Palermo ist das größte Barrio von Buenos Aires und zerfällt in mehrere inoffizielle Teilviertel. Palermo Soho und Palermo Hollywood sind die Ausgeh- und Designviertel mit Boutiquen, Cafés, Bars und Street Art; rund um die Plaza Serrano (offiziell Plazoleta Julio Cortázar) findet am Wochenende ein Kunsthandwerksmarkt statt. Palermo Chico ist dagegen eine ruhige, gehobene Wohngegend mit Villen und Museen.Im Osten erstrecken sich die Bosques de Palermo, offiziell Parque Tres de Febrero, die größte Grünfläche der Stadt mit Seen, Rosengarten, Planetarium, Botanischem und Japanischem Garten. Der Eintritt in den Park, den Rosedal und den Botanischen Garten ist frei.
Sehenswürdigkeiten in Palermo
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Museum
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Das 2001 eröffnete Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires geht auf die Sammlung des Unternehmers Eduardo Costantini zurück. Die Dauerausstellung zeigt moderne Kunst aus ganz Lateinamerika, darunter Werke von Frida Kahlo und Diego Rivera; dazu kommen wechselnde Ausstellungen und ein Filmprogramm. Mittwochs gilt ein ermäßigter Eintritt.
Der Japanische Garten in den Bosques de Palermo wurde 1967 eröffnet; angelegt hat ihn die japanische Gemeinschaft der Stadt. Teiche, eine Brücke im japanischen Stil und Kirschbäume machen ihn zu einer ruhigen Oase mitten in der Großstadt. Dazu gehören Ausstellungsräume, eine Pflanzschule und ein kleines japanisches Restaurant.
Der kleine Platz, offiziell Plazoleta Julio Cortázar, ist das Herz von Palermo Soho. Tagsüber geht es ruhig zu, abends füllen sich die Bars und Restaurants ringsum. Am Wochenende verkaufen Kunsthandwerker hier ihre Arbeiten, und in den Nebenstraßen findest du Designerläden und viel Street Art.
Der 1875 eröffnete Parque Tres de Febrero, besser bekannt als Bosques de Palermo, ist die größte Grünfläche von Buenos Aires: künstliche Seen mit Ruderbooten, Pergolen und schattige Wege, auf denen viele Porteños joggen und radeln. Herzstück ist der Rosedal mit rund 18.000 Rosenstöcken, Dichterbüsten und einem andalusischen Innenhof. Der Eintritt ist frei.