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    Lindos
    Village

    Lindos

    Lindos liegt an der Ostküste von Rhodos, rund 40 Kilometer südlich der Inselhauptstadt, unterhalb eines Felsens mit antiker Akropolis und Johanniterburg.

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    Lindos liegt an der Ostküste von Rhodos, rund 40 Kilometer südlich der Inselhauptstadt, unterhalb eines Felsens mit antiker Akropolis und Johanniterburg. Weiße Häuser, Kieselmosaike in den Höfen und enge Gassen prägen den Ort, dessen Zentrum für Fahrzeuge gesperrt ist. Unterhalb liegen der Hauptstrand und die kleine Paulusbucht.
    Lage und OrtsbildLindos liegt an der Ostküste von Rhodos, etwa 40 Kilometer südlich der Stadt Rhodos, zwischen zwei Buchten am Fuß eines steilen Felsens. Der Ort hat gut tausend Einwohner und zieht sich mit weißen Würfelhäusern den Hang unterhalb der Akropolis hinauf. Viele Eingänge und Höfe sind mit Mosaiken aus schwarzen und weißen Kieseln gepflastert, dazwischen stehen die Kapitänshäuser mit verzierten Portalen.Was dich erwartetDas Zentrum ist für den Autoverkehr gesperrt, alle Wege führen zu Fuß durch die Gassen. Hauptziel ist die Akropolis mit dem Tempel der Athena Lindia und der Burg der Johanniter. Unterhalb des Ortes liegen der Hauptstrand an der großen Bucht und die kleine, fast geschlossene Paulusbucht. Tagsüber kommen viele Ausflügler aus dem Norden der Insel, abends wird es ruhiger.

    Sehenswürdigkeiten in Lindos

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Paulusbucht (Agios Pavlos)

    Paulusbucht (Agios Pavlos)

    Die kleine, von Felsen fast vollständig umschlossene Bucht liegt südlich unterhalb der Akropolis. Nach der Überlieferung landete hier der Apostel Paulus, als ein Sturm sein Schiff an die Küste trieb, am Ufer steht eine weiße Kapelle, die ihm geweiht ist. Das Wasser in der geschützten Bucht ist meist ruhig und klar, am Rand gibt es einen kleinen Strand. Von oben, vom Aufgang zur Akropolis, siehst du die Bucht in ihrer ganzen runden Form.
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    Panagia-Kirche von Lindos
    Chris06 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
    Kirche

    Panagia-Kirche von Lindos

    Die Kirche der Gottesmutter steht mitten im Dorf und geht auf einen Kreuzkuppelbau aus der Zeit um 1300 zurück. 1489 ließ Großmeister Pierre d'Aubusson sie erneuern, aus dieser Zeit stammt auch der Glockenturm an der Südseite. Den Innenraum bedecken Fresken aus dem 17. Jahrhundert, den Boden ein Mosaik aus schwarzen und weißen Kieseln, das auf Rhodos Chochlaki heißt. Die Kirche liegt direkt am Weg zur Akropolis.
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    Grab des Kleoboulos
    Manfred Werner (Tsui) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Grab des Kleoboulos

    Auf der Landzunge gegenüber dem Dorf, an der Nordseite der Hauptbucht, steht ein runder Grabbau aus schweren Steinblöcken. Die Überlieferung verbindet ihn mit Kleoboulos, der im 6. Jahrhundert v. Chr. über Lindos herrschte und zu den Sieben Weisen gezählt wird, tatsächlich ist der Bau deutlich jünger. Später wurde er zur Kirche Agios Aimilianos umgewidmet. Ein Fußweg führt vom Strand aus hinauf, von oben blickst du über die Bucht auf die Akropolis.
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    Hauptstrand von Lindos (Megali Paralia)
    Marc Ryckaert (MJJR) / Wikimedia Commons / CC BY 3.0

    Hauptstrand von Lindos (Megali Paralia)

    Der Hauptstrand liegt in der großen Bucht nördlich unterhalb des Dorfs und ist von der Platia über einen kurzen Weg zu Fuß erreichbar. Die Bucht ist geschützt, das Wasser flach, am Ufer reihen sich Tavernen. Vom Strand aus hast du die Akropolis auf dem Felsen im Blick.
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    Sehenswürdigkeiten in Lindos

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Paulusbucht (Agios Pavlos)

    1Paulusbucht (Agios Pavlos)

    Die kleine, von Felsen fast vollständig umschlossene Bucht liegt südlich unterhalb der Akropolis. Nach der Überlieferung landete hier der Apostel Paulus, als ein Sturm sein Schiff an die Küste trieb, am Ufer steht eine weiße Kapelle, die ihm geweiht ist. Das Wasser in der geschützten Bucht ist meist ruhig und klar, am Rand gibt es einen kleinen Strand. Von oben, vom Aufgang zur Akropolis, siehst du die Bucht in ihrer ganzen runden Form.
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    Panagia-Kirche von Lindos
    Chris06 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
    Kirche

    2Panagia-Kirche von Lindos

    Die Kirche der Gottesmutter steht mitten im Dorf und geht auf einen Kreuzkuppelbau aus der Zeit um 1300 zurück. 1489 ließ Großmeister Pierre d'Aubusson sie erneuern, aus dieser Zeit stammt auch der Glockenturm an der Südseite. Den Innenraum bedecken Fresken aus dem 17. Jahrhundert, den Boden ein Mosaik aus schwarzen und weißen Kieseln, das auf Rhodos Chochlaki heißt. Die Kirche liegt direkt am Weg zur Akropolis.
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    Grab des Kleoboulos
    Manfred Werner (Tsui) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    3Grab des Kleoboulos

    Auf der Landzunge gegenüber dem Dorf, an der Nordseite der Hauptbucht, steht ein runder Grabbau aus schweren Steinblöcken. Die Überlieferung verbindet ihn mit Kleoboulos, der im 6. Jahrhundert v. Chr. über Lindos herrschte und zu den Sieben Weisen gezählt wird, tatsächlich ist der Bau deutlich jünger. Später wurde er zur Kirche Agios Aimilianos umgewidmet. Ein Fußweg führt vom Strand aus hinauf, von oben blickst du über die Bucht auf die Akropolis.
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    Hauptstrand von Lindos (Megali Paralia)
    Marc Ryckaert (MJJR) / Wikimedia Commons / CC BY 3.0

    4Hauptstrand von Lindos (Megali Paralia)

    Der Hauptstrand liegt in der großen Bucht nördlich unterhalb des Dorfs und ist von der Platia über einen kurzen Weg zu Fuß erreichbar. Die Bucht ist geschützt, das Wasser flach, am Ufer reihen sich Tavernen. Vom Strand aus hast du die Akropolis auf dem Felsen im Blick.
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    Restaurants in Lindos

    Panos Seafront Restaurant
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    Panos Seafront Restaurant

    Das Restaurant liegt direkt am Hauptstrand in der Bucht unterhalb des Dorfs, die Tische stehen mit Blick aufs Wasser. Es ist eine der Adressen für ein Essen nach dem Strandtag, ohne wieder ins Dorf hinaufzusteigen.
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    Almyra
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    Almyra

    Das Almyra liegt am Hauptstrand von Lindos, am nördlichen Rand der Bucht. Die Küche verbindet griechische Zutaten mit mediterranen und internationalen Einflüssen.
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    T-Veg
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    T-Veg

    Das Lokal mitten im Dorf kocht rein vegan, darunter pflanzliche Versionen griechischer Klassiker wie Gyros-Pita, Kichererbsen-Keftedes mit veganem Tzatziki und Bauernsalat. Von der Dachterrasse blickst du auf die Akropolis und die Bucht.
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    Akres Lindos
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    Akres Lindos

    Das Akres liegt auf einer Dachterrasse im Dorf, mit Blick auf das Meer und die abends beleuchtete Akropolis. Die Küche interpretiert traditionelle Rezepte aus Lindos mit lokalen Zutaten neu, serviert werden unter anderem Degustationsmenüs, darunter eine vegetarische und eine Fisch-Variante.
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    Mavrikos
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    Mavrikos

    Die Taverne am unteren Dorfrand von Lindos kocht seit mehr als einem halben Jahrhundert Gerichte der Insel und gehörte zu den ersten in Griechenland, die gezielt auf lokale Küche gesetzt haben. Auf der Karte stehen etwa Fisch mit Orangensaft und Knoblauch, Gigantes mit Johannisbrothonig und Sepia in Tinte mit Süßwein.
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    Essen & Trinken

    In Lindos isst du in den Gassen des Dorfs, oft auf Dachterrassen mit Blick zur Akropolis, oder unten an der Bucht. Auf den Karten stehen neben den gesamtgriechischen Klassikern auch Spezialitäten der Insel Rhodos.

    Pitaroudia

    Frittierte Bällchen aus Kichererbsen, Zwiebeln und Kräutern, eine Vorspeise, die typisch für Rhodos ist.

    Melekouni

    Ein Riegel aus Sesam und Honig, oft mit Mandeln, der auf Rhodos traditionell bei Hochzeiten und Taufen verteilt wird.

    Souma

    Ein klarer Tresterbrand, der auf Rhodos gebrannt wird und oft zum Abschluss eines Essens auf den Tisch kommt.

    Wein von Rhodos

    Die Weinberge der Insel liegen vor allem an den Hängen um Embonas am Berg Attavyros. Angebaut werden die weiße Sorte Athiri und die rote Mandilaria.

    Geschichte und Kultur

    Antike StadtLindos wurde der Überlieferung nach um das 10. Jahrhundert v. Chr. von Dorern gegründet und war eine der drei antiken Städte der Insel neben Ialysos und Kamiros. Im 6. Jahrhundert v. Chr. regierte hier Kleobulos, der zu den Sieben Weisen Griechenlands gezählt wird. Das Heiligtum der Athena Lindia auf dem Burgfelsen war weit über Rhodos hinaus bekannt.Festung und SeefahrtGriechen, Römer, Byzantiner, Johanniter und Osmanen befestigten den Felsen nacheinander, die Burg der Johanniter prägt bis heute die Silhouette. Der Wohlstand der späteren Jahrhunderte kam aus der Seefahrt, davon zeugen die Kapitänshäuser im Ort.PaulusbuchtNach der Überlieferung landete der Apostel Paulus während eines Sturms in der kleinen Bucht südlich des Felsens. Eine Kapelle am Ufer erinnert daran.

    Anreise und Unterwegs

    AnreiseVon der Stadt Rhodos führt die Ostküstenstraße nach Lindos, mit dem Auto sind es rund 40 Kilometer. Busse verbinden Lindos mit der Inselhauptstadt, in der Saison fahren zusätzlich Ausflugsboote von Mandraki.Im OrtDer Ortskern ist autofrei, Parkplätze liegen am oberen Ortsrand. Der Aufstieg zur Akropolis führt über Treppen und Pflasterwege ohne Schatten, früh am Morgen ist es kühler und leerer. Zu den Stränden gehst du vom Ort aus zu Fuß hinunter.

    Ausflüge

    Rhodos-Stadt

    Die Inselhauptstadt mit ihrer von Mauern umschlossenen mittelalterlichen Altstadt liegt rund 40 Kilometer nördlich und ist über die Ostküstenstraße per Auto oder Bus erreichbar.

    Charaki und die Burg Feraklos

    Das kleine Fischerdorf liegt nördlich von Lindos an der Ostküste. Über der Bucht stehen die Reste der Johanniterburg Feraklos.

    Kloster Panagia Tsambika

    Das Kloster steht auf einem Berg über der Bucht von Tsambika an der Ostküste, nördlich von Lindos. Eine lange Treppe führt von der Straße hinauf, von oben überblickst du die Küste.

    Unterkünfte in Lindos

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    Campingplätze in Lindos

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    In der Umgebung

    Dodekanes

    Dodekanes

    Der Dodekanes liegt als lange Kette vor der türkischen Küste und gehört erst seit 1948 zu Griechenland, länger als anderswo prägten hier Johanniter, Osmanen und Italiener das Bild. Das Ergebnis ist eine Bauweise, die mit den weißen Würfelhäusern der Kykladen wenig zu tun hat: Ritterburgen, Moscheen, Klosterfestungen und italienische Verwaltungsbauten. Die Gruppe reicht von Rhodos mit über 100000 Einwohnern bis zu Inseln mit wenigen hundert.
    Rhodos (Stadt)

    Rhodos (Stadt)

    Rhodos-Stadt besticht als UNESCO-Weltkulturerbe mit einer außergewöhnlich gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt, die tief in der Geschichte der Johanniterritter verwurzelt ist. Du erkundest hier eine faszinierende Mischung aus Kreuzritterburgen und osmanischer Architektur, die in verwinkelten Gassen und auf historischen Plätzen lebendig wird. Zu den unumgänglichen Höhepunkten zählen der imposante Großmeisterpalast und die beeindruckende Ritterstraße. Außerhalb der alten Mauern lockt der moderne Teil der Stadt mit dem malerischen Mandraki-Hafen, dem einstigen Standort des Kolosses von Rhodos, sowie vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten. Um die einzigartige Atmosphäre voll auszukosten, solltest du die Altstadt in den frühen Morgenstunden oder späten Nachmittagsstunden erkunden. Die Monate Mai, Juni und September bieten sich für einen Besuch an, um milderes Wetter und weniger Besucherandrang zu erleben.
    Symi

    Symi

    Symi ist die einzige griechische Insel, auf der ein kompletter neoklassizistischer Hafenort unter Denkmalschutz steht: Neubauten sind seit Jahrzehnten untersagt, weshalb Gialos aussieht wie um 1900. Bezahlt wurde die Stadt mit Schwammtaucherei und Schiffbau, die die Insel im 19. Jahrhundert reich und mit über 20000 Einwohnern voll machten. Heute leben hier rund 2500 Menschen, und die Insel füllt sich täglich mit Tagesgästen aus Rhodos, die abends wieder verschwinden.
    Karpathos

    Karpathos

    Karpathos liegt zwischen Kreta und Rhodos weit abseits der üblichen Fährrouten und hat deshalb behalten, was anderswo verschwunden ist: ein Bergdorf, in dem ältere Frauen im Alltag Tracht tragen und ein eigener Dialekt gesprochen wird. Der Rest der Insel besteht aus einem langen Gebirgsrücken, Buchten ohne Zufahrt und dem windigsten Strand der Ägäis. Wer herkommt, tut das wegen der Abgeschiedenheit, nicht trotz ihr.
    Leros

    Leros

    Leros ist die einzige griechische Insel, deren Stadtbild vom italienischen Rationalismus geprägt ist: Lakki wurde in den dreißiger Jahren als Marinestützpunkt von Grund auf neu geplant, mit Rundbögen, Arkaden und breiten Achsen. Dazu kommen Bunker, Stöllen und ein Kriegsmuseum aus der Schlacht von 1943. Wer Badeurlaub sucht, findet ihn hier auch, aber die Insel ist vor allem ein Ort für Leute, die Geschichte im Straßenbild lesen wollen.