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    Münsterland & Westfalen
    Dietmar Rabich / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Deutschland

    Münsterland & Westfalen

    Region

    Das Münsterland im Nordwesten Westfalens ist eine flache Landschaft aus Äckern, Weiden, kleinen Wäldchen und Wallhecken, die als Münsterländer Parklandschaft bekannt ist.

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    Das Münsterland im Nordwesten Westfalens ist eine flache Landschaft aus Äckern, Weiden, kleinen Wäldchen und Wallhecken, die als Münsterländer Parklandschaft bekannt ist. Typisch sind Wasserburgen und Schlösser wie Burg Vischering, Schloss Nordkirchen oder Burg Anholt. Zur Region gehören die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie die Stadt Münster.Weil das Gelände so eben ist, erkundest du die Gegend am besten mit dem Fahrrad, etwa auf der 100-Schlösser-Route, die die Burgen und Adelssitze der Region verbindet. Mittelpunkt ist Münster, die einzige Großstadt des Münsterlands, mit Prinzipalmarkt, Dom und dem Friedenssaal, in dem 1648 Geschichte geschrieben wurde.

    Weitere Orte in Münsterland & Westfalen

    Münster

    Münster

    Münster ist mit rund 323.000 Einwohnern die Großstadt des Münsterlands und eine Stadt der Fahrräder: Die Stadt zählt rund 500.000 Räder. Im Historischen Rathaus am Prinzipalmarkt wurde am 15. Mai 1648 der Friede von Münster zwischen Spanien und den Niederlanden beschworen, Teil des Westfälischen Friedens. Gleich um die Ecke steht der St.-Paulus-Dom, der 1264 geweiht wurde.Die Altstadt mit ihren Giebelhäusern und Bogengängen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auf den alten Grundstücken wieder aufgebaut. Rund um den Kern führt die etwa 4,5 Kilometer lange Promenade, die nur Radfahrern und Fußgängern gehört. Dazu kommen das barocke Schloss, heute Sitz der Universität, der Aasee und das LWL-Museum für Kunst und Kultur. Alle zehn Jahre verwandeln die Skulptur Projekte die Stadt in ein Freilichtmuseum, das nächste Mal 2027.

    In der Umgebung

    Münster

    Münster

    Münster ist mit rund 323.000 Einwohnern die Großstadt des Münsterlands und eine Stadt der Fahrräder: Die Stadt zählt rund 500.000 Räder. Im Historischen Rathaus am Prinzipalmarkt wurde am 15. Mai 1648 der Friede von Münster zwischen Spanien und den Niederlanden beschworen, Teil des Westfälischen Friedens. Gleich um die Ecke steht der St.-Paulus-Dom, der 1264 geweiht wurde.Die Altstadt mit ihren Giebelhäusern und Bogengängen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auf den alten Grundstücken wieder aufgebaut. Rund um den Kern führt die etwa 4,5 Kilometer lange Promenade, die nur Radfahrern und Fußgängern gehört. Dazu kommen das barocke Schloss, heute Sitz der Universität, der Aasee und das LWL-Museum für Kunst und Kultur. Alle zehn Jahre verwandeln die Skulptur Projekte die Stadt in ein Freilichtmuseum, das nächste Mal 2027.
    Zeche Zollverein

    Zeche Zollverein

    Die Zeche Zollverein in Essen-Stoppenberg ist seit dem 14. Dezember 2001 gemeinsam mit der Kokerei Zollverein UNESCO-Welterbe. Ihr Wahrzeichen ist der Schacht XII, den die Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer im Stil der Neuen Sachlichkeit entwarfen und der am 1. Februar 1932 in Betrieb ging. Die Kohleförderung endete am 23. Dezember 1986, die Kokerei lief noch bis 1993.In der ehemaligen Kohlenwäsche zeigt seit 2010 das Ruhr Museum die Geschichte der Region. Im alten Kesselhaus, umgebaut von Norman Foster und Heinrich Böll, sitzt das Red Dot Design Museum.
    Ruhrgebiet

    Ruhrgebiet

    Im Ruhrgebiet leben rund 5,1 Millionen Menschen in 11 kreisfreien Städten und 4 Kreisen, darunter Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund. Über ein Jahrhundert lang prägten Kohle und Stahl die Region, im Dezember 2018 stellte mit Prosper-Haniel in Bottrop das letzte Steinkohlebergwerk Deutschlands die Förderung ein.Heute ist die Industriegeschichte das große Reisethema. Die Route der Industriekultur verbindet die wichtigsten Stätten, allen voran die Zeche Zollverein in Essen, seit 2001 UNESCO-Welterbe. Im Landschaftspark Duisburg-Nord kletterst du auf einen Hochofen, im Gasometer Oberhausen blickst du von 117 Metern über das westliche Revier. 2010 war das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas.
    Gasometer Oberhausen

    Gasometer Oberhausen

    Der Gasometer Oberhausen ist 117 Meter hoch und misst knapp 68 Meter im Durchmesser. Gebaut wurde er 1927 bis 1929 als Gasspeicher, in Betrieb war er bis 1988. Seit dem Umbau 1993/94 gilt er als Europas höchste Ausstellungshalle, mit rund 7.000 Quadratmetern auf drei Ebenen.Aufs Dach kommst du mit dem Außenaufzug oder über 592 Stufen. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zu 35 Kilometer weit über das westliche Ruhrgebiet.
    Landschaftspark Duisburg-Nord

    Landschaftspark Duisburg-Nord

    Rund um ein 1902 von August Thyssen gegründetes Hüttenwerk in Duisburg-Meiderich ist ein etwa 180 Hektar großer Park entstanden. Der letzte Hochofen ging 1985 außer Betrieb, seit 1994 ist das Gelände öffentlich zugänglich.Hochofen 5 kannst du bis zu einer Aussichtsplattform in rund 70 Metern Höhe besteigen. Im ehemaligen Erzbunker hat die Alpenvereinssektion Duisburg einen Klettergarten mit etwa 400 Routen und einen Klettersteig eingerichtet, und ein alter Gasometer mit 20.000 Kubikmetern Wasser dient als Tauchzentrum. Abends taucht die Lichtinstallation von Jonathan Park die Anlage in farbiges Licht.