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    Chan Chan
    Bernard Gagnon / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

    Peru

    Chan Chan

    Sehenswürdigkeit

    Chan Chan war die Hauptstadt des Chimú-Reichs, das die Nordküste Perus beherrschte, bis die Inka es um 1470 eroberten. Die Stadt am Rand von Trujillo bedeckte rund 20 Quadratkilometer und gilt als größte Lehmziegelstadt Amerikas.

    von Felix Gillen

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    Chan Chan war die Hauptstadt des Chimú-Reichs, das die Nordküste Perus beherrschte, bis die Inka es um 1470 eroberten. Die Stadt am Rand von Trujillo bedeckte rund 20 Quadratkilometer und gilt als größte Lehmziegelstadt Amerikas. Ihr Kern besteht aus ummauerten Palastbezirken mit Höfen, Speichern und Wänden, in die Reliefs mit Fischen, Vögeln und geometrischen Mustern modelliert sind.Die UNESCO nahm Chan Chan 1986 in die Welterbeliste auf und setzte es zugleich auf die Liste des gefährdeten Welterbes, weil Regen und Wind den Lehm angreifen. Besichtigen kannst du vor allem den restaurierten Palastbezirk Tschudi (Nik An) und das Museum am Eingang.

    Restaurants in Chan Chan

    Vor Ort unterwegs

    HinkommenChan Chan liegt zwischen Trujillo und Huanchaco. Combis Richtung Huanchaco lassen dich an der Zufahrt aussteigen, bequemer ist ein Taxi oder eine Tour, die auch das Museum einschließt.Vor OrtBesucht wird vor allem der restaurierte Palast Nik An, durch den ein markierter Rundweg führt. Es gibt kaum Schatten, nimm Wasser, Hut und Sonnenschutz mit.

    Unterkünfte in Chan Chan

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    In der Umgebung

    Nordküste (Trujillo)

    Nordküste (Trujillo)

    An der Nordküste um Trujillo lagen die Zentren zweier großer vorinkaischer Kulturen: Die Moche errichteten hier die Huacas del Sol y de la Luna, die Chimú ihre Hauptstadt Chan Chan, die größte Lehmziegelstadt Amerikas. Der Fischerort Huanchaco mit seinen Schilfbooten und Surfwellen liegt nur wenige Kilometer entfernt. Für Trujillo und Teile der Region gilt zeitweise der Ausnahmezustand, beachte vor der Reise die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts.
    Trujillo

    Trujillo

    Trujillo, die Hauptstadt der Region La Libertad, wurde 1534 gegründet und benannt nach der Heimatstadt Francisco Pizarros in der Extremadura. Das Zentrum ist ein Raster aus Straßen mit farbigen Kolonialhäusern und schmiedeeisernen Fenstergittern rund um die Plaza de Armas mit der Kathedrale.Die meisten Besucher kommen wegen der archäologischen Stätten am Stadtrand: Chan Chan, die Hauptstadt der Chimú, und die Tempelpyramiden Huaca del Sol und Huaca de la Luna der Moche. Im nahen Badeort Huanchaco fahren Fischer bis heute mit den traditionellen Schilfbooten, den Caballitos de Totora, aufs Meer, die Wellen ziehen Surfer an.In Trujillo gilt laut Auswärtigem Amt derzeit der Ausnahmezustand. Informiere dich vor der Reise dort über die aktuelle Lage.
    Nationalpark Huascarán

    Nationalpark Huascarán

    Der Nationalpark Huascarán umfasst fast die gesamte Cordillera Blanca: Gletscher, Hunderte Hochgebirgsseen und den Huascarán, mit 6.768 Metern Perus höchster Berg. Der Park wurde 1975 gegründet, ist seit 1977 Biosphärenreservat und seit 1985 UNESCO-Welterbe.Laguna 69: die bekannteste Tageswanderung, ein türkisfarbener Gletschersee auf rund 4.600 Metern. Start ist Cebollapampa, für Hin- und Rückweg brauchst du etwa sechs bis sieben Stunden.Lagunas de Llanganuco: zwei Seen auf rund 3.850 Metern am Weg zur Laguna 69, auch bei Tagestouren ab Huaraz ein Halt.Laguna Churup oberhalb von Huaraz eignet sich als Wanderung zur Akklimatisierung.Für den Park brauchst du ein Ticket, erhältlich als Tages-, Drei-Tages- oder Monatspass. An der Laguna 69 ist Zelten nicht erlaubt.
    Huaraz und Cordillera Blanca

    Huaraz und Cordillera Blanca

    In der Region Ancash im Norden Perus steigt die Cordillera Blanca auf, die höchste tropische Gebirgskette der Welt. Fast das ganze Massiv gehört zum Nationalpark Huascarán, seit 1985 UNESCO-Welterbe, benannt nach dem Huascarán, mit 6.768 Metern dem höchsten Berg Perus. Ausgangspunkt für Tageswanderungen, Trekkingtouren und Bergsteigen ist die Stadt Huaraz.
    Huaraz

    Huaraz

    Huaraz ist die Hauptstadt der Region Ancash und das Zentrum für Wanderer und Bergsteiger in der Cordillera Blanca. Die Stadt selbst ist vor allem Basis: Hier buchst du Touren, organisierst Ausrüstung und akklimatisierst dich, bevor es in den Nationalpark Huascarán geht.Von Lima erreichst du Huaraz mit dem Nachtbus in rund acht Stunden oder per Flug. Beachte, dass das Auswärtige Amt von nächtlichen Überlandfahrten abrät.Empfohlen sind zwei bis drei Tage Akklimatisierung in Huaraz vor längeren Touren in großer Höhe.Bergsteiger können sich vorab bei der peruanischen Bergrettung melden.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI