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    Nationalpark Rincón de la Vieja
    Kobold66 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

    Costa Rica

    Nationalpark Rincón de la Vieja

    Sehenswürdigkeit

    Der Nationalpark Rincón de la Vieja schützt das gleichnamige Vulkanmassiv in Guanacaste, rund 25 Kilometer nordöstlich von Liberia.

    von Felix Gillen

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    5. Nationalpark Rincón de la Vieja
    Der Nationalpark Rincón de la Vieja schützt das gleichnamige Vulkanmassiv in Guanacaste, rund 25 Kilometer nordöstlich von Liberia. Du kommst hierher, um zwischen Fumarolen, blubbernden Schlammtöpfen und Wasserfällen durch tropischen Wald zu wandern.Der 1973 gegründete Park umfasst rund 141 Quadratkilometer und gehört zum UNESCO-Welterbe Area de Conservación Guanacaste. Der Vulkan ist aktiv: Im August und September 2026 kam es wiederholt zu kleineren Eruptionen, Anfang September löste die nationale Katastrophenschutzbehörde CNE für umliegende Bezirke eine grüne Alarmstufe aus. Der Wanderweg zum Krater ist seit Jahren gesperrt.Die meisten Besucher kommen über den Sektor Las Pailas. Ein rund drei Kilometer langer Rundweg führt hier an Fumarolen, einer dampfenden Lagune und Schlammtöpfen vorbei; längere Wege führen zu den Wasserfällen La Cangreja und Escondida. Der ruhigere Sektor Santa María weiter nördlich ist nur mit Geländewagen gut erreichbar.Der Park ist montags geschlossen, Eintritt und aktuelle Zugangsregeln veröffentlicht die Schutzgebietsbehörde SINAC. Wegen der vulkanischen Aktivität kann der Zugang kurzfristig eingeschränkt werden; prüfe vor dem Besuch den aktuellen Stand und beachte die Hinweise des Auswärtigen Amts.

    Sehenswürdigkeiten in Nationalpark Rincón de la Vieja

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Catarata La Cangreja
    Natur

    1Catarata La Cangreja

    Der Wasserfall liegt am längeren Wasserfallweg im Sektor Las Pailas; Hin- und Rückweg dauern etwa fünf Stunden und verlangen eine gewisse Kondition. Für diesen Weg gilt eine frühe letzte Einlasszeit am Mittag, starte also am Vormittag. Nimm reichlich Wasser mit, unterwegs gibt es keine Versorgung.
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    Rundweg Las Pailas
    Sehenswürdigkeit

    2Rundweg Las Pailas

    Der rund drei Kilometer lange Rundweg beginnt am Eingang des Sektors Las Pailas und ist in zwei bis drei Stunden zu gehen. Auf einer offenen Fläche passierst du Fumarolen, eine dampfende Lagune und graue Schlammtöpfe, im Waldabschnitt folgen weitere Dampfquellen und ein saisonaler Wasserfall. Bleib auf dem Weg, die Thermalfelder sind sehr heiß.
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    Catarata Escondida
    Natur

    3Catarata Escondida

    Der zweite Wasserfall am Wasserfallweg des Sektors Las Pailas lässt sich mit der Catarata La Cangreja zu einer langen Tageswanderung verbinden. Beide zusammen ergeben eine anspruchsvolle Tour durch Trocken- und Galeriewald. Plane genug Zeit ein, um vor Schließung des Parks zurück zu sein.
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    Catarata Oropéndola
    Natur

    4Catarata Oropéndola

    Der Wasserfall ist in rund 15 Minuten vom Eingang Las Pailas zu erreichen und damit die kürzeste Wasserfallwanderung im Park. Am Fuß liegt ein Becken, in dem gebadet werden kann. Der kurze Weg eignet sich gut als Ergänzung zum Rundweg Las Pailas.
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    Restaurants in Nationalpark Rincón de la Vieja

    Natur und Geschichte

    Ein aktiver VulkanDer Rincón de la Vieja gilt als aktiver Vulkan; im August und September 2026 meldeten costa-ricanische Medien wiederholt kleinere Eruptionen aus dem Krater. Seine Wärme speist Fumarolen, Schlammtöpfe und heiße Quellen an den Flanken; eine Fumarolenlagune am Rundweg Las Pailas erreicht über 90 Grad. Mehrere Abenteuerzentren außerhalb des Parks bieten Thermalbäder an.Teil eines WelterbesDer Park wurde am 23. Oktober 1973 gegründet und gehört zur Area de Conservación Guanacaste, die von der UNESCO als Welterbe anerkannt ist. Besuchereinrichtungen gibt es an den Stationen Las Pailas und Santa María, beide an der Südseite des Massivs.

    Anreise und Unterwegs

    AnreiseZum Sektor Las Pailas fährst du von Liberia auf der Interamericana nach Norden und biegst dann Richtung Curubandé ab; die Fahrt dauert etwa eine Stunde, die letzten Kilometer sind unbefestigt. Öffentliche Busse fahren nicht bis zum Eingang, die meisten Besucher kommen mit dem Mietwagen oder einer Tour aus Liberia.Im ParkStarte früh, da es tagsüber heiß wird und für die Wasserfallwege eine frühe letzte Einlasszeit gilt. Am Weg gibt es kein Trinkwasser, nimm ausreichend mit. Bleib auf den markierten Wegen, die Fumarolen und Schlammtöpfe sind sehr heiß.

    Unterkünfte in Nationalpark Rincón de la Vieja

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    In der Umgebung

    Liberia

    Liberia

    Liberia ist die Hauptstadt der Provinz Guanacaste, rund 215 Kilometer nordwestlich von San José an der Interamericana. Du kommst meist wegen des internationalen Flughafens Daniel Oduber Quirós hierher und nutzt die Stadt als Ausgangspunkt für die Strände der Pazifikküste und den Nationalpark Rincón de la Vieja.Den Beinamen „Weiße Stadt“ verdankt Liberia dem hellen Schotter, mit dem früher die Straßen belegt waren, und den weiß getünchten Kolonialhäusern. Einige davon sind im Zentrum erhalten, ebenso die Ermita de la Agonía aus dem 19. Jahrhundert.Die Stadt ist mit gut 50.000 Einwohnern ein Handels- und Verwaltungszentrum, kein Ferienort. Rund um den Parque Central findest du Banken, Supermärkte und einfache Restaurants, was Liberia zu einem praktischen Zwischenstopp vor oder nach der Weiterfahrt macht.Wenn du nach der Landung nicht direkt an die Küste fährst, reicht ein halber Tag für einen Spaziergang durch das Zentrum. Für den Rincón de la Vieja ist die Stadt ein guter Standort, die Zufahrt zum Sektor Las Pailas dauert etwa eine Stunde.
    Guanacaste

    Guanacaste

    Guanacaste ist die trockene Nordwestprovinz Costa Ricas an der Pazifikküste, rund 215 Kilometer nordwestlich von San José. Hierher fährst du für die Strände der Pazifikküste, für Vulkanlandschaften wie den Rincón de la Vieja und für den hellblauen Río Celeste.Von November bis April fällt hier kaum Regen, weshalb Guanacaste in dieser Zeit die verlässlichste Badeküste des Landes ist; von Mai bis Oktober regnet es meist täglich. Die Landschaft ist von Weideland, Trockenwald und Vulkanketten geprägt, die Area de Conservación Guanacaste im Norden gehört zum UNESCO-Welterbe.Hauptstadt ist Liberia mit dem zweiten internationalen Flughafen des Landes, dem Aeropuerto Daniel Oduber Quirós. Von dort erreichst du die Strände um Tamarindo ebenso schnell wie die Nationalparks im Landesinneren.
    Río Celeste

    Río Celeste

    Der Río Celeste ist ein hellblau leuchtender Fluss im Nationalpark Vulkan Tenorio in Guanacaste, nahe dem Ort Bijagua de Upala im Norden des Landes. Du kommst hierher wegen seines türkisblauen Wasserfalls und der Stelle, an der sich zwei klare Flüsse mischen und das Wasser plötzlich blau färbt.Die Farbe entsteht, wenn der vulkanisch geprägte Río Buenavista auf die saure Quebrada Agria trifft: Winzige Aluminiumsilikat-Teilchen ballen sich zusammen und streuen das Sonnenlicht. Nach starken Regenfällen ist das Wasser trüber und weniger blau.Der Wanderweg Misterios del Tenorio beginnt an der Station El Pilón und führt zu einem Aussichtspunkt, zur Laguna Azul, zu den Borbollones, an denen Gas aus dem Flussbett blubbert, und zu den Teñideros, wo sich die Flüsse treffen. Die Treppe zum Wasserfall war nach Schäden ab Mitte 2025 nur bis zur Hälfte freigegeben; prüfe vor dem Besuch, welche Abschnitte geöffnet sind.Baden ist im Nationalpark verboten. Tickets bucht man online über die Schutzgebietsbehörde SINAC, der Einlass erfolgt in Zeitfenstern; bei Unwetter kann der Park kurzfristig schließen.
    Nationalpark Vulkan Arenal

    Nationalpark Vulkan Arenal

    Der Nationalpark Vulkan Arenal schützt den rund 1.630 Meter hohen Kegel des Arenal und seine bewaldeten Flanken in der Region Arenal und Monteverde, etwa 30 Autominuten westlich von La Fortuna. Du kommst hierher, um über erkaltete Lavafelder zu wandern und den Vulkan aus der Nähe zu sehen.Der Arenal brach am 29. Juli 1968 überraschend aus und begrub die Dörfer Tabacón, Pueblo Nuevo und San Luís; Dutzende Menschen kamen ums Leben. Danach blieb er bis 2010 durchgehend aktiv, seitdem ruht er. Der Park wurde 1991 eingerichtet und umfasst rund 121 Quadratkilometer.Besucher erreichen zwei Sektoren. Im Sektor Volcán beim Besucherzentrum führen kurze, überwiegend flache Wege wie Las Coladas (rund 2 km) über Lavaströme des Ausbruchs von 1992 und El Ceibo (rund 3 km) durch Sekundärwald. Der Sektor Península liegt einige Autominuten entfernt am Arenalsee und bietet mit dem Weg Los Miradores und einem Aussichtsturm Blick auf See und Vulkan.Der Gipfel selbst ist für Besucher gesperrt; die nationale Schutzgebietsbehörde SINAC warnt ausdrücklich vor illegalen Gipfeltouren. Eintritt wird an den Sektoren erhoben, aktuelle Preise und Öffnungszeiten veröffentlicht SINAC. Komm möglichst früh, da sich der Gipfel im Tagesverlauf häufig in Wolken hüllt.
    Arenal und Monteverde

    Arenal und Monteverde

    Arenal und Monteverde bilden das grüne Bergland im Nordwesten Costa Ricas, rund drei bis vier Autostunden nordwestlich von San José. Hierher fährst du für den kegelförmigen Vulkan Arenal mit seinen Thermalquellen und für die Nebelwälder von Monteverde, zwei der meistbesuchten Naturziele des Landes.Der Arenal war von 1968 bis 2010 durchgehend aktiv; heute ruht er, und rund um den Ort La Fortuna haben sich Wanderwege über alte Lavafelder, Hängebrücken, ein Wasserfall und zahlreiche Thermalbäder entwickelt. Südwestlich davon, jenseits des Arenalsees, liegt das Hochland von Monteverde mit seinen privat und gemeinschaftlich verwalteten Nebelwaldreservaten.Auf der Straße um den See ist die Fahrt zwischen beiden Zielen länger, als die Karte vermuten lässt. Viele Reisende kombinieren sie deshalb mit dem Transfer per Boot über den Arenalsee.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI