La Boca liegt am alten Hafen an der Mündung des Riachuelo und ist das meistfotografierte Viertel der Stadt. Im 19. Jahrhundert ließen sich hier vor allem italienische Einwanderer in Conventillos nieder, einfachen Mietshäusern aus Wellblech, die mit Schiffsfarbe bunt gestrichen wurden. Der Maler Benito Quinquela Martín prägte das Bild des Viertels und setzte sich dafür ein, dass der Caminito 1959 zum Straßenmuseum erklärt wurde.Neben dem Caminito ziehen das Stadion La Bombonera der Boca Juniors und das Kunstzentrum Fundación Proa Besucher an. Für einen Rundgang reichen zwei bis drei Stunden. Bleib dabei im touristischen Bereich zwischen Caminito, Proa und Stadion und besuche das Viertel tagsüber; die städtische Tourismusbehörde rät davon ab, abends durch La Boca zu laufen.
Sehenswürdigkeiten in La Boca
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Sehenswürdigkeit
1Caminito
Die kurze Fußgängergasse mit den bunt bemalten Wellblechhäusern ist das Postkartenmotiv von Buenos Aires. Früher verlief hier eine Bahnstrecke; auf Initiative des Malers Benito Quinquela Martín wurde die Gasse 1959 zum Straßenmuseum erklärt. Ihren Namen hat sie von einem Tango von Juan de Dios Filiberto aus dem Jahr 1926. Der Eintritt ist frei.
Das private Kunstzentrum am Ende des Caminito zeigt wechselnde internationale Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und gehört zu den angesehensten Häusern der Stadt. Vom Café auf der Dachterrasse blickst du über den alten Hafen am Riachuelo. Ein guter Kontrast zum folkloristischen Trubel ringsum.
Das Stadion der Boca Juniors, wegen seiner Form „Pralinenschachtel“ genannt, liegt rund zehn Gehminuten vom Caminito. Hier wurde Diego Maradona berühmt. Das angeschlossene Museum erzählt mit Trikots, Pokalen und Fotos die Geschichte des Vereins und seine enge Verbindung zum Viertel; an spielfreien Tagen gibt es Stadionführungen. Der Eintritt ist kostenpflichtig.