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    Lake Elmenteita
    Ninara / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

    Kenia

    Lake Elmenteita

    Sehenswürdigkeit

    Lake Elmenteita ist ein kleiner Sodasee zwischen Naivasha und Nakuru, rund 120 km nordwestlich von Nairobi nahe dem Nairobi-Nakuru-Highway.

    von Felix Gillen

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    Lake Elmenteita ist ein kleiner Sodasee zwischen Naivasha und Nakuru, rund 120 km nordwestlich von Nairobi nahe dem Nairobi-Nakuru-Highway. Der See gehört zum UNESCO-Welterbe der kenianischen Rift-Seen, zieht je nach Wasserstand große Flamingo-Schwärme an und ist der letzte verbliebene Brutplatz für Pelikane in Kenia.Zwei Drittel des Ufers gehören zur Soysambu Conservancy, einer privaten Ranch der Familie Delamere mit Zebras, Giraffen und Gazellen.

    Sehenswürdigkeiten in Lake Elmenteita

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Soysambu Conservancy
    Sehenswürdigkeit

    1Soysambu Conservancy

    Private Conservancy auf der 1906 gegründeten Ranch der Familie Delamere, seit 2007 geschützt. Sie umfasst rund zwei Drittel des Seeufers, über 12.000 Wildtiere leben hier, darunter Zebras, Giraffen und Gazellen.
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    Sleeping Warrior
    Sehenswürdigkeit

    2Sleeping Warrior

    Felsformation in den Elementeita Badlands westlich des Sees. Die Maasai sehen darin einen liegenden Krieger, daher der Name.
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    Heiße Quellen von Kekopey
    Sehenswürdigkeit

    3Heiße Quellen von Kekopey

    Heiße Quellen am Südende des Sees. Im Schilf ringsum fischen Pelikane und Nachtreiher.
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    Kariandusi Museum
    Museum

    4Kariandusi Museum

    Prähistorische Fundstätte nahe dem See, an der Louis Leakey 1928 steinzeitliche Faustkeile und Hackmesser entdeckte. Ein kleines Museum erklärt die Funde.
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    Restaurants in Lake Elmenteita

    Geschichte und Landschaft

    Der staubige OrtDer Name geht auf das Maasai-Wort muteita zurück, „staubiger Ort“, eine Anspielung auf die Trockenheit der Gegend vor allem von Januar bis März. Westlich des Sees liegen die Elementeita Badlands mit dem „Sleeping Warrior“, einer Felsformation, die die Maasai an einen liegenden Krieger erinnert.Soysambu und Lord DelamereDie Ranch Soysambu gründete Hugh Cholmondeley, 3. Baron Delamere, im Jahr 1906, sie ist bis heute im Besitz der Familie. Seit 2007 ist sie als Conservancy geschützt und umfasst den Nord- und Westteil sowie einen Teil des Südufers.Welterbe und UrgeschichteSeit 2005 ist der See ein Ramsar-Gebiet, seit 2011 Teil des UNESCO-Welterbes „Kenya Lake System in the Great Rift Valley“. In der Nähe fand Louis Leakey 1928 bei Kariandusi steinzeitliche Faustkeile, heute ist dort ein kleines Museum.

    Praktische Infos

    AnreiseDer See liegt nahe dem Nairobi-Nakuru-Highway (A104) bei Gilgil, zwischen Naivasha und Nakuru. Bis Nakuru ist es nicht weit, der See lässt sich gut mit dem Nationalpark verbinden.Unterwegs am SeeDer Großteil des Ufers liegt auf privatem Land der Soysambu Conservancy oder der Lodges. Aktivitäten wie Ausritte oder Dinner im Busch organisieren die Unterkünfte am See.Der KWS führt den See als „Lake Elementaita Wildlife Sanctuary“ in seinem Tarif, seit dem 1. Oktober 2025 mit 50 US-Dollar pro Person und 24 Stunden für Erwachsene ohne Wohnsitz in Kenia. Bezahlt wird bargeldlos über eCitizen.Gut zu wissenFlamingos sind saisonal, ihre Zahl schwankt stark mit dem Wasserstand. Im Schilf bei den Kekopey-Quellen am Südende fischen Pelikane und Nachtreiher.

    Unterkünfte in Lake Elmenteita

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    In der Umgebung

    Lake-Nakuru-Nationalpark

    Lake-Nakuru-Nationalpark

    Der Lake-Nakuru-Nationalpark grenzt direkt an die Stadt Nakuru, rund 160 km nordwestlich von Nairobi, und gilt als eines der erfolgreichsten Nashorn-Schutzgebiete Ostafrikas, mit Breit- und Spitzmaulnashörnern. Der umzäunte Park rund um den Sodasee schützt außerdem Rothschild-Giraffen, Löwen und Leoparden sowie Hunderte Vogelarten.Die einst berühmten Flamingoschwärme sind seltener und unberechenbarer geworden, seit der steigende Wasserstand den See verdünnt hat.
    Nakuru

    Nakuru

    Nakuru liegt rund 160 km nordwestlich von Nairobi am Nairobi-Nakuru-Highway und ist seit 2021 die vierte Stadt Kenias mit Stadtrecht. Für Reisende ist sie vor allem Ausgangspunkt für den Lake-Nakuru-Nationalpark direkt am Stadtrand, den Menengai-Krater und die prähistorische Fundstätte Hyrax Hill.Die Hauptstadt des Nakuru County hat eine lebhafte, sich schnell wandelnde Ausgehszene.
    Great Rift Valley

    Great Rift Valley

    Nordwestlich und südwestlich von Nairobi fällt das Land steil in den Ostafrikanischen Grabenbruch ab: eine Kette aus Seen, erloschenen Vulkanen und Schluchten, die du von der Hauptstadt aus in ein bis zwei Autostunden erreichst. Lake Naivasha, Hell's Gate, Mount Longonot und Lake Nakuru liegen hier dicht beieinander und eignen sich ideal als erste Safari-Etappe oder für Wanderungen zu Fuß und mit dem Rad.Drei der Sodaseen, Nakuru, Elmenteita und Bogoria, gehören seit 2011 zum UNESCO-Welterbe „Kenya Lake System in the Great Rift Valley“, einem der wichtigsten Nahrungsgebiete des Zwergflamingos weltweit.
    Naivasha

    Naivasha

    Naivasha liegt rund 93 Straßenkilometer nordwestlich von Nairobi am gleichnamigen Süßwassersee. Flusspferde, über 400 Vogelarten und die Nähe zu Hell's Gate und Mount Longonot machen den See zu einem beliebten Wochenendziel und zur ersten Etappe vieler Rundreisen durch das Rift Valley.Die Stadt selbst ist ein geschäftiges Landwirtschaftszentrum, Unterkünfte und Restaurants reihen sich vor allem entlang der Moi South Lake Road am Südufer.
    Hell's-Gate-Nationalpark

    Hell's-Gate-Nationalpark

    Der Hell's-Gate-Nationalpark liegt südlich des Naivashasees, rund 90 km von Nairobi, und ist einer der wenigen Parks Kenias, in denen du zu Fuß oder mit dem Fahrrad zwischen Zebras, Büffeln und Antilopen unterwegs sein darfst. Rote Steilwände, die Vulkanschlote Fischer's Tower und Central Tower und eine enge Schlucht prägen die nur 68 km² große Landschaft.Die Kulisse diente als Vorlage für den Zeichentrickfilm „Der König der Löwen“ (1994), gedreht wurde hier unter anderem „Lara Croft: Tomb Raider: Die Wiege des Lebens“.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI