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    Nordtaiwan

    Taiwan

    Nordtaiwan

    RegionKulturGenuss

    Der Norden rund um Taipeh ist der am dichtesten besiedelte Teil Taiwans und für die meisten Reisenden der Einstieg.

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    Der Norden rund um Taipeh ist der am dichtesten besiedelte Teil Taiwans und für die meisten Reisenden der Einstieg. Hier landest du in Taoyuan, isst dich durch die Nachtmärkte der Hauptstadt und fährst in einer Stunde in die Berge über der Nordostküste.Im Großraum Taipeh mit New Taipei und Keelung leben rund sieben Millionen Menschen. Die Metro reicht bis an den Yangmingshan-Nationalpark mit erloschenen Vulkanen und den Thermalquellen von Beitou. Im Bezirk Ruifang liegt das frühere Goldgräberstädtchen Jiufen, nebenan das Goldmuseum in Jinguashi.
    Nordtaiwan ist für die meisten der erste Halt: Der Flughafen Taoyuan liegt hier, und Taipeh ist mit Metro, Bahn und Schnellbahn der Verkehrsknoten des Landes. Plane drei bis vier Tage für Taipeh und Ausflüge nach Beitou, Maokong und Jiufen ein. Von hier aus geht es mit der Schnellbahn in den Westen oder mit Expresszügen an die Ostküste.
    Jiufen

    Ort 1 von 2

    Jiufen

    Jiufen ist ein ehemaliges Goldgräberstädtchen an einem steilen Hang über der Nordostküste, rund eine Stunde von Taipeh entfernt.

    Jiufen liegt im Bezirk Ruifang von New Taipei an einem steilen Hang über der Nordostküste, rund 35 Kilometer von Taipehs Zentrum. Das Leben spielt sich an der Altstadtgasse Jishan Street und an den Treppen der Shuqi Road ab, wo Teehäuser mit Blick auf das Meer liegen.

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    Taipeh

    Ort 2 von 2

    Taipeh

    Taiwans Hauptstadt im Norden der Insel verbindet Tempel aus der Qing-Zeit, Kolonialbauten und den 509 Meter hohen Wolkenkratzer Taipei 101 mit einer lebhaften Nachtmarktkultur.

    Taipeh hat rund 2,5 Millionen Einwohner, mit New Taipei und Keelung leben im Großraum etwa sieben Millionen Menschen. Die Stadt liegt in einem Becken zwischen Bergen, im Norden steigt sie bis zum Yangmingshan-Nationalpark an.

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    Essen und Trinken

    Taipeh ist die Stadt der Nachtmärkte und der Xiaolongbao.

    Nachtmärkte

    Am Raohe-Nachtmarkt und in Shilin reihen sich abends Garstände aneinander, typisch sind etwa Austernomeletts.

    Rindfleischnudelsuppe

    Taipehs Klassiker, bekannt etwa von Yongkang Beef Noodles.

    Taro-Bällchen in Jiufen

    Gekochte Taro- und Süßkartoffelbällchen in süßer Suppe sind die Spezialität des Bergstädtchens.

    Tempel, Museen und Goldgräber

    Im Norden liegen die großen Kulturhäuser des Landes: das Nationale Palastmuseum mit den aus China mitgebrachten Kaiserschätzen und die Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle. Der Longshan-Tempel, 1738 von Siedlern aus Fujian gegründet, zeigt, wie eng Buddhismus und Volksglaube hier verwoben sind.In Jiufen und Jinguashi erzählen Gassen und das Goldmuseum vom Goldrausch ab 1893 und vom Bergbau in der japanischen Kolonialzeit.

    Unterwegs im Norden

    Flughafen: Die Flughafen-Metro verbindet Taoyuan direkt mit der Taipei Main Station.Taipeh: Sechs Metrolinien, Busse und Leihräder, alles mit der EasyCard.Jiufen: Busse 1062 und 965 direkt ab Taipeh oder Zug nach Ruifang und Bus.

    Rundreisen durch die Region

    Taiwan rund um die Insel in 16 Tagen

    Die Rundreise startet in Taipeh mit Tempeln, Museen und Nachtmärkten und führt über das Goldgräberstädtchen Jiufen. Mit der Schnellbahn geht es nach Taichung, per Bus zum Sonne-Mond-See und weiter ins Bergland von Alishan mit seiner historischen Waldbahn. Im Süden warten Tainans Altstadt, die Hafenstadt Kaohsiung und die Strände im Kenting-Nationalpark. Zurück nach Norden fährst du durch das Ostlängstal bei Taitung und an der Pazifikküste nach Hualien, Ausgangspunkt für die Taroko-Schlucht, deren Wege seit dem Erdbeben 2024 teils gesperrt sind.

    16 Tage
    10 Stopps

    In der Umgebung

    Taipeh

    Taipeh

    Taiwans Hauptstadt im Norden der Insel verbindet Tempel aus der Qing-Zeit, Kolonialbauten und den 509 Meter hohen Wolkenkratzer Taipei 101 mit einer lebhaften Nachtmarktkultur. Taipeh ist der ideale Startpunkt jeder Reise: Hier landest du, hier isst du so gut und günstig wie selten, und Berge mit heißen Quellen liegen direkt am Stadtrand.Im Westen der Stadt, rund um Wanhua und Dadaocheng, erzählen der 1738 gegründete Longshan-Tempel und die Läden der Dihua Street von der Handelsstadt des 19. Jahrhunderts. Im Osten prägen Einkaufsstraßen und Hochhäuser den Bezirk Xinyi. Das Nationale Palastmuseum besitzt eine der größten Sammlungen altchinesischer Kunst weltweit, und im Norden reicht die Stadt bis an den Yangmingshan-Nationalpark mit erloschenen Vulkanen und Thermalquellen.
    Jiufen

    Jiufen

    Jiufen ist ein ehemaliges Goldgräberstädtchen an einem steilen Hang über der Nordostküste, rund eine Stunde von Taipeh entfernt. Treppengassen, Teehäuser und rote Laternen machen den Ort zum beliebtesten Tagesausflug ab der Hauptstadt, besonders am späten Nachmittag, wenn die Lichter angehen und der Blick über das Meer reicht.Nach Goldfunden im Jahr 1893 wuchs das Dorf zu einer Bergbaustadt, deren Blütezeit in die japanische Kolonialzeit fiel. Die heutige Altstadt um die Jishan Street spiegelt vor allem diese Jahre wider. Nach dem Ende des Bergbaus verfiel der Ort und erlebte erst später als Ausflugsziel eine Wiederbelebung. Im Nachbarort Jinguashi erzählt das Goldmuseum auf einem früheren Minengelände die Geschichte des Abbaus.
    Jinguashi

    Jinguashi

    Jinguashi liegt wenige Busminuten von Jiufen entfernt und war wie sein Nachbarort ein Zentrum des Goldbergbaus. Das Goldmuseum erzählt die Geschichte des Abbaus und das Leben der Bergleute, während des Zweiten Weltkriegs befand sich hier ein Kriegsgefangenenlager. Die Busse 788, 825, 856, 1062 und 965 fahren hierher.
    Taroko-Nationalpark

    Taroko-Nationalpark

    Die Taroko-Schlucht nördlich von Hualien ist Taiwans berühmteste Naturlandschaft: Der Fluss Liwu hat sich durch Marmorfelsen gegraben, die Wände steigen steil in die Höhe. Die Gegend ist die Heimat der Truku.Das Erdbeben vom 3. April 2024 hat den Park schwer getroffen. Bekannte Wege wie der Shakadang Trail, die Schwalbengrotte und der Zhuilu-Altweg sind weiter gesperrt. Zugänglich sind unter anderem das Besucherzentrum am Parkeingang mit dem Dekalun-Weg und Teile von Tianxiang. Prüfe vor jedem Besuch die aktuellen Hinweise der Nationalparkverwaltung.
    Hualien

    Hualien

    Hualien an der Ostküste ist das Tor zum Taroko-Nationalpark und zur Pazifikküste, wo das Zentralgebirge fast senkrecht ins Meer abfällt. Die Stadt selbst ist entspannt und überschaubar, ihr Reiz liegt in der Umgebung: Kieselstrände, Steilklippen und die berühmte Marmorschlucht.Das Erdbeben vom 3. April 2024 hat die Taroko-Schlucht schwer getroffen. Viele bekannte Wege wie der Shakadang Trail, die Schwalbengrotte und der Zhuilu-Altweg sind auch 2026 noch gesperrt, geöffnet sind unter anderem das Besucherzentrum am Parkeingang mit dem Dekalun-Weg und Teile des Bereichs Tianxiang. Prüfe vor jedem Ausflug die aktuellen Hinweise der Nationalparkverwaltung. Zwischen Stadt und Schlucht liegt der Kieselstrand von Qixingtan.