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    Zurück zu Kenia
    Hochland und Norden: Mount Kenya, Laikipia und Samburu
    Ruud Zwart / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.5 nl

    Hochland und Norden: Mount Kenya, Laikipia und Samburu

    von Felix Gillen

    Nördlich von Nairobi über das Hochland zum Mount Kenya, in die Nashorn-Schutzgebiete von Laikipia und weiter in die trockene Flusslandschaft von Samburu mit Tierarten, die es im Süden nicht gibt.

    10 Tage / 9 Nächte
    Januar bis März, Juni bis Oktober
    5 Stopps

    Warum diese Route?

    Die Route zeigt ein anderes Kenia als die Mara: kühles Hochland, private Schutzgebiete mit Nashörnern und den trockenen Norden mit den Samburu Special Five. Sie ist weniger besucht und lässt sich gut mit einer Bergwanderung verbinden.

    Geheimtipps

    • Im Sweetwaters Chimpanzee Sanctuary auf Ol Pejeta leben gerettete Schimpansen, die einzigen in Kenia
    • Die Samburu Special Five, darunter Grevyzebra und Netzgiraffe, sind typisch für den trockenen Norden und in den Parks im Süden kaum zu sehen
    • In Nanyuki markiert ein Schild an der A2 den Äquator

    An- und Abreise

    Rundreise mit Rückreise zum Ausgangspunkt

    Anreise
    Flug · Nairobi (NBO)Aus dem deutschsprachigen Raum meist mit Umsteigen nach Nairobi. Nach Nanyuki und Samburu gibt es auch Inlandsflüge ab dem Wilson Airport.
    Abreise
    Flug · Nairobi (NBO)

    Reiseverlauf

    Nairobi
    Stopp 1 • 1 Übernachtung

    Nairobi

    Stadt

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    Kenias Hauptstadt liegt im Hochland und ist für fast jede Safari der Start- und Endpunkt. Nairobi ist eine laute, schnell wachsende Metropole mit Hochhäusern im Zentrum, grünen Villenvierteln und einem Nationalpark direkt am südlichen Stadtrand.Neben dem Nationalmuseum auf dem Museum Hill und dem Aussichtsdach des KICC lohnen der Stadtwald Karura und die Kulturvorführungen der Bomas of Kenya. Abends verlagert sich das Leben in die Bars und Clubs von Westlands.
    Ankunft, am nächsten Morgen Fahrt nach Norden.
    3 Sehenswürdigkeiten
    3 Restaurants

    Kultur & Geschichte

    Museen und ErinnerungDas Nairobi National Museum geht auf die East African Natural History Society zurück und zog 1930 als Coryndon Museum in sein Gebäude auf dem Museum Hill. Die Dauerausstellungen reichen von Funden zur Frühgeschichte des Menschen bis zur jüngeren Geschichte Kenias; nebenan liegt ein Schlangenpark.Grüne StadtDer Karura Forest im Norden wurde durch den öffentlichen Protest von Wangari Maathai, Gründerin des Green Belt Movement und spätere Friedensnobelpreisträgerin, vor der Bebauung bewahrt. Heute ist er eines der beliebtesten Ausflugsziele der Stadtbewohner.Vielfalt der VolksgruppenIn den Bomas of Kenya zeigen nachgebaute Gehöfte die Bauweise verschiedener Volksgruppen des Landes, begleitet von täglichen Tanzvorführungen.
    Alle Infos zum Ort
    Ol Pejeta Conservancy
    Stopp 2 • 2 Übernachtungen

    Ol Pejeta Conservancy

    Sehenswürdigkeit

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    Ol Pejeta ist eine gemeinnützige Wildlife Conservancy auf dem Laikipia-Plateau direkt westlich von Nanyuki, die sich auf rund 360 Quadratkilometern über den Äquator erstreckt. Sie gilt als größtes Schutzgebiet für Spitzmaulnashörner in Ostafrika und ist letzter Zufluchtsort der Nördlichen Breitmaulnashörner.Neben den Big Five leben hier im Sweetwaters-Schutzgebiet gerettete Schimpansen, der einzige Ort in Kenia, an dem du die Menschenaffen sehen kannst.
    Nashörner, Schimpansenschutzgebiet Sweetwaters, Äquatorquerung bei Nanyuki.
    1 Sehenswürdigkeit

    Geschichte und Naturschutz

    Von der Rinderfarm zur ConservancyAb 1949 war Ol Pejeta eine Rinderfarm, zu den späteren Besitzern gehörte der Geschäftsmann Adnan Khashoggi. 1988 eröffnete Lonrho das Sweetwaters Game Reserve als Schutzgebiet für Spitzmaulnashörner. 2004 kaufte Fauna & Flora International das Land mit einer Spende der Arcus Foundation.Nashörner2013 kam hier das 100. Spitzmaulnashorn zur Welt. Ol Pejeta beherbergt außerdem die letzten Nördlichen Breitmaulnashörner, die aus dem tschechischen Zoo Dvůr Králové hierher gebracht wurden. Der letzte Bulle, Sudan, wurde im März 2018 eingeschläfert. Die Art lässt sich nur noch mit künstlicher Befruchtung und Leihmüttern retten, den aktuellen Stand veröffentlicht die Conservancy.Sweetwaters-SchimpansenschutzgebietDas Schutzgebiet entstand 1993 gemeinsam mit dem Kenya Wildlife Service und dem Jane Goodall Institute, nachdem eine Auffangstation in Burundi wegen des Bürgerkriegs schließen musste. Die Tiere wurden aus Tierhandel und Buschfleischjagd in West- und Zentralafrika gerettet.
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    Samburu National Reserve
    Stopp 3 • 3 Übernachtungen

    Samburu National Reserve

    Sehenswürdigkeit

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    Das Samburu National Reserve liegt rund 350 Kilometer nördlich von Nairobi am Ewaso Ng’iro, dessen Doumpalmen und Uferwälder in der trockenen Landschaft Elefanten, Löwen und Leoparden anziehen. Zusammen mit dem Buffalo Springs National Reserve am Südufer ist es das bekannteste Safariziel im Norden Kenias.Hier siehst du die Samburu Special Five: Grevyzebra, Netzgiraffe, Gerenuk, Beisa-Oryx und Somali-Strauß.
    Pirschfahrten am Ewaso Ng'iro: Netzgiraffe, Grevyzebra, Gerenuk, Somali-Strauß und Beisa-Oryx. Aktuelle Hinweise des Auswärtigen Amts beachten.
    2 Sehenswürdigkeiten

    Natur und Schutz

    Die Special FiveGuides nennen Grevyzebra, Netzgiraffe, Gerenuk, Beisa-Oryx und Somali-Strauß die Special Five, weil sie hier viel leichter zu sehen sind als in den Parks im Süden Kenias. Dazu kommen mehr als 350 Vogelarten und viele Nilkrokodile im Fluss.Reservat des Samburu CountyDas 1985 gegründete, rund 165 Quadratkilometer große Reservat gehört dem Samburu County und wird von ihm verwaltet. Nach 25 Jahren Abwesenheit durch Wilderei wurden wieder Spitzmaulnashörner angesiedelt. Bekannt wurde die Löwin Kamunyak, die junge Oryxantilopen adoptierte.Buffalo SpringsSüdlich des Flusses schließt das Buffalo Springs National Reserve im Isiolo County an. Es hat eine ähnliche Tierwelt und ist für seine vielen Leoparden bekannt, weiter östlich folgt das Shaba National Reserve.
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    Mount-Kenya-Nationalpark
    Stopp 4 • 2 Übernachtungen

    Mount-Kenya-Nationalpark

    Sehenswürdigkeit

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    Der Mount-Kenya-Nationalpark schützt die Hochlagen des zweithöchsten Bergs Afrikas knapp südlich des Äquators im Zentrum Kenias. Trekker steigen über die Routen Sirimon, Naro Moru oder Chogoria zum 4.985 Meter hohen Point Lenana auf, die Hauptgipfel Batian und Nelion bleiben Kletterern vorbehalten.Seit 1997 gehören Park und Bergwald zum UNESCO-Welterbe. Oberhalb des Bergwalds erreichst du Gletscherreste und Bergseen wie den Lake Michaelson.
    Tageswanderung in die Bergwälder oder Start einer mehrtägigen Trekkingtour zum Point Lenana (dann Tage ergänzen).
    4 Sehenswürdigkeiten

    Geschichte und Bedeutung

    Kirinyaga, Sitz GottesDie Kikuyu nennen den Berg Kirinyaga. Nach ihrem traditionellen Glauben wohnt Gott auf dem Berg, er gilt bis heute als heiliger Ort.Erstbesteigung und GletscherDen 5.199 Meter hohen Batian bestiegen Halford Mackinder, César Ollier und Joseph Brocherel am 13. September 1899 zum ersten Mal. Von den Gletschern des Bergs sind nur noch kleine Reste übrig, der größte ist der Lewis-Gletscher, und sie ziehen sich schnell zurück.Biosphärenreservat und WelterbeDie UNESCO erklärte das Gebiet 1978 zum Biosphärenreservat und nahm Park und Naturwald 1997 in die Welterbeliste auf. 2013 kamen die Lewa Wildlife Conservancy und der Ngare-Ndare-Wald im Norden hinzu, verbunden über einen Wildtierkorridor, den Elefanten zwischen Berg und Tiefland nutzen.
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    Nairobi
    Stopp 5 • 1 Übernachtung

    Nairobi

    Stadt

    routes.tagDescriptions.stadt. routes.tagDescriptions.museen und Reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten und historischen Stätten.

    Kenias Hauptstadt liegt im Hochland und ist für fast jede Safari der Start- und Endpunkt. Nairobi ist eine laute, schnell wachsende Metropole mit Hochhäusern im Zentrum, grünen Villenvierteln und einem Nationalpark direkt am südlichen Stadtrand.Neben dem Nationalmuseum auf dem Museum Hill und dem Aussichtsdach des KICC lohnen der Stadtwald Karura und die Kulturvorführungen der Bomas of Kenya. Abends verlagert sich das Leben in die Bars und Clubs von Westlands.
    Rückfahrt und Abflug.
    3 Sehenswürdigkeiten
    3 Restaurants

    Kultur & Geschichte

    Museen und ErinnerungDas Nairobi National Museum geht auf die East African Natural History Society zurück und zog 1930 als Coryndon Museum in sein Gebäude auf dem Museum Hill. Die Dauerausstellungen reichen von Funden zur Frühgeschichte des Menschen bis zur jüngeren Geschichte Kenias; nebenan liegt ein Schlangenpark.Grüne StadtDer Karura Forest im Norden wurde durch den öffentlichen Protest von Wangari Maathai, Gründerin des Green Belt Movement und spätere Friedensnobelpreisträgerin, vor der Bebauung bewahrt. Heute ist er eines der beliebtesten Ausflugsziele der Stadtbewohner.Vielfalt der VolksgruppenIn den Bomas of Kenya zeigen nachgebaute Gehöfte die Bauweise verschiedener Volksgruppen des Landes, begleitet von täglichen Tanzvorführungen.
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    5 Stopps

    Route Zusammenfassung

    Dauer10 Tage
    Stopps5 Orte
    TypAbenteuer
    Beste ReisezeitJanuar bis März, Juni bis Oktober