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    Amazonas
    Pedro Szekely from Los Angeles, USA / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0

    Kolumbien

    Amazonas

    Region

    Das Departamento Amazonas liegt im äußersten Süden Kolumbiens, dort wo das Land an Brasilien und Peru grenzt. Du kommst hierher für den Regenwald am Amazonas, Flussdelfine und indigene Gemeinden.

    von Felix Gillen

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    4. Amazonas
    Das Departamento Amazonas liegt im äußersten Süden Kolumbiens, dort wo das Land an Brasilien und Peru grenzt. Du kommst hierher für den Regenwald am Amazonas, Flussdelfine und indigene Gemeinden. Ausgangspunkt ist die Hauptstadt Leticia, die du von Bogotá aus per Flug erreichst.
    Kolumbiens Anteil am Amazonas ist auf dem Landweg aus dem Landesinneren nicht erreichbar. Waren und Reisende kommen per Flugzeug nach Leticia oder auf dem Fluss. Leticia bildet mit dem brasilianischen Tabatinga ein zusammenhängendes Grenzgebiet, Peru liegt auf der anderen Flussseite.Fluss, Seen und SchutzgebieteFlussaufwärts liegen die Isla de los Micos, der Nationalpark Amacayacu und das autofreie Dorf Puerto Nariño mit den Lagos de Tarapoto, wo rosa und graue Flussdelfine leben. Amacayacu ist laut Parques Nacionales seit April 2022 wieder für Ökotourismus geöffnet, in Zusammenarbeit mit den indigenen Gemeinden San Martín de Amacayacu und Mocagua.In der Region leben unter anderem Ticuna, Cocama und Yagua. Viele Ausflüge führen in ihre Gemeinden, Buchungen laufen über lokale Veranstalter.
    Leticia

    Ort 1 von 2

    Leticia

    Leticia ist die Hauptstadt des Departamento Amazonas und Kolumbiens Tor zum Amazonas, rund 2 Flugstunden südöstlich von Bogotá. Von hier starten Bootstouren zur Isla de los Micos, nach Puerto Nariño und in den Nationalpark Amacayacu.

    Entdecken
    Puerto Nariño
    Gatocalvo / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Ort 2 von 2

    Puerto Nariño

    Puerto Nariño ist ein autofreies Dorf am Amazonas, rund 2 Bootsstunden flussaufwärts von Leticia. Du kommst wegen der Lagos de Tarapoto, wo rosa und graue Flussdelfine leben, und wegen der Ruhe im Regenwald.

    Entdecken

    Essen & Trinken im Amazonas

    Die Küche am Amazonas beruht auf Flussfisch, Yuca und Regenwaldfrüchten, viele Zubereitungen stammen von indigenen Völkern wie den Tikuna. Fariña und Casabe ersetzen das Brot.

    Pirarucú

    Einer der größten Süßwasserfische der Erde, auch Paiche genannt, und der typischste Fisch der Region. Auf den Speisekarten steht er gegrillt oder als Chicharrón in kleinen frittierten Stücken.

    Fariña

    Geröstetes Mehl aus Bitter-Yuca, die zuvor drei Tage gewässert und gerieben wird. Es begleitet fast jedes Fischgericht.

    Moqueado

    Fisch, in Blätter gewickelt und unter einem Feuer im Sand gegart. Dazu gibt es Kochbanane, Yuca und Fariña.

    Copoazú und Camu Camu

    Zwei Regenwaldfrüchte, die meist als Saft getrunken werden: Camu Camu schmeckt säuerlich, Copoazú süß. Aus Copoazú entsteht außerdem eine beliebte Creme mit Sahne, Kondensmilch und Zimt.

    Beste Reisezeit

    Wann ist die beste Zeit für deine Reise?

    Juni
    Juli
    August
    September
    25–26°C·158–221 mm(viel Regen)
    In Leticia ist es das ganze Jahr um 26 Grad warm und feucht. Von Juni bis September regnet es mit 160 bis 220 mm im Monat am wenigsten, Dezember bis April bringen jeweils rund 330 bis 380 mm.
    Der Wasserstand des Amazonas prägt die Ausflüge: Laut Reiseberichten ist der Wald etwa von November bis Mai überflutet und per Boot erreichbar, von August bis Oktober fällt der Fluss und Pfade werden begehbar. Die genauen Zeiten schwanken von Jahr zu Jahr.

    Saisons

    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Regenzeit, Hochwasser
    Übergangszeit
    Weniger Regen
    Beste Reisezeit
    ▶Detaillierte Monatsdaten anzeigen
    MonatTemp (°C)Regen (mm)Sonne (h)
    Januar26.03674.3
    Februar26.03554.1
    März26.13584.2
    April26.03764.7
    Mai25.73024.7
    Juni25.11904.9
    Juli25.11586.1
    August25.71586.4
    September26.12215.9
    Oktober26.32575.5
    November26.33185.2
    Dezember26.03304.5

    Kultur am Amazonas

    Ticuna, Cocama und Yagua prägen die Region. Das Museo Etnográfico del Hombre Amazónico in Leticia zeigt ihre Kosmologie, Jagd, Fischerei und traditionelle Medizin.Küche: Flussfische wie Gamitana, Paiche und Tucunaré, dazu Casabe aus Maniok.Grenzleben: Zwischen Leticia und Tabatinga bewegst du dich meist frei, beide Währungen werden angenommen.

    Anreise und unterwegs

    Flug: Von Bogotá nach Leticia rund 2 Stunden, unter anderem mit Avianca. Eine Straßenverbindung ins übrige Kolumbien gibt es nicht.Boot: Von Leticia fahren Schnellboote flussaufwärts, nach Puerto Nariño rund 2 Stunden.Gesundheit: Das Auswärtige Amt nennt ein hohes Malariarisiko im Regenwald und empfiehlt die Gelbfieberimpfung für Gebiete unter 2.300 m.

    Rundreisen durch die Region

    Amazonas: Leticia und Puerto Nariño

    Amazonas: Leticia und Puerto Nariño

    Eine kurze Reise in den kolumbianischen Amazonas: von der Grenzstadt Leticia per Boot nach Puerto Nariño, einem autofreien Dorf an den Lagos de Tarapoto. Die Anreise erfolgt per Flug ab Bogotá, eine Straße gibt es nicht.

    6 Tage
    2 Stopps

    In der Umgebung

    Puerto Nariño

    Puerto Nariño

    Puerto Nariño ist ein autofreies Dorf am Amazonas, rund 2 Bootsstunden flussaufwärts von Leticia. Du kommst wegen der Lagos de Tarapoto, wo rosa und graue Flussdelfine leben, und wegen der Ruhe im Regenwald. Der Ort mit rund 8.000 Einwohnern hat keine Autos, Motorräder oder großen Gebäude, alle Wege legst du zu Fuß zurück.
    Leticia

    Leticia

    Leticia ist die Hauptstadt des Departamento Amazonas und Kolumbiens Tor zum Amazonas, rund 2 Flugstunden südöstlich von Bogotá. Von hier starten Bootstouren zur Isla de los Micos, nach Puerto Nariño und in den Nationalpark Amacayacu. Die Kleinstadt mit rund 48.000 Einwohnern (Zensus 2018) liegt direkt an der Grenze zum brasilianischen Tabatinga, Peru beginnt am anderen Flussufer. Abends trifft sich die Stadt am Parque Santander, wenn Tausende Sittiche zum Schlafen einfliegen.
    Caño Cristales

    Caño Cristales

    Caño Cristales ist ein Fluss im Nationalpark Sierra de La Macarena im Departamento Meta, erreichbar per Flug nach La Macarena. Zwischen Juni und November färbt die Wasserpflanze Macarenia clavigera sein Bett rot, dazu kommen grüne, gelbe und schwarze Töne. Der Fluss ist eine Folge von Stromschnellen, Kaskaden und Becken, die in den Río Guayabero münden.
    Sierra de La Macarena

    Sierra de La Macarena

    Die Sierra de La Macarena ist ein Gebirgszug im Departamento Meta, südlich von Villavicencio, wo Anden, Orinoco-Savannen und Amazonas aufeinandertreffen. Bekannt ist sie für Caño Cristales, einen Fluss, den eine Wasserpflanze in der Regenzeit rot färbt. Ausgangsort ist die Kleinstadt La Macarena, die du per Flug erreichst.
    Huila

    Huila

    Das Departamento Huila liegt im oberen Tal des Río Magdalena im Süden Kolumbiens. Hierher fährst du für zwei Ziele: die Steinfiguren von San Agustín, UNESCO-Welterbe seit 1995, und die Trockenlandschaft der Tatacoa bei Neiva.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI