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    Nikkō
    Jpatokal / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
    Stadt

    Japan

    Nikkō

    Nikkō liegt in den Bergen nördlich von Tokio und verbindet zwei Seiten: Im Tal stehen die prunkvollen Schreine und Tempel rund um den Tōshō-gū, das Mausoleum des Shoguns Tokugawa Ieyasu, die zusammen zum UNESCO-Welterbe gehören.

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    Nikkō liegt in den Bergen nördlich von Tokio und verbindet zwei Seiten: Im Tal stehen die prunkvollen Schreine und Tempel rund um den Tōshō-gū, das Mausoleum des Shoguns Tokugawa Ieyasu, die zusammen zum UNESCO-Welterbe gehören. Weiter oben, im Nationalpark, liegen der Chūzenji-See und der Kegon-Wasserfall.
    Nikkö besteht für Besucher aus zwei Teilen. Rund zwei Kilometer oberhalb der Bahnhöfe liegt jenseits der roten Shinkyō-Brücke der Bezirk der Schreine und Tempel mit dem Tōshō-gū. Eine Serpentinenstraße führt von dort hinauf ins Hochland von Okunikkō mit dem Chūzenji-See auf rund 1.270 Metern, dem Kegon-Wasserfall und dem Hochmoor Senjōgahara. Busse verbinden beide Bereiche. Zur Laubfärbung im Oktober ist Nikkō eines der meistbesuchten Ziele um Tokio; an Wochenenden staut sich der Verkehr dann stundenlang.

    Sehenswürdigkeiten in Nikkō

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Tōshō-gū
    Gotteshaus

    1Tōshō-gū

    Der Tōshō-gū ist das Mausoleum von Tokugawa Ieyasu und das prächtigste Bauwerk der Edo-Zeit. Die Hallen sind mit vergoldeten und farbig bemalten Schnitzereien überzogen; am Yōmei-mon, dem Haupttor, zählt man Hunderte Figuren aus Fabelwesen, Weisen und Kindern.Am Pferdestall hängen die drei Affen, die nichts sehen, nichts hören und nichts sagen; über einem Durchgang schläft die berühmte geschnitzte Katze. Dahinter führen über 200 Steinstufen durch den Zedernwald zum Grab Ieyasus. Plane mindestens zwei Stunden ein und komm früh, bevor die Reisegruppen eintreffen.
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    Shinkyō-Brücke
    Historische Stätte

    2Shinkyō-Brücke

    Die rot lackierte Holzbrücke über den Daiya-Fluss markiert den Eingang zum Bezirk der Schreine und Tempel. Sie gehört zum Futarasan-Schrein; der Legende nach erschienen hier zwei Schlangen, die dem Gründer der heiligen Stätten den Weg über den Fluss bahnten.Die Brücke ist gegen eine kleine Gebühr begehbar, die schönste Ansicht hast du aber von der Straßenbrücke daneben – besonders zur Laubfärbung im Herbst.
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    Kegon-Wasserfall
    Nationalpark

    3Kegon-Wasserfall

    Am Abfluss des Chūzenji-Sees stürzt das Wasser 97 Meter tief in eine Felsschlucht. Der Kegon-Wasserfall gilt als einer der drei berühmtesten Wasserfälle Japans.Von einer Plattform oben siehst du den Fall von der Seite; ein kostenpflichtiger Aufzug führt hinunter zu einer Aussichtsterrasse gegenüber dem Fuß des Falls. Am eindrucksvollsten ist er nach der Schneeschmelze und nach starkem Regen.
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    Chūzenji-See
    Sehenswürdigkeit

    4Chūzenji-See

    Der Bergsee entstand, als ein Ausbruch des Vulkans Nantai-san ein Tal aufstaute. Er liegt auf rund 1.270 Metern Höhe, und im Sommer ist es hier merklich kühler als im Tal; Ende des 19. Jahrhunderts bauten ausländische Diplomaten an seinem Ufer Sommervillen, von denen einige als Museen zugänglich sind.Ausflugsboote fahren über den See, Wanderwege führen am Ufer entlang. Zur Laubfärbung, die hier früher beginnt als in Nikkō selbst, sind Uferstraße und Serpentinenstraße stark befahren.
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    Restaurants in Nikkō

    Essen & Trinken in Nikkō

    Yuba

    Die Haut, die sich beim Erhitzen von Sojamilch bildet, ist die Spezialität der Tempelküche von Nikkō. Sie wird frisch mit Sojasauce, gerollt und frittiert oder in Suppen serviert.

    Mizu-Yōkan

    Weiches, kühles Gelee aus roter Bohnenpaste. Mehrere alteingesessene Konditoreien in der Stadt stellen es her.

    Shaved Ice aus Natureis

    In der Gegend wird im Winter Eis in offenen Teichen gewonnen und in Eiskellern gelagert. Im Sommer wird es zu sehr feinem Shaved Ice mit Fruchtsirup verarbeitet.

    Das Mausoleum der Tokugawa

    Tōshō-gūNach seinem Tod 1616 wurde Tokugawa Ieyasu, der Begründer des letzten Shogunats, in Nikkō als Gottheit verehrt. Sein Enkel Iemitsu ließ den Schrein in den 1630er-Jahren prächtig ausbauen. Die Gebäude sind über und über mit bemalten Schnitzereien bedeckt; bekannt sind die drei Affen „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ und die schlafende Katze.Ein heiliger BergLange vor den Tokugawa war Nikkö ein Zentrum der Bergverehrung. Ein Wandermönch gründete hier im 8. Jahrhundert den ersten Tempel. Der Futarasan-Schrein, der Tempel Rinnō-ji und das Mausoleum Taiyū-in gehören zusammen mit dem Tōshō-gū seit 1999 zum UNESCO-Welterbe.

    Anreise und unterwegs

    AnreiseTōbu-Bahn: Expresszüge fahren ab Asakusa in rund zwei Stunden nach Tōbu-Nikkō.JR: Mit dem Shinkansen nach Utsunomiya und weiter mit der JR-Nikkō-Linie.Für Bus und Bahn gibt es Kombitickets der Tōbu-Bahn.Vor OrtVom Bahnhof zu den Schreinen sind es rund zehn Minuten mit dem Bus oder eine halbe Stunde zu Fuß.Zum Chūzenji-See fährt der Bus in rund 45 Minuten über die Serpentinenstraße Irohazaka.Im Hochland ist es deutlich kühler als in Tokio; im Winter liegt dort Schnee.

    Unterkünfte in Nikkō

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    2. 2

      Nikkō-Reise

      Live
      • 1Tōshō-gū3 Tage
      • 2Shinkyō-Brücke4 Tage
      • 3Kegon-Wasserfall5 Tage
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