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    Mount-Kenya-Nationalpark
    Franco Pecchio / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

    Kenia

    Mount-Kenya-Nationalpark

    Sehenswürdigkeit

    Der Mount-Kenya-Nationalpark schützt die Hochlagen des zweithöchsten Bergs Afrikas knapp südlich des Äquators im Zentrum Kenias.

    von Felix Gillen

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    5. Mount-Kenya-Nationalpark
    Der Mount-Kenya-Nationalpark schützt die Hochlagen des zweithöchsten Bergs Afrikas knapp südlich des Äquators im Zentrum Kenias. Trekker steigen über die Routen Sirimon, Naro Moru oder Chogoria zum 4.985 Meter hohen Point Lenana auf, die Hauptgipfel Batian und Nelion bleiben Kletterern vorbehalten.Seit 1997 gehören Park und Bergwald zum UNESCO-Welterbe. Oberhalb des Bergwalds erreichst du Gletscherreste und Bergseen wie den Lake Michaelson.

    Sehenswürdigkeiten in Mount-Kenya-Nationalpark

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Point Lenana
    Natur

    1Point Lenana

    Mit 4.985 Metern der dritthöchste Gipfel des Mount Kenya und der höchste, den Trekker ohne Kletterausrüstung erreichen. Batian und Nelion dahinter sind nur über technische Kletterrouten zugänglich.
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    Lake Michaelson
    Natur

    2Lake Michaelson

    Bergsee im Gorges Valley, an dem die Chogoria-Route auf der Ostseite des Bergs vorbeiführt.
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    Lewis Glacier
    Natur

    3Lewis Glacier

    Der größte der elf kleinen Gletscher des Mount Kenya. Wie alle Gletscher des Bergs zieht er sich schnell zurück.
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    Mt Kenya National Park Sirimon Gate
    Park

    4Mt Kenya National Park Sirimon Gate

    Bewachtes Parktor im Norden des Bergs und Startpunkt der Sirimon-Route, die als sanftester Anstieg zum Point Lenana gilt.
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    Restaurants in Mount-Kenya-Nationalpark

    Geschichte und Bedeutung

    Kirinyaga, Sitz GottesDie Kikuyu nennen den Berg Kirinyaga. Nach ihrem traditionellen Glauben wohnt Gott auf dem Berg, er gilt bis heute als heiliger Ort.Erstbesteigung und GletscherDen 5.199 Meter hohen Batian bestiegen Halford Mackinder, César Ollier und Joseph Brocherel am 13. September 1899 zum ersten Mal. Von den Gletschern des Bergs sind nur noch kleine Reste übrig, der größte ist der Lewis-Gletscher, und sie ziehen sich schnell zurück.Biosphärenreservat und WelterbeDie UNESCO erklärte das Gebiet 1978 zum Biosphärenreservat und nahm Park und Naturwald 1997 in die Welterbeliste auf. 2013 kamen die Lewa Wildlife Conservancy und der Ngare-Ndare-Wald im Norden hinzu, verbunden über einen Wildtierkorridor, den Elefanten zwischen Berg und Tiefland nutzen.

    Trekking und praktische Infos

    Die drei HauptroutenSirimon (Norden): gleichmäßiger Anstieg über Shipton’s Camp, gilt als sanfteste Route.Naro Moru (Westen): die steilste und schnellste Route, mit dem sumpfigen Vertical Bog unterhalb von Mackinder’s Camp.Chogoria (Osten): führt durch das Gorges Valley am Lake Michaelson vorbei und gilt als landschaftlich abwechslungsreich.Viele Veranstalter kombinieren zwei Routen als Überschreitung. Für die Höhenanpassung empfehlen sie fünf Tage oder mehr. Gesundheitliche Hinweise zum Aufenthalt in großer Höhe findest du beim Auswärtigen Amt.Eintritt und BuchungDer Park wird vom Kenya Wildlife Service verwaltet, die Gebühren zahlst du vorab über das eCitizen-Portal. Seit Oktober 2025 kostet der Eintritt für erwachsene Nicht-Residenten laut KWS 70 US-Dollar pro Tag. Touren zum Point Lenana buchst du mit lizenzierten Guides und Trägern.Beste ZeitMeide die langen Regen von Mitte März bis Juni und die kurzen Regen von Ende Oktober bis Dezember. In den trockeneren Monaten sind Wege und Sicht am besten.

    Unterkünfte in Mount-Kenya-Nationalpark

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    In der Umgebung

    Mount Kenya, Laikipia & Samburu

    Mount Kenya, Laikipia & Samburu

    Nördlich von Nairobi steigt das Land zum Mount Kenya an, dem zweithöchsten Berg Afrikas. Rund um den Gipfel liegen Nationalparks mit Bergwald und Moorland, private Conservancies auf dem Laikipia-Plateau und weiter nördlich die trockenen Reservate von Samburu und Shaba, in denen Tiere leben, die du im Süden Kenias kaum siehst.Die Marktstadt Nanyuki am Äquator ist der praktische Ausgangspunkt für Bergtouren und Pirschfahrten.
    Nanyuki

    Nanyuki

    Nanyuki ist eine Marktstadt im Laikipia County am Westfuß des Mount Kenya, deren südlichen Teil der Äquator kreuzt. Sie ist die Basis für Touren auf den Berg und für Safaris in Ol Pejeta und den übrigen Conservancies des Laikipia-Plateaus.Britische Siedler ließen sich hier 1907 nieder. Heute prägen Märkte, Lodges am Stadtrand und Kunsthandwerk den Ort mit gut 70.000 Einwohnern.
    Lewa Wildlife Conservancy

    Lewa Wildlife Conservancy

    Lewa ist eine private Wildlife Conservancy am Nordfuß des Mount Kenya, südlich von Isiolo im Meru County, die aus einer Rinderfarm der Familie Craig hervorging. Sie schützt mehr als zwölf Prozent der Spitzmaulnashörner Kenias und die weltweit größte Einzelpopulation des Grevyzebras.Seit 2013 gehört Lewa zusammen mit dem angrenzenden Ngare-Ndare-Wald zum UNESCO-Welterbe Mount Kenya.
    Ol Pejeta Conservancy

    Ol Pejeta Conservancy

    Ol Pejeta ist eine gemeinnützige Wildlife Conservancy auf dem Laikipia-Plateau direkt westlich von Nanyuki, die sich auf rund 360 Quadratkilometern über den Äquator erstreckt. Sie gilt als größtes Schutzgebiet für Spitzmaulnashörner in Ostafrika und ist letzter Zufluchtsort der Nördlichen Breitmaulnashörner.Neben den Big Five leben hier im Sweetwaters-Schutzgebiet gerettete Schimpansen, der einzige Ort in Kenia, an dem du die Menschenaffen sehen kannst.
    Aberdare-Nationalpark

    Aberdare-Nationalpark

    Der Aberdare-Nationalpark schützt die Hochlagen der Aberdare Range zwischen 2.000 und 4.000 Metern, rund 150 Kilometer nördlich von Nairobi bei Nyeri. Nebliger Bergwald, Moorland und Wasserfälle wie die Karuru Falls prägen den 1950 gegründeten Park.Bekannt wurde er durch die Baumlodge Treetops, in der Elizabeth II. 1952 Königin wurde.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI