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    Great Ocean Road

    Australien

    Great Ocean Road

    Region

    Die rund 240 Kilometer lange Küstenstraße südwestlich von Melbourne führt von Torquay über Lorne und Apollo Bay bis zu den Kalksteinfelsen der Zwölf Apostel.

    von Felix Gillen

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    4. Great Ocean Road
    Die rund 240 Kilometer lange Küstenstraße südwestlich von Melbourne führt von Torquay über Lorne und Apollo Bay bis zu den Kalksteinfelsen der Zwölf Apostel. Unterwegs wechseln sich Surfstrände, Regenwald im Otway-Gebirge und steile Klippen ab.
    Die Strecke gliedert sich in drei Abschnitte: die Surf Coast mit Torquay und Bells Beach, die Otways mit Lorne, Apollo Bay und Regenwald, und die Shipwreck Coast mit den Zwölf Aposteln und Port Campbell. Viele fahren sie an einem Tag, besser sind zwei bis drei Tage mit Übernachtung in Lorne oder Apollo Bay. Zurück nach Melbourne geht es im Landesinneren schneller.
    Otway Coast & Hinterland

    Ort 1 von 3

    Otway Coast & Hinterland

    Zwischen Lorne und Princetown verlässt die Great Ocean Road die Küste und führt durch den Great Otway National Park: kühler Regenwald, Wasserfälle, Koalas und mit Apollo Bay ein guter Standort.

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    Shipwreck Coast

    Ort 2 von 3

    Shipwreck Coast

    Die Shipwreck Coast zwischen Princetown und Warrnambool ist der wildeste Abschnitt der Great Ocean Road: Kalkklippen, Felssäulen und schmale Buchten. Mehr als 600 Schiffe sollen hier gesunken sein.

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    Surf Coast

    Ort 3 von 3

    Surf Coast

    Die Surf Coast zwischen Torquay und Aireys Inlet ist der Auftakt der Great Ocean Road: lange Strände, Surfspots wie Bells Beach und entspannte Küstenorte gut eine Stunde von Melbourne.

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    Sehenswürdigkeiten in Great Ocean Road

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Port-Campbell-Nationalpark

    Port-Campbell-Nationalpark

    Der Port Campbell National Park schützt den spektakulärsten Abschnitt der Küste zwischen Princetown und Peterborough. Neben den Twelve Apostles liegen hier Loch Ard Gorge, The Arch, London Bridge und The Grotto, alle mit kurzen Wegen vom Parkplatz aus erreichbar. Plane mindestens einen halben Tag ein und bleib auf den markierten Wegen, die Klippenränder brechen ab.
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    Twelve Apostles

    Twelve Apostles

    Die Twelve Apostles sind Kalksteinsäulen vor der Steilküste des Port Campbell National Park. Zwölf standen hier nie, ursprünglich hießen sie „Sow and Piglets". 2005 stürzte eine der Säulen ein. Vom Besucherzentrum führt ein Tunnel unter der Straße zu den Holzstegen. Am schönsten ist das Licht bei Sonnenuntergang, dann sind auch die Busgruppen weg.
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    Loch Ard Gorge

    Loch Ard Gorge

    Die Loch Ard Gorge ist eine enge Bucht mit Sandstrand zwischen hohen Kalkfelsen. Hier strandeten 1878 Tom Pearce und Eva Carmichael, die einzigen Überlebenden des Schiffbruchs der Loch Ard. Treppen führen hinunter zum Strand, Rundwege zu Aussichtspunkten und zum Friedhof der Opfer. Baden ist wegen der Strömung gefährlich.
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    Memorial Arch

    Der hölzerne Memorial Arch bei Eastern View erinnert an die heimgekehrten Soldaten des Ersten Weltkriegs, die die Great Ocean Road zwischen 1919 und 1932 von Hand bauten. Die Straße gilt als größtes Kriegsdenkmal der Welt. Guter Fotostopp mit Infotafeln zur Baugeschichte.
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    Split Point Lighthouse

    Split Point Lighthouse

    Der weiße Split Point Lighthouse steht seit 1891 auf der Klippe von Aireys Inlet. Bei einer Führung steigst du bis zur Galerie mit Blick über die Surf Coast. Unten führt ein kurzer Klippenweg zum Eagle Rock.
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    Cape Otway Lightstation

    Cape Otway Lightstation

    Die Cape Otway Lightstation von 1848 ist der älteste noch stehende Leuchtturm auf dem australischen Festland. Du kannst hinaufsteigen und dir die Wärterhäuser ansehen. Auf der Lighthouse Road dorthin sitzen oft Koalas in den Eukalyptusbäumen.
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    Essen & Trinken

    1

    Brae

    Brae von Dan Hunter liegt auf einem Bauernhof im Hinterland bei Birregurra und zählt zu den besten Restaurants Australiens. Serviert wird ein langes Degustationsmenü, viele Zutaten stammen aus dem eigenen Garten. Teuer und Wochen im Voraus ausgebucht.
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    Essen & Trinken

    Die meisten Restaurants findest du in Torquay, Lorne, Apollo Bay und Port Campbell. Zwischen den Orten gibt es lange Abschnitte ohne Einkehr.

    Fisch und Meeresfrüchte

    In Apollo Bay und Lorne gibt es fangfrischen Fisch, Hummer und Muscheln aus der Bass Strait.

    Produkte aus dem Hinterland

    Im Hinterland der Otways und um Birregurra liegen Höfe, Brauereien und einige ambitionierte Restaurants.

    Beste Reisezeit

    Wann ist die beste Zeit für deine Reise?

    November
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    Januar
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    März
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    15–18°C·45–75 mm(mäßig Regen)
    Von November bis April ist es am wärmsten und trockensten, die Tage sind lang. Im Januar und in den Ferien ist die Straße voll. März und April sind oft die angenehmsten Monate.
    Das Wetter wechselt schnell, auch im Sommer kann es kühl und windig sein. Im Winter ziehen Glattwale an der Küste entlang, die Wälder der Otways sind dann besonders grün.

    Saisons

    Jan
    Feb
    Mär
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    Dez
    Sommer und Ferien
    Mild und ruhiger
    Kühl und regnerisch
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    MonatTemp (°C)Regen (mm)Sonne (h)
    Januar18.0458.0
    Februar18.0458.0
    März17.0606.0
    April15.0755.0
    Mai12.0954.0
    Juni11.01003.0
    Juli10.01104.0
    August10.01104.0
    September12.0955.0
    Oktober13.0906.0
    November15.0707.0
    Dezember16.0608.0

    Kultur & Geschichte

    Land der Wadawurrung und Eastern MaarDie Küste ist Land der Wadawurrung im Osten und der Eastern-Maar-Völker im Westen. Viele Orte tragen Namen aus ihren Sprachen.Ein Denkmal aus StraßeZwischen 1919 und 1932 bauten heimgekehrte Soldaten des Ersten Weltkriegs die Straße, großteils mit Schaufel und Spitzhacke. Sie gilt als größtes Kriegsdenkmal der Welt. Am Memorial Arch bei Eastern View erinnert ein Holzbogen daran. Zuvor waren viele Küstenorte nur per Schiff erreichbar, zahlreiche Schiffe zerschellten an der Shipwreck Coast.

    Anreise & Unterwegs

    Von Melbourne sind es rund 1,5 Stunden bis Torquay. Die ganze Strecke bis Port Campbell fährst du reine Fahrzeit in etwa fünf Stunden, mit Stopps deutlich länger.Links fahren, viele Kurven und Wohnmobile: Nimm dir Zeit.Busse fahren von Geelong bis Apollo Bay, weiter nur selten.Geführte Tagestouren ab Melbourne sind lang, besser selbst fahren.Der Great Ocean Walk führt zu Fuß von Apollo Bay zu den Zwölf Aposteln.

    Rundreisen durch die Region

    Australien ohne Camper komfortabel

    Australien ohne Camper komfortabel

    Die Route setzt auf feste Standorte und Inlandsflüge: Sydney, Melbourne mit einem Abstecher an die Great Ocean Road, dann Cairns und Port Douglas zwischen Regenwald und Great Barrier Reef.

    19 Tage
    5 Stopps

    In der Umgebung

    Otway Coast & Hinterland

    Otway Coast & Hinterland

    Zwischen Lorne und Princetown verlässt die Great Ocean Road die Küste und führt durch den Great Otway National Park: kühler Regenwald, Wasserfälle, Koalas und mit Apollo Bay ein guter Standort.
    Shipwreck Coast

    Shipwreck Coast

    Die Shipwreck Coast zwischen Princetown und Warrnambool ist der wildeste Abschnitt der Great Ocean Road: Kalkklippen, Felssäulen und schmale Buchten. Mehr als 600 Schiffe sollen hier gesunken sein.
    Surf Coast

    Surf Coast

    Die Surf Coast zwischen Torquay und Aireys Inlet ist der Auftakt der Great Ocean Road: lange Strände, Surfspots wie Bells Beach und entspannte Küstenorte gut eine Stunde von Melbourne.
    St Kilda

    St Kilda

    St Kilda liegt rund 6 km südlich des Zentrums an der Port Phillip Bay und ist Melbournes bekanntestes Strandviertel. Palmen an der Esplanade, der Pier mit seiner Pinguinkolonie und der Vergnügungspark Luna Park von 1912 prägen das Bild.Die Acland Street ist bekannt für ihre traditionellen Konditoreien, Fitzroy Street und Carlisle Street für Bars und Cafés.
    Southbank

    Southbank

    Southbank am Südufer des Yarra ist Melbournes Kultur- und Ausgehviertel. Entlang der Promenade reihen sich Restaurants und Bars, an der St Kilda Road liegen Arts Centre, Hamer Hall und die National Gallery of Victoria.Das frühere Industriegebiet wurde ab den 1990er-Jahren umgebaut. Heute prägen Hochhäuser wie der Eureka Tower mit dem Skydeck und der Crown-Komplex das Bild.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI