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    • In der Umgebung
    Lamu
    Magnus Kjaergaard / Wikimedia Commons / CC BY 3.0

    Kenia

    Lamu

    Stadt

    Lamu ist die älteste durchgehend bewohnte Stadt Kenias, gelegen auf einer Insel im Lamu-Archipel im äußersten Norden der Küste.

    von Felix Gillen

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    Lamu ist die älteste durchgehend bewohnte Stadt Kenias, gelegen auf einer Insel im Lamu-Archipel im äußersten Norden der Küste. Die Altstadt aus Korallenstein und Mangrovenholz gilt der UNESCO als älteste und am besten erhaltene Swahili-Siedlung Ostafrikas, Autos gibt es auf der Insel nicht, Lasten tragen Esel.Das Auswärtige Amt rät derzeit von nicht notwendigen Reisen nach Lamu Island und Manda Island ab. Prüfe vor jeder Planung die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.

    Sehenswürdigkeiten in Lamu

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Lamu Fort
    Sehenswürdigkeit

    1Lamu Fort

    Der Sultan von Pate begann den Bau am Ufer, starb aber 1809 vor Fertigstellung des ersten Stockwerks. Vollendet wurde das Fort Anfang der 1820er-Jahre.
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    Lamu Museum
    Museum

    2Lamu Museum

    Das Museum der Altstadt zeigt Swahili-Kultur und Geschichte des Archipels, darunter das zeremonielle Horn (Siwa) der Insel.
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    Swahili House Museum
    Museum

    3Swahili House Museum

    Kleines Museum zur Swahili-Wohnkultur in einem traditionellen Haus der Altstadt.
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    Donkey Sanctuary
    Sehenswürdigkeit

    4Donkey Sanctuary

    Die 1987 eröffnete Einrichtung in der Altstadt behandelt die rund 3.000 Esel der Insel kostenlos, die auf dem autofreien Lamu den Lastentransport übernehmen.
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    Shela Beach
    Sehenswürdigkeit

    5Shela Beach

    Rund zwölf Kilometer langer Sandstrand am Dorf Shela, hinter dem sich hohe Dünen erheben. Von Lamu Town erreichst du ihn per Boot oder Boda-Boda.
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    Restaurants in Lamu

    1

    Moonrise Restaurant

    Restaurant des Hotels Lamu House, das auch Gästen von außerhalb offensteht und von Reiseführern für seine feine Swahili-Küche gelobt wird.
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    2

    Bush Gardens

    Lokal an der Uferpromenade nahe dem Anleger, Reisende empfehlen den Red Snapper mit Knoblauch und Pommes.
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    3

    Seafront Cafe

    Lokal an der Uferfront mit günstigen Swahili-Gerichten. Gäste loben Oktopus in Swahili-Curry mit Chapati sowie gegrillten Fisch und Krabben.
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    Essen und Trinken

    Lamus Küche ist Swahili-Küche am Meer: viel Fisch und Meeresfrüchte, Kokosnuss und Gewürze.

    Oktopus-Curry

    Oktopus in einer Swahili-Currysoße, wie ihn Lokale an der Uferfront servieren, oft mit Chapati.

    Gegrillter Red Snapper

    Ein verbreitetes Gericht der Lokale an der Uferpromenade, etwa mit Knoblauch und Pommes.

    Pilau

    Mit Nelken und Kardamom gewürzter Reis, oft mit Kokosmilch gekocht.

    Samaki wa Kupaka

    Gegrillter Fisch in einer Soße aus Kokosnuss und Tamarinde.

    Kultur und Geschichte

    Lamu Old TownDie Stadt wurde vermutlich um 1370 gegründet und 2001 als Welterbe ausgezeichnet. Die UNESCO nennt sie die älteste und am besten erhaltene Swahili-Siedlung Ostafrikas. Im Lamu Museum ist unter anderem das zeremonielle Horn (Siwa) der Insel ausgestellt, weitere kleine Museen widmen sich der Swahili-Kultur.Lamu Fort und EselDer Sultan von Pate ließ das Fort am Ufer bauen, starb aber 1809 vor Fertigstellung des ersten Stockwerks, vollendet wurde es Anfang der 1820er-Jahre. Rund 3.000 Esel übernehmen auf der autofreien Insel den Transport, das 1987 eröffnete Donkey Sanctuary in der Altstadt behandelt die Tiere kostenlos.Shela und MaulidiDas Dorf Shela liegt am Südende der Insel an einem rund zwölf Kilometer langen Strand mit hohen Dünen. Zum Geburtstag des Propheten feiert Lamu das Maulidi-Fest. Es richtet sich nach dem islamischen Mondkalender, der Termin verschiebt sich daher von Jahr zu Jahr.

    Anreise und Unterwegs

    Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Lamu Island und Manda Island ab. Für dennoch notwendige Reisen empfiehlt es besondere Vorsicht und die Anreise ausschließlich auf dem Luftweg. Maßgeblich sind die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts, verlinkt auf der Länderseite.AnreiseDer Flughafen liegt auf der Nachbarinsel Manda und wird aus Nairobi, Mombasa und Malindi angeflogen.Vom Flughafen bringen Boote die Passagiere in wenigen Minuten nach Lamu Town. Den Preis für ein privates Boot vereinbarst du vor der Abfahrt.Auf der InselLamu ist autofrei. In der Altstadt bist du zu Fuß unterwegs, nach Shela geht es per Boot oder Boda-Boda, je nach Gezeiten zu unterschiedlichen Preisen.Ausflüge per Dhau führen zu den Nachbarinseln.

    Unterkünfte in Lamu

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Lamu-Reise

      Live
      • 1Lamu Fort3 Tage
      • 2Lamu Museum4 Tage
      • 3Swahili House Museum5 Tage
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      Lamu
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    In der Umgebung

    Malindi

    Malindi

    Malindi ist eine alte Swahili-Hafenstadt an Kenias Nordküste, gut 100 Kilometer nordöstlich von Mombasa. Vasco da Gama legte hier 1498 auf dem Weg nach Indien an, an ihn erinnert die nach ihm benannte Säule. Heute ist die Stadt mit ihrem Meeresnationalpark, langen Stränden und einer großen italienischen Gemeinde ein beliebtes Urlaubsziel.Für die Küstenregion nördlich von Malindi gelten besondere Hinweise des Auswärtigen Amts, unter anderem zu Fahrten im bewachten Konvoi und zum Verzicht auf Nachtfahrten. Prüfe vor der Reise die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise.
    Gede-Ruinen

    Gede-Ruinen

    Die Ruinen von Gede sind die Überreste einer Swahili-Stadt im Küstenwald nahe Watamu, wenige Kilometer von den Stränden entfernt. Seit 2024 gehören sie zum UNESCO-Welterbe, Moscheen, ein Palast und Pfeilergräber liegen hier zwischen alten Bäumen.Die Stadt wurde wohl im 11. oder 12. Jahrhundert gegründet und im 17. Jahrhundert aufgegeben.
    Watamu

    Watamu

    Watamu ist ein kleiner Badeort südlich von Malindi an Kenias Nordküste, dessen Buchten zu einem der ersten Meeresnationalparks Kenias gehören. Korallengärten liegen nur wenige Hundert Meter vor dem Strand, und an den Stränden nisten Meeresschildkröten.Mida Creek mit seinen Mangroven, der Arabuko-Sokoke-Wald und die Ruinen von Gede liegen in unmittelbarer Nähe.
    Arabuko-Sokoke-Wald

    Arabuko-Sokoke-Wald

    Der Arabuko-Sokoke-Wald nahe Watamu ist mit rund 420 Quadratkilometern das größte erhaltene Stück Küstenwald in Ostafrika. Er ist Heimat seltener, global bedrohter Arten wie des Goldenen Rüsselhündchens und des Clarke-Webers.Für Vogelbeobachter gehört er zu den lohnendsten Zielen an der Küste, und er liegt direkt neben den Gede-Ruinen und Watamu.
    Küste

    Küste

    Kenias Küste am Indischen Ozean reicht von der tansanischen Grenze bis zum Lamu-Archipel und verbindet weiße Strände, Korallenriffe und eine über Jahrhunderte gewachsene Swahili-Kultur. Hier liegen mit Fort Jesus in Mombasa, der Altstadt von Lamu, den Ruinen von Gede und den heiligen Kaya-Wäldern der Mijikenda gleich mehrere UNESCO-Welterbestätten.Viele Reisende verbinden eine Safari im Landesinneren mit einigen Tagen am Meer, etwa in Diani, Watamu oder Malindi.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI