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    Shirakawa-gō
    663highland / Wikimedia Commons / CC BY 2.5
    Village

    Japan

    Shirakawa-gō

    Das Dorf Ogimachi im Tal von Shirakawa-gō ist für seine Bauernhäuser im Gasshō-Stil bekannt: Ihre steilen Strohdächer erinnern an zum Gebet gefaltete Hände und tragen im Winter schwere Schneelasten.

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    Das Dorf Ogimachi im Tal von Shirakawa-gō ist für seine Bauernhäuser im Gasshō-Stil bekannt: Ihre steilen Strohdächer erinnern an zum Gebet gefaltete Hände und tragen im Winter schwere Schneelasten. Zusammen mit Gokayama gehört es seit 1995 zum UNESCO-Welterbe.

    Sehenswürdigkeiten in Shirakawa-gō

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Aussichtspunkt Shiroyama
    Sehenswürdigkeit

    1Aussichtspunkt Shiroyama

    Vom Hügel am Nordende des Dorfs, wo früher eine kleine Burg stand, blickst du auf die Strohdächer von Ogimachi im Tal des Shō-Flusses – das bekannteste Bild von Shirakawa-gō. Die Häuser stehen alle in derselben Richtung, damit der Wind durch das Tal streichen kann und die Dächer gleichmäßig in der Sonne trocknen.Zu Fuß sind es rund 20 Minuten bergauf, alternativ fährt ein Shuttlebus aus dem Dorf. Im Winter ist der Weg oft vereist.
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    Wada-Haus
    Historische Stätte

    2Wada-Haus

    Das Wada-Haus ist das größte Gasshō-Haus in Ogimachi und gehörte einer wohlhabenden Familie von Dorfvorstehern. Es ist bis heute bewohnt; das Erdgeschoss und die Dachböden sind für Besucher geöffnet.Im Inneren siehst du die offene Feuerstelle, die Wohnräume und unter dem steilen Dach die Ebenen, auf denen einst Seidenraupen gezüchtet wurden. Die Holzkonstruktion ist nur mit Seilen und Holzverbindungen zusammengefügt.
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    Freilichtmuseum Gasshō-zukuri Minka-en
    Museum

    3Freilichtmuseum Gasshō-zukuri Minka-en

    Auf der anderen Flussseite, nahe dem Parkplatz, stehen rund zwei Dutzend Strohdachhäuser, die aus Dörfern der Umgebung hierher versetzt wurden. Viele davon mussten einem Stausee weichen.Das Museum ist ruhiger als das Dorf selbst. In einigen Häusern werden traditionelle Handwerke wie Strohflechten gezeigt, und du kannst die Innenräume ohne Gedränge erkunden.
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    Restaurants in Shirakawa-gō

    Essen & Trinken in Shirakawa-gō

    Hōba-Miso

    Miso mit Lauch und Pilzen, auf einem getrockneten Magnolienblatt über Holzkohle erhitzt – ein typisches Gericht der Bergregion Hida.

    Hida-Rind

    Das marmorierte Wagyu aus der Präfektur Gifu bekommst du in den Lokalen des Dorfs als Spieß oder auf Reis.

    Abendessen an der Feuerstelle

    In den Gasthäusern wird das Abendessen oft an der offenen Herdstelle serviert: gegrillter Bachsaibling, Bergkräuter, Tofu und Soba.

    Doburoku

    Der ungefilterte, milchig trübe Reiswein gehört zum Herbstfest des Dorfs. Außerhalb der Festzeit gibt es Doburoku-Eis an den Ständen.

    Leben unter dem Strohdach

    Gasshō-zukuriDie Häuser haben steile Dachkonstruktionen aus Holz, die ohne Nägel nur mit Seilen und Holzverbindungen zusammengehalten werden. Unter dem Dach lagen früher mehrere Böden, auf denen Seidenraupen gezüchtet wurden. Shirakawa-gō und Gokayama gehören seit 1995 zum UNESCO-Welterbe.GemeinschaftsarbeitDas Neudecken eines Strohdachs ist eine Aufgabe für das ganze Dorf. Dieses System gegenseitiger Hilfe heißt Yui und wird bis heute gepflegt. Einige Häuser sind als Museen zugänglich, etwa das große Wada-Haus.Doburoku-FestIm Oktober feiern die Dörfer des Tals ihr Erntefest, bei dem ungefilterter Reiswein, Doburoku, an die Besucher ausgeschenkt wird.

    Anreise und unterwegs

    AnreiseBus: Direkte Busse fahren ab Takayama in rund 50 Minuten und ab Kanazawa in rund 75 Minuten, außerdem ab Toyama und Nagoya. In der Hochsaison solltest du einen Platz reservieren.Auto: Autos parken auf dem großen Parkplatz am Flussufer; das Dorf erreichst du zu Fuß über eine Hängebrücke.Im DorfOgimachi ist zu Fuß in wenigen Stunden zu erkunden.Zum Aussichtspunkt Shiroyama führt ein Fußweg in rund 20 Minuten, alternativ ein Shuttlebus.Eine Übernachtung in einem der Strohdachhäuser, die als Gasthaus geführt werden, zeigt das Dorf am Abend ohne Tagesgäste. Die wenigen Zimmer sind früh ausgebucht.An einigen Abenden im Winter werden die Häuser beleuchtet; der Besuch ist dann nur mit vorheriger Reservierung möglich.

    Unterkünfte in Shirakawa-gō

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    In der Umgebung

    Hida Takayama

    Hida Takayama

    Hida Takayama, oft als „Klein-Kyoto“ bezeichnet, bewahrt den Charme einer historischen Edo-Zeit-Stadt in den japanischen Alpen. Du findest hier gut erhaltene Kaufmannshäuser, traditionelle Sake-Brauereien und Handwerksbetriebe im Viertel Sanmachi Suji. Das Takayama Jinya, ein ehemaliges Regierungsgebäude, bietet Einblicke in die Edo-Verwaltung. Die morgendlichen Märkte am Miyagawa und vor dem Jinya sind ideal für lokale Spezialitäten. Das Hida Folk Village (Hida no Sato) zeigt traditionelle Bauernhäuser. Probiere unbedingt das berühmte Hida-Rindfleisch und den lokalen Sake. Die Stadt lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden; Mai und Oktober sind ideal für einen Besuch.
    Kanazawa

    Kanazawa

    Kanazawa, an der Küste des Japanischen Meeres gelegen, ist bekannt für seine gut erhaltenen historischen Viertel und eine reiche Kultur, die der von Kyoto in nichts nachsteht. Du findest hier den Kenrokuen-Garten, einen der "Drei Großen Gärten Japans", direkt neben dem imposanten Kanazawa Castle Park. Die historischen Geisha-Viertel wie Higashi Chaya und das Samurai-Viertel Nagamachi bieten Einblicke in die Edo-Zeit mit ihren traditionellen Holzhäusern und engen Gassen. Auf dem lebhaften Omicho-Markt erlebst du die lokale Fisch- und Agrarkultur, während das 21st Century Museum of Contemporary Art moderne Kunst präsentiert. Kanazawa entging den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, wodurch viele seiner kulturellen Schätze und traditionellen Handwerkskünste bis heute bewahrt blieben. Ein Besuch im Herbst, wenn das Laub sich färbt, bietet besonders reizvolle Ansichten des Kenrokuen-Gartens. Für ein authentisches Erlebnis solltest du eine traditionelle Teezeremonie in einem der historischen Chaya-Häuser in Betracht ziehen.
    Chubu

    Chubu

    Willkommen in Chubu, der beeindruckenden Region im Herzen Japans, die dich mit ihrer dramatischen Landschaft, tief verwurzelten Traditionen und dynamischen Städten begeistern wird. Hier triffst du auf majestätische Berggipfel der Japanischen Alpen, die legendäre Präsenz des Mount Fuji und eine reiche kulinarische Szene, die von regionalen Spezialitäten geprägt ist.
    Japanische Alpen

    Japanische Alpen

    Die Japanischen Alpen präsentieren sich als eine Region von beeindruckender Naturschönheit und tiefer kultureller Verwurzelung. Du findest hier majestätische Gipfel und unberührte Täler, die zu Erkundungen einladen. Ein Highlight ist die Tateyama Kurobe Alpine Route, die eine spektakuläre Querung des Gebirges ermöglicht und diverse Transportmittel kombiniert. Im Weltkulturerbe Shirakawa-go entdeckst du einzigartige Gassho-zukuri-Bauernhäuser, die ein Zeugnis traditioneller japanischer Architektur sind. Das historische Städtchen Takayama lockt mit gut erhaltenen Straßen der Edo-Zeit und authentischem Handwerk. Für Wanderer empfiehlt sich ein Besuch in Kamikochi, einem Naturparadies mit klaren Flüssen und beeindruckenden Panoramen. Die Monate von Juni bis Oktober eignen sich ideal für Outdoor-Aktivitäten; besonders im Herbst zeigt sich die Laubfärbung von ihrer schönsten Seite.
    Nagoya

    Nagoya

    Nagoya, oft als industrielles Zentrum Japans wahrgenommen, offenbart eine reiche Geschichte und eine unverwechselbare lokale Kultur. Du erkundest hier bedeutende Stätten wie die rekonstruierte Burg Nagoya, ein Symbol der Tokugawa-Dynastie, sowie den Atsuta Jingu Schrein, einen der ältesten und wichtigsten Shinto-Schreine des Landes. Das Viertel Osu verbindet den historischen Osu Kannon Tempel mit einer lebhaften Einkaufsstraße, die von traditionellen Geschäften bis zu modernen Boutiquen reicht. Für Kunstinteressierte empfiehlt sich das Tokugawa Art Museum, das Schätze des Owari-Zweigs der Tokugawa-Familie ausstellt. Probiere unbedingt die lokale Küche, bekannt als "Nagoya Meshi", mit Spezialitäten wie Miso Katsu oder Hitsumabushi. Die Monate April und Mai oder Oktober und November bieten angenehmes Wetter für Erkundungen, um die sommerliche Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit zu meiden.