Northland reicht von Auckland bis zum Cape Reinga an der Nordspitze. Die Ostküste ist zerklüftet und voller Buchten, allen voran die Bay of Islands, die Westküste wild mit langen Stränden, Dünen und alten Kauri-Wäldern.
Northland reicht von Auckland bis zum Cape Reinga an der Nordspitze. Die Ostküste ist zerklüftet und voller Buchten, allen voran die Bay of Islands, die Westküste wild mit langen Stränden, Dünen und alten Kauri-Wäldern. Hier wurde 1840 der Vertrag von Waitangi unterzeichnet.
Das Klima ist milder als im Rest des Landes, daher der Spitzname Winterless North. Die Bay of Islands mit Paihia, Russell und den Waitangi Treaty Grounds ist das meistbesuchte Ziel. An der Westküste liegen der Hokianga Harbour und der Waipoua Forest mit dem Kauri-Riesen Tāne Mahuta. Ganz im Norden führt der State Highway 1 bis zum Cape Reinga, parallel verläuft der Ninety Mile Beach. Die einzige Stadt ist Whangārei, etwa zwei Autostunden nördlich von Auckland.
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Bay of Islands
Die Bay of Islands ist eine weit verzweigte Bucht an der Ostküste Northlands mit rund 140 Inseln. Paihia ist der Ausgangspunkt für Bootstouren, gegenüber liegt das historische Russell, gleich nebenan die Waitangi Treaty Grounds.
In der Bay of Islands begann die gemeinsame Geschichte von Māori und Europäern: Walfänger, Missionare und 1840 die Unterzeichnung des Vertrags von Waitangi. Paihia hat die meisten Unterkünfte und Tourenanbieter, Russell ist ruhiger und hat viele historische Gebäude.
Cape Reinga, auf Māori Te Rerenga Wairua, liegt an der Nordwestspitze der Nordinsel. Nach Māori-Überlieferung verlassen hier die Seelen der Verstorbenen das Land.
Der Hokianga Harbour ist eine lange, verzweigte Meeresbucht an der Westküste Northlands. Am Nordufer der Hafeneinfahrt türmen sich goldene Sanddünen, am Südufer liegen die kleinen Orte Opononi und Omapere.
Northland gilt als Wiege des modernen Neuseelands. In der Bay of Islands entstanden die ersten Missionsstationen, Handelsposten und 1840 der Vertrag von Waitangi zwischen der britischen Krone und Māori-Häuptlingen. Der Anteil der Māori an der Bevölkerung ist hier deutlich höher als im Landesdurchschnitt.Die Kauri-Wälder sind durch die Krankheit Kauri Dieback bedroht. An vielen Wegen stehen Stationen zur Schuhreinigung, nutze sie und bleib auf den Wegen.
Vor Ort unterwegs
InterCity-Busse fahren von Auckland nach Whangārei, Paihia und Kerikeri, weiter in den Norden und an die Westküste kommst du praktisch nur mit dem Auto. Die Hauptroute ist der State Highway 1, die Westküstenroute der State Highway 12. In der Bay of Islands verbindet eine Personenfähre Paihia mit Russell, eine Autofähre fährt von Opua nach Okiato.