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    Kamakura
    Dandy1022 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0
    Stadt

    Japan

    Kamakura

    Kamakura war Ende des 12. Jahrhunderts Sitz des ersten Shogunats und damit politisches Zentrum Japans.

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    Kamakura war Ende des 12. Jahrhunderts Sitz des ersten Shogunats und damit politisches Zentrum Japans. Heute ist die Küstenstadt rund eine Stunde südlich von Tokio für den Großen Buddha, zahlreiche Zen-Tempel in bewaldeten Tälern und ihre Strände bekannt.
    Kamakura ist eine Kleinstadt zwischen bewaldeten Hügeln und der Sagami-Bucht. Vom Bahnhof führt die Einkaufsstraße Komachi-dōri zum Schrein Tsurugaoka Hachiman-gū, dem Mittelpunkt der alten Stadt. Die großen Zen-Tempel liegen im Tal von Kita-Kamakura, eine Station nördlich. Mit der Enoden-Bahn erreichst du den Großen Buddha in Hase und weiter die Insel Enoshima. Wanderwege über die Hügel verbinden die Tempel; an Wochenenden und zur Hortensienblüte im Juni ist die Stadt sehr voll.

    Sehenswürdigkeiten in Kamakura

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Großer Buddha (Kōtoku-in)
    Gotteshaus

    1Großer Buddha (Kōtoku-in)

    Die Bronzefigur des Buddha Amida im Tempel Kōtoku-in ist gut elf Meter hoch und wurde Mitte des 13. Jahrhunderts gegossen. Seit eine Flutwelle Ende des 15. Jahrhunderts die Halle um sie herum zerstörte, sitzt sie unter freiem Himmel – Wind und Wetter haben ihr die grüne Patina gegeben.Gegen eine kleine Gebühr kannst du in das hohle Innere der Figur steigen und die Gussnähte sehen. Vom Bahnhof Hase der Enoden-Bahn sind es rund zehn Gehminuten.
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    Tsurugaoka Hachiman-gū
    Gotteshaus

    2Tsurugaoka Hachiman-gū

    Der wichtigste Schrein Kamakuras wurde von Minamoto no Yoritomo an seinen heutigen Platz verlegt und zum geistigen Mittelpunkt seiner neuen Hauptstadt gemacht. Eine lange Allee, die Dankazura, führt vom Meer schnurgerade auf ihn zu.Die rot lackierte Haupthalle auf einer Anhöhe stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert. Am Eingang liegen zwei Lotosteiche. Beim Herbstfest im September wird auf dem Gelände Yabusame gezeigt, Bogenschießen vom galoppierenden Pferd.
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    Hase-dera
    Gotteshaus

    3Hase-dera

    Der Tempel am Hang über der Bucht beherbergt eine rund neun Meter hohe, vergoldete Holzfigur der elfköpfigen Kannon, eine der größten Holzskulpturen Japans. Von der Terrasse vor der Haupthalle blickst du über die Dächer bis zum Meer.Auf dem Weg nach oben stehen Hunderte kleine Jizō-Figuren, die an verstorbene Kinder erinnern. Im Juni blühen am Hangweg Tausende Hortensien; dann gibt es zeitweise Wartezeiten mit Einlasskarten.
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    Engaku-ji
    Gotteshaus

    4Engaku-ji

    Das Zen-Kloster wurde 1282 vom Regenten Hōjō Tokimune gegründet und gehört zu den fünf großen Zen-Tempeln Kamakuras. Die Hallen verteilen sich über ein bewaldetes Tal direkt gegenüber dem Bahnhof Kita-Kamakura.Zu den Schätzen gehören die Reliquienhalle Shariden und die große Tempelglocke, beide als Nationalschatz eingestuft. Engaku-ji ist bis heute ein aktives Kloster, in dem auch Besucher an Meditationssitzungen teilnehmen können.
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    Restaurants in Kamakura

    Essen & Trinken in Kamakura

    Shirasu-don

    Winzige Jungfische, roh oder kurz gekocht auf Reis, sind das Gericht der Küste zwischen Kamakura und Enoshima. Roh gibt es sie nur außerhalb der Schonzeit im Winter und frühen Frühjahr.

    Kenchin-jiru

    Eine Gemüsesuppe mit Tofu und Wurzelgemüse, deren Name der Überlieferung nach auf den Tempel Kenchō-ji zurückgeht. In Tempelrestaurants wird sie als Teil vegetarischer Menüs serviert.

    Hato Sabure

    Butterkekse in Taubenform, seit über hundert Jahren das bekannteste Mitbringsel der Stadt.

    Gemüse aus Kamakura

    Auf dem Bauernmarkt nahe dem Bahnhof verkaufen Landwirte der Umgebung ihr Gemüse, das viele Restaurants der Stadt verwenden.

    Stadt der Samurai und des Zen

    Das erste ShogunatEnde des 12. Jahrhunderts machte Minamoto no Yoritomo Kamakura zum Sitz der ersten Kriegerregierung Japans. Für rund 150 Jahre wurde das Land von hier aus regiert; der Schrein Tsurugaoka Hachiman-gū war das religiöse Zentrum des Shogunats.Zen-KlösterDie Samurai förderten den Zen-Buddhismus. Der Kenchō-ji gilt als ältestes Zen-Kloster Japans; zusammen mit dem Engaku-ji und weiteren Tempeln bildet er die fünf großen Zen-Tempel Kamakuras.Der Große BuddhaDie rund elf Meter hohe Bronzefigur im Kōtoku-in stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Halle, die sie ursprünglich umgab, wurde Ende des 15. Jahrhunderts von einer Flutwelle zerstört; seitdem sitzt der Buddha unter freiem Himmel.

    Anreise und unterwegs

    AnreiseJR: Die Yokosuka-Linie fährt ab Tokio in rund einer Stunde nach Kamakura, mit Halt in Kita-Kamakura.Odakyū: Ab Shinjuku nach Fujisawa und weiter mit der Enoden-Bahn; ein Kombiticket deckt Anreise und Enoden ab.Vor OrtDie kleine Enoden-Bahn verbindet Kamakura mit Hase, der Küste und Enoshima.Die meisten Ziele erreichst du zu Fuß oder mit dem Leihrad; die Straßen sind eng und an Wochenenden verstopft.Ausgeschilderte Wanderwege führen über die Hügel, etwa von Kita-Kamakura zum Großen Buddha.

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      Kamakura-Reise

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      • 1Großer Buddha (Kōtoku-in)3 Tage
      • 2Tsurugaoka Hachiman-gū4 Tage
      • 3Hase-dera5 Tage
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