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    Washington (Bundesstaat)
    Dllu / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    USA

    Washington (Bundesstaat)

    Region

    Der Bundesstaat Washington im äußersten Nordwesten der USA verbindet die Großstadt Seattle mit drei Nationalparks, die du von dort in wenigen Autostunden erreichst.

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    4. Washington (Bundesstaat)
    Der Bundesstaat Washington im äußersten Nordwesten der USA verbindet die Großstadt Seattle mit drei Nationalparks, die du von dort in wenigen Autostunden erreichst. Gletscherbedeckte Vulkane, gemäßigter Regenwald, Fjordlandschaften am Puget Sound und Inseln an der Grenze zu Kanada liegen hier erstaunlich dicht beieinander.Über allem thront Mount Rainier, mit 14.410 Fuß (rund 4.392 m) der am stärksten vergletscherte Gipfel der unteren 48 Bundesstaaten. Westlich des Puget Sound schützt der Olympic National Park fast eine Million Acres mit Gletschergipfeln, alten Regenwäldern und über 70 Meilen wilder Küste. Im Norden ragen die North Cascades mit mehr als 300 Gletschern auf, und in der Salish Sea liegen die San Juan Islands.Am besten planst du eine Rundreise im Sommer und frühen Herbst, wenn alle Passstraßen offen sind. Mount St. Helens im Süden erinnert an den Ausbruch von 1980 und lässt sich gut mit einer Weiterfahrt nach Oregon verbinden.
    Washington ist mit rund 185.000 Quadratkilometern etwa halb so groß wie Deutschland und wird von der Kaskadenkette in zwei sehr unterschiedliche Hälften geteilt. Westlich davon liegen das grüne, feuchte Seattle, der Puget Sound, die Olympic-Halbinsel und die San Juan Islands, östlich davon das trockene Columbia Valley mit Weinbergen und Obstplantagen. Fast alle Reisen beginnen am Flughafen Seattle-Tacoma, von wo du Mount Rainier, Olympic und North Cascades mit dem Auto erreichst. Plane für Seattle selbst zwei bis drei Tage ein und für die Nationalparks mindestens noch einmal so viele.

    Weitere Orte in Washington (Bundesstaat)

    Seattle

    Seattle

    Seattle ist die größte Stadt im Bundesstaat Washington und liegt zwischen dem Puget Sound und dem Lake Washington, mit Mount Rainier als Kulisse am Horizont. Du kommst wegen des Pike Place Market, der Space Needle, einer starken Musik- und Kaffeekultur und weil Nationalparks wie Mount Rainier und Olympic nur wenige Autostunden entfernt sind.Die Stadt ist hügelig und vom Wasser geprägt: Fähren legen direkt in Downtown ab, Schleusen verbinden die Seen mit dem Meer, und von Aussichtspunkten wie dem Kerry Park siehst du Skyline, Bucht und Vulkan auf einem Bild. Viertel wie Ballard, Fremont und Capitol Hill haben jeweils ihren eigenen Charakter.

    Sehenswürdigkeiten in Washington (Bundesstaat)

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Mount Rainier National Park
    Nationalpark

    Mount Rainier National Park

    Der Park rund um den 14.410 Fuß hohen Vulkan wurde 1899 als fünfter Nationalpark der USA gegründet. In Paradise und Sunrise führen Wanderwege durch Blumenwiesen direkt unter die Gletscher.
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    Olympic National Park
    Nationalpark

    Olympic National Park

    Fast eine Million Acres mit Gletschergipfeln um Mount Olympus, moosbehangenem Regenwald wie im Hoh Rain Forest und über 70 Meilen wilder Pazifikküste. Für Hurricane Ridge plant der Park nach dem Brand des Besucherzentrums 2023 einen Neubau.
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    North Cascades National Park
    Nationalpark

    North Cascades National Park

    Zackige Gipfel mit mehr als 300 Gletschern, weniger als drei Autostunden von Seattle entfernt. Die Hauptroute ist die North Cascades Highway (SR 20), die im Winter gesperrt ist.
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    San Juan Island National Historical Park
    Historische Stätte

    San Juan Island National Historical Park

    Auf San Juan Island erinnern English Camp und American Camp an den Pig War von 1859, als die USA und Großbritannien wegen eines erschossenen Schweins fast in einen Krieg gerieten. Du erreichst die Insel per Washington State Ferry ab Anacortes.
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    Mount St. Helens National Volcanic Monument
    Nationalpark

    Mount St. Helens National Volcanic Monument

    Der Vulkan, dessen Ausbruch 1980 die Landschaft im Süden Washingtons umformte. Das Johnston Ridge Observatory ist nach einem Erdrutsch an der SR 504 laut Forest Service voraussichtlich bis 2027 geschlossen, Trails wie am Coldwater Lake sind erreichbar.
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    Essen und Trinken

    Washington ist einer der großen Obstgärten der USA und führt bei Äpfeln, Birnen, Süßkirschen und Hopfen. Dazu kommen Wein aus dem sonnigen Osten und die Kaffeekultur von Seattle.
    Äpfel

    Äpfel

    Kein Bundesstaat erntet mehr Äpfel als Washington. Im Herbst bekommst du an Farmständen und auf Märkten Sorten, die du in Europa kaum findest, und Cider aus lokalen Früchten.
    Rainier-Kirschen

    Rainier-Kirschen

    Die goldgelben Kirschen mit rosa bis roter Bäckchenfärbung wurden 1952 an der Versuchsstation der Washington State University in Prosser aus Bing und Van gekreuzt und 1960 freigegeben. Benannt sind sie nach dem Mount Rainier, Saison ist im Frühsommer.
    Wein

    Wein

    Washington ist der zweitgrößte Weinproduzent der USA, mit fast 1.000 Weingütern und über 80 Rebsorten. Die meisten Reben wachsen im Columbia Valley, wo im Regenschatten der Kaskaden nur 150 bis 200 Millimeter Regen im Jahr fallen.
    Kaffee

    Kaffee

    Seattle gilt als Kaffeehauptstadt der USA. Im April 1971 eröffnete am Pike Place Market der erste Starbucks, damals ein kleiner Laden mit einem einzigen Angestellten. Neben dem Klassiker lohnen die vielen unabhängigen Röstereien der Stadt.

    Geschichte und Kultur

    Lange bevor Siedler kamen, lebten an der Küste, am Puget Sound und im trockenen Inland zahlreiche indigene Völker. Heute zählt Washington 29 vom Bund anerkannte Stämme, darunter die Yakama Nation, die Lummi Nation, die Quinault Indian Nation und die Tulalip Tribes. Mit der Ankunft der Missionare begannen die Konflikte: 1847 töteten Cayuse die Missionare Marcus und Narcissa Whitman und weitere Siedler, was den Cayuse-Krieg auslöste.Am 11. November 1889 wurde Washington Bundesstaat, als einziger US-Staat nach einem Präsidenten benannt. Im selben Jahr zerstörte am 6. Juni ein Großbrand weite Teile von Seattle. Die Weltausstellung von 1962 hinterließ der Stadt ihr Wahrzeichen, die Space Needle.Heute prägen Luftfahrt, Technologie und Kaffee die Identität des Staates. Boeings Werk in Everett gilt als größtes Gebäude der Welt nach Rauminhalt, und Starbucks hat seinen Hauptsitz in Washington. Dazu kommt eine ausgeprägte Outdoor-Kultur: Am Wochenende zieht es viele Einheimische in die Berge oder aufs Wasser.

    Anreise und Unterwegs

    FlughafenDas wichtigste Drehkreuz ist der Seattle-Tacoma International Airport (SEA) südlich von Seattle. Von dort fährt die Stadtbahn Link Light Rail in etwa 40 Minuten bis Downtown Seattle.Bahn und FähreAmtrak verbindet Seattle mit Portland und Vancouver (Amtrak Cascades), mit Los Angeles (Coast Starlight) und mit Chicago (Empire Builder). Washington State Ferries bedienen den Puget Sound, etwa von Seattle nach Bainbridge Island, und ab Anacortes die San Juan Islands.AutoFür die Nationalparks brauchst du ein Auto. Die North Cascades Highway (SR 20) wird im Winter gesperrt, und auch auf der Olympic-Halbinsel kann es auf dem US 101 Sperrungen geben, etwa an der Hoh River Bridge. Prüfe vor der Fahrt die aktuellen Meldungen von WSDOT und den Nationalparks.

    Rundreisen durch die Region

    Pazifischer Nordwesten: Regenwald, Küste und Vulkane

    Von Seattle setzt du mit der Fähre nach Bainbridge Island über und fährst auf die Olympic Peninsula: Hurricane Ridge, Lake Crescent, Hoh Rain Forest und die Pazifikstrände des Olympic-Nationalparks. Auf dem US 101 geht es über Astoria nach Cannon Beach an der Oregon-Küste und dann landeinwärts nach Portland. Von dort führt die Runde in die Columbia River Gorge und auf den Mount Hood Scenic Byway rund um den Vulkan, bevor du nach Seattle zurückfährst. Am Hoh Rain Forest kann die Wartezeit an der Einfahrt im Sommer bis zu zwei Stunden betragen; die Parkverwaltung empfiehlt, vor 8 Uhr oder nach 17 Uhr zu kommen. Für den Parkplatz bei Multnomah Falls an der I-84 (Exit 31) brauchst du in der Sommersaison ein zeitgebundenes Timed Use Permit über recreation.gov; die Termine werden jedes Jahr neu festgelegt. Wer zwei bis drei Tage mehr hat, hängt im Süden Oregons den Crater Lake an: Der Rim Drive ist meist erst ab Mitte Juli komplett offen und schließt mit dem ersten großen Schnee, spätestens am 1. November.

    15 Tage
    7 Stopps

    In der Umgebung

    Seattle

    Seattle

    Seattle ist die größte Stadt im Bundesstaat Washington und liegt zwischen dem Puget Sound und dem Lake Washington, mit Mount Rainier als Kulisse am Horizont. Du kommst wegen des Pike Place Market, der Space Needle, einer starken Musik- und Kaffeekultur und weil Nationalparks wie Mount Rainier und Olympic nur wenige Autostunden entfernt sind.Die Stadt ist hügelig und vom Wasser geprägt: Fähren legen direkt in Downtown ab, Schleusen verbinden die Seen mit dem Meer, und von Aussichtspunkten wie dem Kerry Park siehst du Skyline, Bucht und Vulkan auf einem Bild. Viertel wie Ballard, Fremont und Capitol Hill haben jeweils ihren eigenen Charakter.
    Victoria

    Victoria

    Victoria, die Hauptstadt von British Columbia, liegt an der Südspitze von Vancouver Island. Rund um den Inner Harbour stehen das Parlament und das Fairmont Empress; dazu kommen Gärten, eine kompakte Altstadt mit Chinatown und das mildeste Klima Kanadas.
    Vancouver

    Vancouver

    Vancouver liegt zwischen den Coast Mountains und dem Pazifik und ist die drittgrößte Metropolregion Kanadas. Stanley Park, Stadtstrände und die Hausberge der North Shore sind nur wenige Kilometer von der Innenstadt entfernt, sodass Wandern, Kajakfahren und im Winter Skifahren hier zum Alltag gehören. Die Küche der Stadt ist stark von asiatischen Einwanderern geprägt.
    Yaletown

    Yaletown

    Yaletown, einst ein Lagerhausviertel, hat sich zu einem schicken Hotspot mit eleganten Restaurants, trendigen Bars und luxuriösen Boutiquen in renovierten Backsteingebäuden entwickelt.
    Granville Island

    Granville Island

    Die Granville Island in Vancouver, Kanada, ist eine lebendige Halbinsel, die sich von einem ehemaligen Industriegebiet zu einem pulsierenden Kultur- und Kulinarikzentrum entwickelt hat. Im Herzen der Insel findest du den Granville Island Public Market, wo ein reichhaltiges Angebot an frischen Lebensmitteln, lokalen Delikatessen und handwerklichen Produkten geboten wird. Neben dem Markt beherbergt die Insel zahlreiche Künstlerateliers, Galerien und Theater, die ein vielfältiges kreatives Spektrum abdecken. Du kannst hier einzigartiges Kunsthandwerk entdecken und oft den lokalen Künstlern bei ihrer Arbeit zusehen. Für Familien bietet der Kids Market spezielle Attraktionen. Es empfiehlt sich, die Insel am Vormittag zu besuchen, um die Menschenmassen zu umgehen und das vielfältige Angebot in Ruhe zu genießen. Die Anreise mit der False Creek Ferry bietet zudem malerische Ausblicke auf die Stadtkulisse und ist ein Erlebnis für sich.