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    Ciudad Perdida
    Giancarlos1234 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Kolumbien

    Ciudad Perdida

    Sehenswürdigkeit

    Die Ciudad Perdida, von den indigenen Völkern Teyuna genannt, ist eine Siedlung der Tayrona im Regenwald der Sierra Nevada, erreichbar nur über einen mehrtägigen Trek ab Santa Marta.

    von Felix Gillen

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    Die Ciudad Perdida, von den indigenen Völkern Teyuna genannt, ist eine Siedlung der Tayrona im Regenwald der Sierra Nevada, erreichbar nur über einen mehrtägigen Trek ab Santa Marta. Du kommst für die Terrassenanlagen auf 900 bis 1.300 Metern und den Weg durch Wald und Flusstäler. Die Stadt entstand um das 8. Jahrhundert und wurde 1976 von Archäologen erforscht.

    Sehenswürdigkeiten in Ciudad Perdida

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Escalinata de Ciudad Perdida
    Historische Stätte

    1Escalinata de Ciudad Perdida

    Die Siedlung besteht aus zahlreichen steinernen Terrassen am Hang über dem Río Buritaca, auf denen einst Häuser standen. Sie liegt zwischen 900 und 1.300 Metern Höhe.
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    Río Buritaca
    Natur

    2Río Buritaca

    Die Ciudad Perdida liegt am rechten Ufer des Río Buritaca. Der Fluss begleitet den letzten Teil des Treks.
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    Pueblo Mutanyi
    Sehenswürdigkeit

    3Pueblo Mutanyi

    Kogui-Siedlung am Trek zur Ciudad Perdida, die viele Gruppen am zweiten Tag passieren. Die Kogui leben seit Jahrhunderten in diesen Tälern der Sierra Nevada de Santa Marta. Die Schreibweise variiert je nach Quelle (Mutanyi, Mutanshi).
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    Restaurants in Ciudad Perdida

    Essen & Trinken auf dem Weg zur Ciudad Perdida

    Auf dem mehrtägigen Trek gibt es keine Restaurants, die Mahlzeiten kochen die Teams der Touranbieter in den Camps. Das Essen ist einfach, sättigend und reich an Kohlenhydraten.

    Reis, Bohnen und Fleisch

    Mittags und abends gibt es meist Hähnchen, Fleisch oder Fisch mit Reis, Bohnen und etwas Salat. Bei den meisten Anbietern sind die Mahlzeiten im Preis enthalten, prüfe das vor der Buchung.
    Frisches Obst

    Frisches Obst

    Unterwegs reichen die Guides tropisches Obst, oft große Stücke Wassermelone. Es gibt sie an Aussichtspunkten und in den Pausen.

    Kaffee und heiße Schokolade

    Zum Frühstück gibt es Eier, Saft, frisches Obst sowie Kaffee oder heiße Schokolade. An einfachen Ständen entlang des Weges kannst du kalte Getränke und Schokolade kaufen.

    Teyuna und die Tayrona

    Die Tayrona errichteten die Siedlung um das 8. Jahrhundert und verließen sie um 1650. Grabräuber stießen in den 1970er-Jahren auf die Stätte, eine Expedition unter Gilberto Cadavid und Luisa Fernanda Herrera erforschte sie ab 1976.Für die Kogui, Wiwa, Arhuaco und Kankuamo ist Teyuna ein heiliger Ort. Die Stätte liegt im Resguardo Kogui-Malayo-Arhuaco und wird vom staatlichen Institut ICANH als archäologischer Park verwaltet.

    Trek und Regeln

    Nur mit Agentur: Zugang nur über vom ICANH autorisierte Agenturen aus Santa Marta. Auf eigene Faust darfst du nicht wandern, ein zertifizierter Guide ist im Preis enthalten.Dauer: 4, 5 oder 6 Tage auf derselben Route, beim 4-Tage-Trek rund 14 Kilometer pro Tag mit steilen An- und Abstiegen.Im Preis enthalten: Transfer ab Santa Marta, Mahlzeiten, Camps mit Betten oder Hängematten und der Parkeintritt.Aufstieg: Die Terrassen erreichst du über rund 1.200 Steinstufen.Schließung: Der Park schließt jedes Jahr auf Beschluss der indigenen Autoritäten. Die Termine legt das ICANH jedes Jahr per Resolution fest, frag bei deiner Agentur nach den aktuellen Daten.Öffnungszeit vor Ort: 7 bis 15 Uhr.Beste Zeit: die Trockenzeit von Dezember bis März.

    Unterkünfte in Ciudad Perdida

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    In der Umgebung

    Minca

    Minca

    Minca ist ein kleines Bergdorf in den Ausläufern der Sierra Nevada, rund 45 Minuten von Santa Marta. Du kommst für Wasserfälle zum Baden, Kaffeefarmen, Vogelbeobachtung und Wanderungen mit Blick über die Küste. Das Dorf hat weniger als 1.000 Einwohner und lebt heute vor allem von Hostels und Lodges.
    Parque Nacional Natural Tayrona

    Parque Nacional Natural Tayrona

    Der Tayrona-Nationalpark liegt rund 34 Kilometer östlich von Santa Marta, wo die Sierra Nevada direkt ans Karibische Meer stößt. Du kommst für Buchten zwischen Granitfelsen und Regenwald, für Wanderwege zum Cabo San Juan und die Ruinen von Pueblito. Der Park schließt dreimal im Jahr komplett.
    Santa Marta & Sierra Nevada

    Santa Marta & Sierra Nevada

    Die Region um Santa Marta verbindet die Karibikküste mit der Sierra Nevada de Santa Marta, deren höchster Gipfel nur rund 42 Kilometer vom Meer entfernt liegt. Du reist hierher für die Buchten des Tayrona-Nationalparks, das Bergdorf Minca, den Trek zur Ciudad Perdida und den Strandort Palomino. Santa Marta ist der Ausgangspunkt für alle diese Ziele.
    Santa Marta

    Santa Marta

    Santa Marta ist die Hauptstadt des Departamentos Magdalena an der Karibikküste und die älteste noch bestehende Stadt Kolumbiens, gegründet 1525 von Rodrigo de Bastidas. Du kommst hierher als Ausgangspunkt für den Tayrona-Nationalpark, Minca und die Ciudad Perdida. Die Stadt hat rund eine halbe Million Einwohner, sehenswert sind das koloniale Zentrum mit dem Goldmuseum sowie die Strandviertel Taganga und El Rodadero.
    Palomino

    Palomino

    Palomino ist ein kleiner Strandort an der Karibikküste, rund 90 Minuten bis 2 Stunden östlich von Santa Marta, bereits im Departamento La Guajira. Du kommst zum Tubing auf dem Río Palomino, für Wasserfälle im Hinterland und einen langen, wilden Palmenstrand. Der Ort hat gut 2.500 Einwohner und zahlreiche Hostels.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI