salta

    Stadt

    Salta, „La Linda“ genannt, wurde 1582 gegründet und ist für ihre spanische Kolonialarchitektur bekannt.

    von Felix Gillen

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    Salta, „La Linda“ genannt, wurde 1582 gegründet und ist für ihre spanische Kolonialarchitektur bekannt. Sie liegt auf rund 1.150 Metern am Fuß des Cerro San Bernardo und ist der wichtigste Ausgangspunkt für Touren in die Quebrada de Humahuaca, nach Cafayate und zu den Salinas Grandes.Mittelpunkt ist die Plaza 9 de Julio mit der Kathedrale und dem Cabildo aus dem 18. Jahrhundert, in dem heute ein historisches Museum untergebracht ist. Gleich daneben zeigt das Museo de Arqueología de Alta Montaña die Mumien von Llullaillaco, drei Inka-Kinder, die vor über 500 Jahren auf einem Andengipfel geopfert wurden. Eine Seilbahn führt auf den Cerro San Bernardo mit Blick über die Stadt. Abends gibt es in den Peñas der Calle Balcarce Folkloremusik zu Empanadas und Locro.

    Sehenswürdigkeiten in Salta

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Museo de Arqueología de Alta Montaña (MAAM)

    1Museo de Arqueología de Alta Montaña (MAAM)

    Das Museum an der Plaza 9 de Julio zeigt die Mumien von Llullaillaco: drei Inka-Kinder, die vor über 500 Jahren auf dem Gipfel des 6.723 Meter hohen Vulkans geopfert und 1999 nahezu unversehrt gefunden wurden. Ausgestellt wird jeweils eines der Kinder, dazu ihre Grabbeigaben. Ein bewegender Ort, der viel über die Kultur der Inka erzählt.
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    Cerro San Bernardo

    2Cerro San Bernardo

    Vom Parque San Martín fährt eine Seilbahn auf den Hausberg von Salta; zu Fuß führen rund 1.070 Stufen hinauf. Oben blickst du weit über die Stadt; dazu gibt es Restaurants mit Aussicht, einen kleinen Park und Stände mit Kunsthandwerk.
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    Restaurants in Salta

    1

    Doña Salta

    Rustikales Lokal mit Kalksteinwänden und viel Holz in der Altstadt. Auf der Karte stehen mehrere Sorten Locro und andere Gerichte der Region; zum Nachtisch gibt es regionale Süßspeisen wie Dulce de Chayote.
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    2

    La Salteñería

    Nahe dem Convento de San Bernardo dreht sich hier alles um Empanadas, die im Lehmofen gebacken oder frittiert werden. Die Rindfleischfüllung ist mit dem Messer geschnitten; probier auch die Variante mit Käse, Kartoffel und Frühlingszwiebel. Du isst im Speisesaal oder in den Innenhöfen, und tiefgekühlte Empanadas gibt es zum Mitnehmen.
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    Unterkünfte in Salta

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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      Salta-Reise

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      • 1Museo de Arqueología de Alta Montaña (MAAM)3 Tage
      • 2Cerro San Bernardo4 Tage
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      Salta
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    In der Umgebung

    Salta und Jujuy

    Salta und Jujuy

    Der Nordwesten Argentiniens ist ein Land der Hochtäler und farbigen Berge. Hier verlief einst eine Handelsroute der Inka, und die andine Kultur prägt bis heute Märkte, Musik und Küche. Ausgangspunkt ist die Kolonialstadt Salta; von dort führen Straßen in die Quebrada de Humahuaca mit ihren bunten Felswänden, hinauf zu den Salinas Grandes auf rund 3.450 Metern und nach Süden ins Weinbaugebiet um Cafayate.Am angenehmsten reist du hier zwischen Mai und September, wenn es trocken und sonnig ist. Viele Ziele liegen deutlich über 2.500 Metern; plane Zeit zur Akklimatisierung ein.
    Purmamarca

    Purmamarca

    Das kleine Dorf am Eingang der Quebrada de Humahuaca liegt direkt am Fuß des Cerro de los Siete Colores, des „Bergs der sieben Farben“, eines der bekanntesten Fotomotive Argentiniens. Am Dorfplatz verkaufen Händler Kunsthandwerk aus der Region.Der rund drei Kilometer lange Paseo de los Colorados führt um die farbigen Felsen herum; im Morgenlicht wirken die Farben besonders intensiv. Purmamarca ist zudem Ausgangspunkt für die Fahrt über die Cuesta de Lipán zu den Salinas Grandes und ein beliebter Ort, um den Karneval im Norden zu erleben.
    Quebrada de Humahuaca

    Quebrada de Humahuaca

    Die Quebrada de Humahuaca ist ein rund 155 Kilometer langes Hochtal in der Provinz Jujuy, das der Río Grande von Norden nach Süden durchfließt. Ihre Felswände leuchten in Rot, Ocker, Gelb und Violett, weil hier Gesteine aus vielen Erdzeitaltern zutage treten. Seit rund 10.000 Jahren nutzen Menschen das Tal als Handelsweg, später auch die Inka; 2003 erklärte die UNESCO die Quebrada zum Welterbe als Kulturlandschaft.Entlang der Straße reihen sich kleine Orte: Purmamarca mit dem Cerro de los Siete Colores, Maimará mit der „Paleta del Pintor“, Tilcara mit der rekonstruierten vorspanischen Bergfestung Pucará und Humahuaca am Nordende, von wo aus du zur Serranía de Hornocal mit ihren „14 Farben“ fährst. Das Klima ist trocken und windig. Das Tal liegt hoch; nimm dir Zeit zur Akklimatisierung.
    Salinas Grandes

    Salinas Grandes

    Die Salinas Grandes sind eine rund 212 Quadratkilometer große Salzpfanne auf durchschnittlich 3.450 Metern Höhe an der Grenze der Provinzen Jujuy und Salta. Die blendend weiße Fläche unter tiefblauem Himmel entstand vor fünf bis zehn Millionen Jahren, als salzhaltiges Wasser in einem Becken verdunstete. Bis heute wird hier Salz gewonnen; du siehst die rechteckigen Becken, in denen es abgebaut wird.Von Purmamarca sind es 66 Kilometer über die Ruta Nacional 52, die in Serpentinen die Cuesta de Lipán hinauf bis auf 4.170 Meter steigt. Nimm warme Kleidung, Sonnenbrille und Kopfbedeckung mit, trink viel Wasser und verzichte vorher auf Alkohol, um der Höhenkrankheit vorzubeugen.
    Cafayate

    Cafayate

    Cafayate liegt auf rund 1.680 Metern in den Valles Calchaquíes im Süden der Provinz Salta und ist das Zentrum des nördlichen Weinbaus. Rote Berge, Weinberge und ein trockenes, sonniges Klima prägen die Umgebung. Die typische Rebsorte ist der aromatische Weißwein Torrontés; viele Bodegas rund um den Ort bieten Führungen und Verkostungen an.Schon die Anreise ist ein Erlebnis: Die asphaltierte Ruta Nacional 68 führt von Salta durch die Quebrada de las Conchas mit ihren roten Felsformationen wie der Garganta del Diablo und dem Anfiteatro, einer Felsenschlucht mit bemerkenswerter Akustik. Für die rund 190 Kilometer brauchst du mit Fotostopps etwa vier Stunden. Nach Norden führt die nicht asphaltierte Ruta 40 nach Cachi; in der Regenzeit solltest du sie meiden.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI