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    Zurück zu Kolumbien

    Kolonialstädte im Hochland

    von Felix Gillen

    Von Bogotá über die Salzkathedrale von Zipaquirá und das weiße Villa de Leyva nach Santander, wo Barichara und San Gil liegen. Die Route verbindet Kolonialarchitektur, Muisca-Geschichte und Outdoor-Aktivitäten in den Anden.

    10 Tage / 9 Nächte
    Dezember bis März, dann ist es in Bogotá und Santander am trockensten.
    5 Stopps

    Warum diese Route?

    Die Route zeigt die koloniale Seite Kolumbiens abseits der Karibik und kommt ohne Inlandsflug aus. Die Etappen sind mit Linienbussen machbar, und in Santander kannst du Kultur mit Rafting oder Wandern verbinden.

    Geheimtipps

    • Camino Real von Barichara nach Guane
    • Casa Terracota bei Villa de Leyva
    • Parque Arqueológico de Monquirá
    • Mina de Sal de Nemocón

    An- und Abreise

    Gabelflug / offene Route: Start und Ende liegen an verschiedenen Orten

    Anreise
    Flug · Bogotá (El Dorado)Ankunft am Flughafen El Dorado in Bogotá, dem wichtigsten internationalen Flughafen Kolumbiens.
    Abreise
    Flug · BucaramangaVon San Gil fährst du in rund 2 Stunden per Bus nach Bucaramanga und fliegst von dort in rund einer Stunde nach Bogotá. Alternativ fahren Direktbusse ab San Gil in 7 bis 8 Stunden zurück nach Bogotá.

    Reiseverlauf

    Bogotá
    Stopp 1 • 3 Übernachtungen

    Bogotá

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens und liegt auf 2.640 Metern in den Anden. Du kommst wegen des Goldmuseums, der Kolonialgassen von La Candelaria und des Blicks vom Hausberg Monserrate. Mit rund acht Millionen Einwohnern ist die 1538 gegründete Stadt groß und vielfältig: Chapinero und die Zona T sind die Viertel für Restaurants und Nachtleben.
    Ankunft am Flughafen El Dorado. Goldmuseum, La Candelaria und Monserrate. Bogotá liegt auf 2.640 Metern, plane den ersten Tag ruhig.
    6 Sehenswürdigkeiten
    4 Restaurants

    Kultur und Geschichte

    An der Plaza de Bolívar stehen Kathedrale, Kapitol, Rathaus und Justizpalast nebeneinander, das politische Zentrum des Landes. Die Plaza wurde 1539 angelegt.Das Museo del Oro verwahrt mehr als 34.000 präkolumbische Goldobjekte und rund 25.000 weitere Stücke aus Keramik, Stein, Muschel und Textil. Das Museo Botero zeigt eine Sammlung, die Fernando Botero dem Banco de la República schenkte: 123 eigene Werke und 85 Werke internationaler Künstler.
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    Zipaquirá
    Stopp 2 • 0 Übernachtungen

    Zipaquirá

    Stadt
    Zipaquirá liegt rund 49 Kilometer nördlich von Bogotá und ist für seine unterirdische Salzkathedrale bekannt. Der Ausflug aus der Hauptstadt lässt sich gut mit einem Bummel durch das koloniale Zentrum verbinden. Die 1600 gegründete Stadt hat gut 160.000 Einwohner; weiße Fassaden mit Holzbalkonen brachten ihr den Beinamen ciudad blanca ein.
    Tagesausflug zur Salzkathedrale. Am Wochenende und an Feiertagen fährt der Tren de la Sabana ab Bogotá, sonst Busse ab dem Portal Norte des TransMilenio in rund einer Stunde.
    4 Sehenswürdigkeiten
    1 Restaurant

    Salz und Geschichte

    Schon vor der Ankunft der Spanier war Zipaquirá ein wichtiger Handelsplatz für Salz. Die erste Salzkathedrale wurde 1954 eröffnet und 1992 geschlossen. Die heutige Kathedrale wurde im Dezember 1995 eingeweiht.Gabriel García Márquez beendete in Zipaquirá seine Schulzeit. Sein ehemaliges Kolleg ist heute ein Kulturzentrum.
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    Villa de Leyva
    Stopp 3 • 2 Übernachtungen

    Villa de Leyva

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Villa de Leyva ist ein Kolonialort in Boyacá, rund 165 Kilometer nordöstlich von Bogotá und 40 Kilometer westlich von Tunja. Du kommst wegen der weißen Häuser, der Kopfsteinpflastergassen und der Plaza Mayor, die mit rund 14.000 Quadratmetern zu den größten Plätzen Südamerikas zählt. Der 1572 gegründete Ort liegt auf 2.149 Metern und ist seit 1954 Nationaldenkmal; in der trockenen Umgebung liegen Fossilienfunde und eine Muisca-Stätte.
    Anreise ab Bogotá per Bus, meist mit Umstieg in Tunja (ab dort rund 45 Minuten). Plaza Mayor, Museo El Fósil und Casa Terracota.
    5 Sehenswürdigkeiten
    1 Restaurant

    Geschichte

    Villa de Leyva wurde am 12. Juni 1572 gegründet und nach Andrés Díaz Venero de Leiva benannt. Seit 1954 steht der Ort als Nationaldenkmal unter Schutz und gehört zum Netz der Pueblos Patrimonio.Der Unabhängigkeitskämpfer Antonio Nariño starb hier am 13. Dezember 1823. Sein Haus ist heute ein Museum.
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    San Gil
    Stopp 4 • 2 Übernachtungen

    San Gil

    Stadt
    San Gil liegt in Santander, rund 300 Kilometer nördlich von Bogotá und 95 Kilometer südlich von Bucaramanga. Die Stadt ist die Basis für Rafting, Canyoning und Paragliding in der Region und Ausgangspunkt für Barichara und den Chicamocha-Canyon. Die 1689 gegründete Stadt am Río Fonce hat rund 60.000 Einwohner; mitten im Ort liegt der Park El Gallineral.
    Ab Villa de Leyva per Kleinbus nach Arcabuco (rund 1 Stunde) und weiter per Bus nach San Gil (rund 4 Stunden); alternativ über Tunja. Rafting auf dem Río Fonce, Parque El Gallineral.
    4 Sehenswürdigkeiten
    2 Restaurants

    Abenteuer und Region

    Rafting wird auf den Flüssen Fonce, Suárez und Chicamocha angeboten. Der Fonce hat moderate Stromschnellen, der Suárez gilt als deutlich anspruchsvoller.Dazu kommen Paragliding, Bungee, Abseilen und Höhlentouren. 2004 wurde San Gil offiziell zur touristischen Hauptstadt der Region erklärt.
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    Barichara
    Stopp 5 • 2 Übernachtungen

    Barichara

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Barichara ist ein Kolonialort in den Bergen des Departamento Santander im Nordosten Kolumbiens, 21 Kilometer vom Abenteuerort San Gil entfernt. Du kommst wegen der Häuser und Pflasterstraßen aus gelbem Sandstein und der Wanderung auf dem Camino Real nach Guane. Der 1705 gegründete Ort liegt auf rund 1.300 Metern, sein historisches Zentrum ist seit 1978 Nationaldenkmal.
    Barichara liegt 21 Kilometer von San Gil, Busse fahren regelmäßig. Wanderung auf dem Camino Real nach Guane.
    4 Sehenswürdigkeiten
    3 Restaurants

    Geschichte und Architektur

    Der Legende nach erschien einem Bauern 1702 ein Bild der Jungfrau Maria auf einem Stein; 1705 wurde der Ort gegründet. Der Name bedeutet in der Sprache der Guane der Überlieferung nach Ort der Ruhe.Seit 2010 gehört Barichara zu den Pueblos Patrimonio Kolumbiens. Häuser, Kirchen und sogar der Friedhof sind aus dem gelben Stein der Gegend gebaut.
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    5 Stopps

    Route Zusammenfassung

    Dauer10 Tage
    Stopps5 Orte
    TypKultur
    Beste ReisezeitDezember bis März, dann ist es in Bogotá und Santander am trockensten.