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    Putre
    WeHaKa / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Chile

    Putre

    TownKultur

    Putre liegt auf rund 3.500 Metern Höhe an der Ruta 11 und ist Hauptort der Provinz Parinacota.

    von Felix Gillen

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    5. Putre
    Putre liegt auf rund 3.500 Metern Höhe an der Ruta 11 und ist Hauptort der Provinz Parinacota. Das Aymara-Dorf mit seiner Kolonialkirche und den alten Anbauterrassen ist die übliche Station zur Akklimatisierung vor dem Parque Nacional Lauca.

    Sehenswürdigkeiten

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Iglesia de San Ildefonso de Putre

    1Iglesia de San Ildefonso de Putre

    Die 1670 errichtete Kirche aus Adobe und Stein steht am Hauptplatz und ist seit 2015 Nationalmonument. Mit Glockenturm, Atrium und Friedhofsmauer ist sie ein typisches Beispiel des Mestizenbarocks der Altiplano-Kirchen.
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    Termas de Jurasi

    2Termas de Jurasi

    Die Thermalquellen liegen rund 14 Kilometer von Putre auf etwa 4.000 Metern Höhe. Es gibt Becken im Freien und Bereiche mit Heilschlamm. Von Putre aus werden auch Wanderungen zu den Quellen angeboten.
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    Socoroma

    3Socoroma

    Das kleine Andendorf liegt an der Ruta 11, rund 120 Kilometer und etwa zweieinhalb Autostunden von Arica entfernt. Im Mittelpunkt steht die Kirche San Francisco de Asís, die im 17. Jahrhundert aus Adobe und Stein errichtet wurde.
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    Mirador de Putre

    4Mirador de Putre

    Vom Aussichtspunkt am südlichen Ortsrand blickst du über Putre und die Oreganofelder rund um den Ort, dahinter ragen die Nevados de Putre mit dem Vulkan Taapaca auf. Ein Halt hier eignet sich gut, um sich an die Höhe von rund 3.500 Metern zu gewöhnen.
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    Essen & Trinken

    1

    Flama Andina 2

    Kleines Restaurant an der Calle Teniente del Campo im Ortskern von Putre.
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    2

    Casona del Rey

    Restaurant in der Calle Arturo Pérez Canto im Ortskern von Putre.
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    3

    Walisuma

    Kleines Restaurant an der Durchgangsstraße A-147 im Ortskern von Putre.
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    4

    Andeanflame

    Restaurant an der Avenida O'Higgins im Ortskern von Putre.
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    Restaurant La Paloma

    Restaurant des Hostal La Paloma an der Avenida O'Higgins im Ortskern von Putre.
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    6

    Restaurante Rosamel

    Restaurant an der Ecke Cochrane und Prat im Ortskern von Putre, wenige Schritte von der Plaza.
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    Essen und Trinken in Putre

    Die Küche in Putre ist einfach und nahrhaft, sie basiert auf den Produkten der Aymara-Landwirtschaft und Viehzucht.

    Orégano de Putre

    Der Oregano aus der Vorkordillere von Putre ist beim chilenischen Patentamt INAPI als geografische Angabe eingetragen. Die Felder rund um den Ort nennen die Einheimischen „grünes Gold“.

    Charqui und Chuño

    Charqui ist getrocknetes Fleisch, Chuño sind durch Frost und Sonne getrocknete Kartoffeln. Beide gehören zu den traditionellen Vorräten der Andenküche.

    Calapurca

    Der dicke Eintopf der Andenregion aus Fleisch, Mais, Kartoffeln und Zwiebeln wird traditionell gegart, indem man heiße Vulkansteine in den Topf legt. Der Name verbindet die Quechua-Wörter für Stein und Topf.

    Aymara-Kultur und Kolonialerbe

    Putre ist seit Jahrhunderten ein Zentrum der Aymara, die in den Höhen zwischen Pazifik und Titicacasee Lamas und Alpakas halten und auf Terrassen Kartoffeln, Mais und Oregano anbauen. Die Terrassen rund um den Ort gehen auf vorspanische Zeit zurück und werden bis heute bewirtschaftet.Mit den Spaniern kamen im 17. Jahrhundert die Kirchen aus Adobe und Stein. Die Iglesia de San Ildefonso von 1670 zählt zu den Altiplano-Kirchen, die Chile auf der vorläufigen Liste für das UNESCO-Welterbe führt. Ihr Stil verbindet katholische Bildsprache mit andinen Motiven, Fachleute sprechen vom Mestizenbarock. Die Gemeinde organisiert Feste und Kirche bis heute über traditionelle Ämter wie den Mayordomo.FesteIm Jahreslauf prägen Patronatsfeste, Prozessionen und der Karneval das Dorfleben. Bei diesen Anlässen tanzen Gruppen in traditioneller Kleidung zur Musik von Blas- und Panflötenensembles. Auch Rituale für die Pachamama, die Mutter Erde, gehören zum Alltag, etwa vor der Aussaat.

    Unterwegs in und um Putre

    AnreisePutre liegt an der Ruta 11, die von Arica durch das Lluta-Tal in den Altiplano und weiter bis zur bolivianischen Grenze führt. Kleine Busse verbinden Arica mit Putre, erkundige dich vorab nach den aktuellen Abfahrtszeiten. Die meisten Reisenden kommen mit dem Mietwagen oder im Rahmen einer Tour.Vor OrtDas Dorf selbst ist klein, alle Hostales, Restaurants und die Plaza erreichst du zu Fuß.Höhe: Gehe die ersten Stunden langsam an, trinke viel Wasser und verzichte am ersten Abend auf Alkohol.Tanken und Geld: Die Versorgung ist begrenzt. Tanke in Arica voll und nimm ausreichend Bargeld mit.Nationalpark: Zum Lago Chungará und nach Parinacota führt die asphaltierte Ruta 11, zum Salar de Surire nur Pisten, für die ein Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit sinnvoll ist.Touren: Lokale Anbieter in Putre bieten Tagestouren in den Parque Nacional Lauca und zum Salar de Surire an.

    Unterkünfte in Putre

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    In der Umgebung

    Parque Nacional Lauca

    Parque Nacional Lauca

    Der Nationalpark schützt rund 1.379 Quadratkilometer Altiplano zwischen Putre und der bolivianischen Grenze. 1965 als Forstreservat eingerichtet, wurde er 1970 Nationalpark und gehört seit 1981 zum UNESCO-Biosphärenreservat Lauca. Vulkane, der Lago Chungará, feuchte Hochlandwiesen und Aymara-Dörfer wie Parinacota prägen die Landschaft auf Höhen zwischen etwa 3.200 und 6.342 Metern.
    Arica

    Arica

    Arica ist die nördlichste Großstadt Chiles, knapp 20 Kilometer von der peruanischen Grenze entfernt. Die Hafenstadt am Fuß des Morro ist für ihr mildes Klima, ihre Strände und die Chinchorro-Mumien bekannt und dient als Ausgangspunkt für den Aufstieg in den Altiplano.
    Salar de Surire

    Salar de Surire

    Der Salar de Surire liegt auf rund 4.200 Metern südlich des Parque Nacional Lauca. Die weiße Salzpfanne mit ihren flachen Lagunen ist Brutgebiet von drei Flamingoarten und seit 1996 als Ramsar-Feuchtgebiet geschützt.
    Norte Grande (Altiplano)

    Norte Grande (Altiplano)

    Der äußerste Norden Chiles verbindet die Küstenstädte Arica und Iquique mit dem Altiplano der Regionen Arica y Parinacota und Tarapacá. Zwischen Pazifik und bolivianischer Grenze steigt das Land von der Wüste auf über 4.500 Meter an, mit Vulkanen, Hochlandlagunen, Aymara-Dörfern und den Spuren der Salpeterzeit.
    Iquique

    Iquique

    Iquique ist die Hauptstadt der Region Tarapacá und liegt auf einem schmalen Küstenstreifen unter einer steilen Wüstenkante. Holzhäuser aus der Salpeterzeit, lange Strände und die Freihandelszone Zofri prägen die Stadt, die zugleich Ausgangspunkt für Humberstone und die Oasen der Pampa ist.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI