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    Esteros del Iberá
    Evelyn Proimos / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

    Argentinien

    Esteros del Iberá

    Sehenswürdigkeit

    Die Esteros del Iberá in der Provinz Corrientes gehören nach dem brasilianischen Pantanal zu den größten Süßwasser-Feuchtgebieten Südamerikas.

    von Felix Gillen

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    5. Esteros del Iberá
    Die Esteros del Iberá in der Provinz Corrientes gehören nach dem brasilianischen Pantanal zu den größten Süßwasser-Feuchtgebieten Südamerikas. Lagunen, schwimmende Inseln und Grasland bieten Lebensraum für Kaimane, Wasserschweine, Sumpf- und Pampashirsche, Brüllaffen und mehr als 350 Vogelarten. Seit Jahren werden hier verschwundene Arten wieder angesiedelt, darunter Großer Ameisenbär und Jaguar; inzwischen streifen wieder Jaguare frei durch den Park.Wichtigster Ausgangsort ist Colonia Carlos Pellegrini, ein Dorf mit rund 900 Einwohnern an der Laguna Iberá. Von dort fahren Boote auf die Lagune, und kurze Wege führen in die Umgebung. Die Zufahrt von Mercedes oder Ituzaingó ist zum Teil Schotterstraße; informiere dich vorab über ihren Zustand.

    Sehenswürdigkeiten in Esteros del Iberá

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Bootsfahrt auf der Laguna Iberá
    Sehenswürdigkeit

    1Bootsfahrt auf der Laguna Iberá

    Von Colonia Carlos Pellegrini fahren Boote etwa zwei Stunden über die Lagune und durch die Kanäle des Feuchtgebiets. Unterwegs siehst du Kaimane, die sich am Ufer sonnen, und Wasserschweine in den Sümpfen. In den engen Kanälen schalten die Guides oft den Motor ab und staken weiter, damit die Tiere nicht fliehen.
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    Restaurants in Esteros del Iberá

    Unterkünfte in Esteros del Iberá

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    In der Umgebung

    San Ignacio Miní

    San Ignacio Miní

    Die Ruinen von San Ignacio Miní, rund 60 Kilometer nordöstlich von Posadas, zählen zu den am besten erhaltenen Jesuitenreduktionen Argentiniens. Hier lebten Guaraní und Jesuitenpater zusammen, bis der Orden 1767 aus den spanischen Kolonien ausgewiesen wurde. Erhalten sind mächtige Mauern aus rotem Sandstein mit barockem Bauschmuck, angeordnet um einen großen Platz mit Kirche und Cabildo.Seit 1984 gehört San Ignacio Miní zusammen mit weiteren Reduktionen in Argentinien und São Miguel in Brasilien zum UNESCO-Welterbe der Jesuitenmissionen der Guaraní. Ein Ausstellungsraum am Eingang erklärt die Geschichte; frage vor Ort nach der abendlichen Licht- und Tonschau. Von Puerto Iguazú sind es rund 240 Kilometer über die Ruta Nacional 12.
    Nordosten: Misiones und Iberá

    Nordosten: Misiones und Iberá

    Der subtropische Nordosten Argentiniens zwischen Paraguay und Brasilien ist von Wald, roter Erde und großen Flüssen geprägt. Hauptziel sind die Wasserfälle von Iguazú an der Grenze zu Brasilien, die du von Puerto Iguazú aus besuchst. Weiter südlich liegen in der Provinz Misiones die Ruinen der Jesuitenreduktionen, allen voran San Ignacio Miní, und in der Nachbarprovinz Corrientes die Feuchtgebiete von Iberá mit Kaimanen, Wasserschweinen und Sumpfhirschen.
    Puerto Iguazú

    Puerto Iguazú

    Puerto Iguazú ist das Tor zu den Wasserfällen auf argentinischer Seite. Der kleine Ort liegt am Dreiländereck, wo der Río Iguazú in den Paraná mündet und Argentinien, Brasilien und Paraguay aneinandergrenzen. Vom Aussichtspunkt Hito Tres Fronteras blickst du auf beide Nachbarländer.Der Nationalpark liegt rund 17 Kilometer außerhalb; Busse fahren regelmäßig vom Busbahnhof dorthin. Der Flughafen Cataratas del Iguazú hat Verbindungen nach Buenos Aires und Córdoba. Von hier aus lässt sich auch die brasilianische Seite der Fälle besuchen; prüfe dafür die Einreisebestimmungen Brasiliens. Im Juli und über Ostern ist der Ort wegen der argentinischen Ferien besonders voll.
    Iguazú-Wasserfälle

    Iguazú-Wasserfälle

    Die Wasserfälle von Iguazú an der Grenze zu Brasilien gehören zu den größten Wasserfallsystemen der Erde: Auf rund 2,7 Kilometern Breite stürzt der Río Iguazú je nach Wasserstand in 150 bis 300 einzelnen Fällen bis zu 82 Meter in die Tiefe. Rund 80 Prozent der Fälle liegen auf argentinischer Seite, geschützt im Parque Nacional Iguazú, der 1934 gegründet wurde und seit 1984 UNESCO-Welterbe ist.Im Park verbinden Stege den Circuito Superior mit Panoramablick über die Abbruchkante und den Circuito Inferior, der näher an einzelne Fälle heranführt. Die Schmalspurbahn Tren Ecológico de la Selva fährt im Eintritt inbegriffen zwischen den Stationen. Der Name stammt aus der Sprache der Guaraní und bedeutet „großes Wasser“.Aktueller Hinweis (Stand Oktober 2026): Der Steg zur Garganta del Diablo, dem mächtigsten Fall, wurde wegen des außergewöhnlichen Hochwassers ab dem 3. August 2026 vorsorglich abgebaut. Einen Termin für die Wiedereröffnung gibt es nicht; Circuito Superior und Inferior sind geöffnet. Prüfe vor dem Besuch den aktuellen Stand beim Nationalpark.

    Palermo

    Palermo ist das größte Barrio von Buenos Aires und zerfällt in mehrere inoffizielle Teilviertel. Palermo Soho und Palermo Hollywood sind die Ausgeh- und Designviertel mit Boutiquen, Cafés, Bars und Street Art; rund um die Plaza Serrano (offiziell Plazoleta Julio Cortázar) findet am Wochenende ein Kunsthandwerksmarkt statt. Palermo Chico ist dagegen eine ruhige, gehobene Wohngegend mit Villen und Museen.Im Osten erstrecken sich die Bosques de Palermo, offiziell Parque Tres de Febrero, die größte Grünfläche der Stadt mit Seen, Rosengarten, Planetarium, Botanischem und Japanischem Garten. Der Eintritt in den Park, den Rosedal und den Botanischen Garten ist frei.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI