Der Krüger-Nationalpark im Nordosten Südafrikas ist mit knapp 20.000 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet des Landes und etwa so groß wie Rheinland-Pfalz.
Der Krüger-Nationalpark im Nordosten Südafrikas ist mit knapp 20.000 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet des Landes und etwa so groß wie Rheinland-Pfalz. Hier leben die Big Five, dazu Giraffen, Zebras, Wildhunde und über 500 Vogelarten. Das Besondere: Du kannst den Park auf asphaltierten und geschotterten Straßen mit dem eigenen Mietwagen erkunden.
Der Park erstreckt sich rund 350 Kilometer von Nord nach Süd entlang der Grenze zu Mosambik. Sein Kern geht auf das 1898 gegründete Sabie-Wildschutzgebiet zurück, 1926 wurde daraus der Nationalpark. Der Süden um Skukuza, Lower Sabie und Crocodile Bridge hat die höchste Tierdichte und ist von Johannesburg in etwa fünf Stunden erreichbar. Das Zentrum um Satara und Olifants ist offene Savanne mit vielen Löwen. Der Norden um Punda Maria ist ruhiger, mit Baobabs und reicher Vogelwelt.In den staatlichen Camps übernachtest du in Hütten oder auf dem Campingplatz, gebucht wird über SANParks, für die Hochsaison oft Monate im Voraus. Die Tore öffnen und schließen zu festen Zeiten, außerhalb der Camps darfst du nur an markierten Stellen aussteigen. Die beste Zeit für Tierbeobachtungen ist die Trockenzeit von Mai bis September. Der Park liegt in einem Malariagebiet, informiere dich vorab über den Link zu den Reise- und Gesundheitshinweisen des Auswärtigen Amts auf der Länderseite und bei einer reisemedizinischen Beratung.
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Crocodile Bridge Rest Camp
Crocodile Bridge ist ein kleines Camp direkt am gleichnamigen Tor im Südosten des Krüger-Nationalparks, am Nordufer des Crocodile River. Die offene Savanne nördlich des Camps ist bekannt für Büffel, Nashörner und Löwen.
Lower Sabie liegt im Südosten des Krüger-Nationalparks direkt am Sabie River. Von der Terrasse des Camps blickst du auf den Fluss, an dem Elefanten, Büffel und Flusspferde unterwegs sind.
Olifants liegt hoch auf einer Felskante über dem Olifants River im Zentrum des Krüger-Nationalparks. Von der Aussichtsterrasse blickst du weit über das Flusstal, in dem Elefanten, Flusspferde und Krokodile zu sehen sind.
Punda Maria ist das nördlichste Camp des Krüger-Nationalparks, klein und ruhig am Fuß eines bewaldeten Hügels gelegen. Der hohe Norden hat weniger Tiere als der Süden, dafür Baobabs, Fieberbäume und eine der artenreichsten Vogelwelten des Parks.
Satara ist das zweitgrößte Camp im Krüger-Nationalpark und liegt in der offenen Grassavanne des zentralen Parks. Die Ebenen ziehen große Herden von Zebras, Gnus und Büffeln an und damit auch Löwen, weshalb Satara als eines der besten Camps für Raubkatzen gilt.
Skukuza ist das größte Camp und der Verwaltungssitz des Krüger-Nationalparks, am Südufer des Sabie River gelegen. Mit Restaurants, Laden, Tankstelle, Bankautomat und eigenem Flugplatz ist es eher ein kleines Dorf als ein Camp.
Essen im Krüger
Braai im Camp
In den Camps gehört der Grill zur Grundausstattung, die meisten Unterkünfte haben eine eigene Feuerstelle. Die Camp-Läden führen Fleisch, Holzkohle und Boerewors. Nach Sonnenuntergang, wenn die Tore geschlossen sind, ist der Braai der Treffpunkt, an dem Selbstfahrer die Sichtungen des Tages austauschen.
Restaurants in den Camps
Skukuza hat ein Restaurant im alten Bahnhof der Selati-Strecke, dazu eine Cafeteria. Größere Camps wie Letaba, Satara und Olifants haben ebenfalls Restaurants, kleinere oft nur einen Laden. Auf der Karte stehen meist Steaks, Burger und südafrikanische Klassiker.
Picknickplätze unterwegs
Zwischen den Camps liegen Picknickplätze, an denen du aussteigen darfst, etwa Tshokwane, Nkuhlu oder Afsaal. An vielen kannst du Gasgrills mieten. Weil die Fahrten zwischen zwei Camps einen halben Tag dauern können, isst du mittags meist unterwegs.
Selbstversorgung
Wer selbst kocht, kauft am besten vor der Anreise in Mbombela (Nelspruit), Hazyview oder Phalaborwa ein. Die Camp-Läden decken das Nötige ab, die Auswahl ist aber kleiner und teurer.