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    Buenos Aires

    Argentinien

    Buenos Aires

    Stadt

    Buenos Aires ist Argentiniens Hauptstadt und mit gut drei Millionen Einwohnern in der Stadt selbst und weit mehr im Großraum das politische und kulturelle Zentrum des Landes.

    von Felix Gillen

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    5. Buenos Aires
    Buenos Aires ist Argentiniens Hauptstadt und mit gut drei Millionen Einwohnern in der Stadt selbst und weit mehr im Großraum das politische und kulturelle Zentrum des Landes. Die Stadt liegt am Westufer des Río de la Plata und gliedert sich in 48 Barrios, die jeweils einen eigenen Charakter haben. Breite Boulevards, Bauten im Stil der Belle Époque, traditionsreiche Cafés und eine lebendige Tangoszene prägen das Bild.Das historische Zentrum mit der Plaza de Mayo, der Casa Rosada und dem Cabildo liegt nahe am Fluss. Südlich davon schließt San Telmo an, eines der ältesten Viertel mit Kopfsteinpflaster, Antiquitätenläden und dem Sonntagsmarkt. Noch weiter südlich, am alten Hafen, liegt La Boca mit den bunt bemalten Häusern am Caminito und dem Stadion La Bombonera. Im Norden findest du das elegante Recoleta mit seinem berühmten Friedhof und dahinter Palermo, das größte Barrio, mit Parks, Boutiquen und den Ausgehvierteln Palermo Soho und Palermo Hollywood. Am Wasser schließlich liegt Puerto Madero, das jüngste Viertel in den umgebauten Hafendocks.

    Weitere Stadtteile in Buenos Aires

    Palermo

    Palermo ist das größte Barrio von Buenos Aires und zerfällt in mehrere inoffizielle Teilviertel. Palermo Soho und Palermo Hollywood sind die Ausgeh- und Designviertel mit Boutiquen, Cafés, Bars und Street Art; rund um die Plaza Serrano (offiziell Plazoleta Julio Cortázar) findet am Wochenende ein Kunsthandwerksmarkt statt. Palermo Chico ist dagegen eine ruhige, gehobene Wohngegend mit Villen und Museen.Im Osten erstrecken sich die Bosques de Palermo, offiziell Parque Tres de Febrero, die größte Grünfläche der Stadt mit Seen, Rosengarten, Planetarium, Botanischem und Japanischem Garten. Der Eintritt in den Park, den Rosedal und den Botanischen Garten ist frei.

    San Telmo

    San Telmo südlich der Plaza de Mayo ist eines der ältesten Viertel von Buenos Aires: Kopfsteinpflaster, verblasste Fassaden, Antiquitätenläden und eine lebendige Tango- und Kunstszene prägen das Bild. Nach den Cholera- und Gelbfieberepidemien der 1870er-Jahre zogen wohlhabende Familien nach Norden, und in ihre Häuser zogen Einwanderer ein.Herz des Viertels ist die Plaza Dorrego. Jeden Sonntag verwandelt sich die Calle Defensa in einen langen Straßenmarkt mit Antiquitäten, Kunsthandwerk, Musikern und Tangopaaren. Abends füllen sich die Bars und Parrillas, am Wochenende wird San Telmo zu einem der belebtesten Ausgehviertel der Stadt.

    Recoleta

    Recoleta ist das elegante Viertel von Buenos Aires. Nach den Epidemien der 1870er-Jahre ließen sich hier wohlhabende Familien nieder und bauten Stadtpaläste nach Pariser Vorbild, von denen viele heute Botschaften beherbergen. Seinen Namen hat das Viertel von einem Kloster der Rekollekten, deren Kirche Nuestra Señora del Pilar von 1732 noch steht.Hauptanziehungspunkt ist der Friedhof mit seinen prachtvollen Mausoleen, darunter das Grab von Eva Perón. In der Nähe liegen das Centro Cultural Recoleta, das Museo Nacional de Bellas Artes und die Stahlblume Floralis Genérica. Am Wochenende findet auf der Plaza Francia ein großer Kunsthandwerksmarkt statt.

    La Boca

    La Boca liegt am alten Hafen an der Mündung des Riachuelo und ist das meistfotografierte Viertel der Stadt. Im 19. Jahrhundert ließen sich hier vor allem italienische Einwanderer in Conventillos nieder, einfachen Mietshäusern aus Wellblech, die mit Schiffsfarbe bunt gestrichen wurden. Der Maler Benito Quinquela Martín prägte das Bild des Viertels und setzte sich dafür ein, dass der Caminito 1959 zum Straßenmuseum erklärt wurde.Neben dem Caminito ziehen das Stadion La Bombonera der Boca Juniors und das Kunstzentrum Fundación Proa Besucher an. Für einen Rundgang reichen zwei bis drei Stunden. Bleib dabei im touristischen Bereich zwischen Caminito, Proa und Stadion und besuche das Viertel tagsüber; die städtische Tourismusbehörde rät davon ab, abends durch La Boca zu laufen.

    Puerto Madero

    Puerto Madero ist das jüngste Barrio von Buenos Aires und liegt in den ehemaligen Hafendocks am Río de la Plata, nur wenige Gehminuten von der Plaza de Mayo entfernt. Restaurierte Backsteinspeicher mit Restaurants und Büros säumen die Becken, dahinter ragen gläserne Wohn- und Bürotürme auf. Viele Straßen des Viertels tragen die Namen bedeutender Frauen.Wahrzeichen ist der Puente de la Mujer von Santiago Calatrava. Am Kai liegen zwei historische Schiffe als Museen, und östlich der Docks erstreckt sich die Reserva Ecológica Costanera Sur, ein großes Naturschutzgebiet am Flussufer, das sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden lässt.

    Sehenswürdigkeiten in Buenos Aires

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Plaza de Mayo
    Historische Stätte

    1Plaza de Mayo

    Der wichtigste Platz des Landes ist nach der Mai-Revolution von 1810 benannt. Um ihn gruppieren sich Casa Rosada, Kathedrale und Cabildo; in der Mitte steht die Pirámide de Mayo, das älteste Denkmal der Stadt aus dem Jahr 1811. Seit 1977 versammeln sich hier die Mütter der Plaza de Mayo, deren Kinder während der Militärdiktatur verschwanden.
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    Casa Rosada
    Sehenswürdigkeit

    2Casa Rosada

    Der rosafarbene Regierungspalast an der Ostseite der Plaza de Mayo ist Amtssitz des argentinischen Präsidenten. An Wochenenden und Feiertagen gibt es kostenlose Führungen durch die Säle, darunter der nach Eva Perón benannte Salón de la Mujer. Das Museo Casa Rosada erzählt die Geschichte des Landes von der Kolonialzeit bis heute.
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    Teatro Colón
    Museum

    3Teatro Colón

    Das Opernhaus an der Avenida 9 de Julio wurde am 25. Mai 1908 mit Verdis Aida eröffnet und gilt wegen seiner Akustik als eines der bedeutendsten der Welt. Täglich finden Führungen auf Spanisch und Englisch statt, die durch Foyer, Goldenen Saal und den großen Zuschauerraum führen. Wer eine Vorstellung erleben möchte, sollte Karten früh buchen.
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    Café Tortoni
    Café

    4Café Tortoni

    Das 1858 von einem französischen Einwanderer gegründete Café an der Avenida de Mayo gilt als das älteste der Stadt und bewahrt bis heute die Einrichtung seiner frühen Jahre. Carlos Gardel, Jorge Luis Borges und Federico García Lorca zählten zu den Gästen. Im Untergeschoss gibt es Tango- und Jazzabende, gleich nebenan liegen die Academia Nacional del Tango und ein Tangomuseum.
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    Obelisco

    5Obelisco

    Der 67,5 Meter hohe Obelisk wurde 1936 zum 400. Jahrestag der ersten Stadtgründung errichtet und ist das bekannteste Wahrzeichen von Buenos Aires. Er steht auf der Plaza de la República, wo die breite Avenida 9 de Julio die Avenida Corrientes kreuzt. Der Platz ist zentraler Treffpunkt und häufig Schauplatz von Kundgebungen und Veranstaltungen.
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    Cabildo

    6Cabildo

    Das ehemalige koloniale Rathaus an der Westseite der Plaza de Mayo wurde Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet und mehrfach umgebaut. Hier tagten 1810 die Wortführer der Mai-Revolution. Heute zeigt das Museo Nacional del Cabildo y de la Revolución de Mayo bei freiem Eintritt Gemälde und Objekte aus jener Zeit; vom Balkon hast du einen guten Blick über den Platz.
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    Restaurants in Buenos Aires

    1

    Güerrín

    Die 1932 von zwei Genuesen gegründete Pizzeria an der Avenida Corrientes ist eine Institution der dicken Pizza al molde. Auf der Karte stehen rund 70 Sorten, der Teig wird bis heute von Hand in einem großen Trog geknetet. Rechne zu Stoßzeiten mit einer Schlange vor der Tür.
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    2

    El Cuartito

    Seit 1934 backt die Familie hier Pizza, inzwischen in dritter Generation. Die Wände hängen voller alter Sportplakate, Fotos und Wimpel. Probier die Fugazzeta mit Zwiebeln und Käse. Du kannst am Tresen, an der kleinen Bar am Eingang oder an Tischen im Speisesaal essen.
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    3

    Santos Manjares

    Eine klassische Parrilla nahe der Avenida 9 de Julio mit großen Portionen zu vergleichsweise günstigen Preisen. Bestell als Vorspeise eine Provoleta und danach Ojo de Bife oder Bife de Chorizo; eine Portion reicht oft für zwei. Reservierungen gibt es nicht, zu Stoßzeiten wartest du kurz.
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    Tango, Cafés und Fußball

    Der Tango entstand Ende des 19. Jahrhunderts in den Hafenvierteln am Río de la Plata und ist seit 2009 immaterielles Kulturerbe der UNESCO. In Buenos Aires begegnet er dir auf zwei Arten: als Show für Besucher und in den Milongas, den Tanzabenden, zu denen die Porteños selbst gehen. In San Telmo tanzen Paare am Wochenende auch auf der Straße.Ebenso prägend ist der Fußball. In La Boca steht La Bombonera, das Stadion der Boca Juniors, bei denen Diego Maradona berühmt wurde. Und abends gilt: Viele Restaurants füllen sich erst ab 21 Uhr.

    Unterwegs in Buenos Aires

    Subte: Die U-Bahn wurde 1913 als erste der Südhalbkugel eröffnet. Sie verbindet das Zentrum mit Recoleta, Palermo und San Telmo; Linie D fährt etwa von Palermo in die Innenstadt. La Boca und die Flughäfen erreicht sie nicht.SUBE-Karte: Bus, Subte und Vorortzüge bezahlst du ausschließlich mit der aufladbaren SUBE-Karte, erhältlich an Kiosken und in U-Bahn-Stationen.Colectivos: Das Busnetz ist viel dichter als die Subte und fährt auch nach La Boca.Zu Fuß: Von der Plaza de Mayo zum Obelisken sind es etwa 15 bis 20 Minuten.Flughäfen: Internationale Flüge landen meist im Flughafen Ezeiza außerhalb der Stadt; Inlandsflüge starten vom stadtnahen Aeroparque Jorge Newbery.

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Buenos Aires-Reise

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      • 1Plaza de Mayo3 Tage
      • 2Casa Rosada4 Tage
      • 3Teatro Colón5 Tage
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      Buenos Aires
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    In der Umgebung

    Buenos Aires und Umgebung

    Buenos Aires und Umgebung

    Die Hauptstadt am Río de la Plata ist für die meisten Reisenden der Ausgangspunkt jeder Argentinien-Reise: Hier landen die Interkontinentalflüge, und vom Stadtflughafen Aeroparque starten die Inlandsflüge in alle Landesteile. Buenos Aires selbst mit seinen Barrios, Cafés, Museen und Tangolokalen füllt leicht mehrere Tage.

    Puerto Madero

    Puerto Madero ist das jüngste Barrio von Buenos Aires und liegt in den ehemaligen Hafendocks am Río de la Plata, nur wenige Gehminuten von der Plaza de Mayo entfernt. Restaurierte Backsteinspeicher mit Restaurants und Büros säumen die Becken, dahinter ragen gläserne Wohn- und Bürotürme auf. Viele Straßen des Viertels tragen die Namen bedeutender Frauen.Wahrzeichen ist der Puente de la Mujer von Santiago Calatrava. Am Kai liegen zwei historische Schiffe als Museen, und östlich der Docks erstreckt sich die Reserva Ecológica Costanera Sur, ein großes Naturschutzgebiet am Flussufer, das sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden lässt.

    San Telmo

    San Telmo südlich der Plaza de Mayo ist eines der ältesten Viertel von Buenos Aires: Kopfsteinpflaster, verblasste Fassaden, Antiquitätenläden und eine lebendige Tango- und Kunstszene prägen das Bild. Nach den Cholera- und Gelbfieberepidemien der 1870er-Jahre zogen wohlhabende Familien nach Norden, und in ihre Häuser zogen Einwanderer ein.Herz des Viertels ist die Plaza Dorrego. Jeden Sonntag verwandelt sich die Calle Defensa in einen langen Straßenmarkt mit Antiquitäten, Kunsthandwerk, Musikern und Tangopaaren. Abends füllen sich die Bars und Parrillas, am Wochenende wird San Telmo zu einem der belebtesten Ausgehviertel der Stadt.

    Recoleta

    Recoleta ist das elegante Viertel von Buenos Aires. Nach den Epidemien der 1870er-Jahre ließen sich hier wohlhabende Familien nieder und bauten Stadtpaläste nach Pariser Vorbild, von denen viele heute Botschaften beherbergen. Seinen Namen hat das Viertel von einem Kloster der Rekollekten, deren Kirche Nuestra Señora del Pilar von 1732 noch steht.Hauptanziehungspunkt ist der Friedhof mit seinen prachtvollen Mausoleen, darunter das Grab von Eva Perón. In der Nähe liegen das Centro Cultural Recoleta, das Museo Nacional de Bellas Artes und die Stahlblume Floralis Genérica. Am Wochenende findet auf der Plaza Francia ein großer Kunsthandwerksmarkt statt.

    La Boca

    La Boca liegt am alten Hafen an der Mündung des Riachuelo und ist das meistfotografierte Viertel der Stadt. Im 19. Jahrhundert ließen sich hier vor allem italienische Einwanderer in Conventillos nieder, einfachen Mietshäusern aus Wellblech, die mit Schiffsfarbe bunt gestrichen wurden. Der Maler Benito Quinquela Martín prägte das Bild des Viertels und setzte sich dafür ein, dass der Caminito 1959 zum Straßenmuseum erklärt wurde.Neben dem Caminito ziehen das Stadion La Bombonera der Boca Juniors und das Kunstzentrum Fundación Proa Besucher an. Für einen Rundgang reichen zwei bis drei Stunden. Bleib dabei im touristischen Bereich zwischen Caminito, Proa und Stadion und besuche das Viertel tagsüber; die städtische Tourismusbehörde rät davon ab, abends durch La Boca zu laufen.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Pexels, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI