Die Geschichte Kota Kinabalus, ehemals Jesselton, ist tief mit der britischen Kolonialzeit und den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs verbunden, der die Stadt weitgehend zerstörte. Ursprünglich ein kleiner Fischerhafen und ein Siedlungsgebiet indigener Völker, entwickelte sich die Stadt nach dem Wiederaufbau zu einem kulturellen Schmelztiegel.Die Bevölkerung setzt sich aus einer vielfältigen Mischung ethnischer Gruppen zusammen, darunter die indigenen Kadazan-Dusun und Bajau, sowie Malaien und Chinesen. Diese Diversität prägt die lokalen Traditionen, von kulinarischen Angeboten bis hin zu festlichen Bräuchen wie dem jährlichen Erntedankfest Kaamatan der Kadazan-Dusun.In der Architektur findet man eine Mischung aus modernen Bauten und vereinzelt erhaltenen Kolonialstrukturen. Kunsthandwerk wie traditionelle Webereien, Perlenarbeiten und Holzschnitzereien der indigenen Gemeinschaften zeugen von einem reichen künstlerischen Erbe, das in lokalen Märkten und Kulturzentren erlebbar wird.