Ipohs kulturelles Gefüge ist tief in seiner Vergangenheit als Zentrum des Zinnbergbaus verwurzelt, das im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert seinen Höhepunkt erreichte. Diese Ära prägte die Stadt nachhaltig und zog Einwanderer aus China, Indien und anderen Regionen an, die zur heutigen ethnischen Vielfalt beitrugen.Die Architektur Ipohs zeugt von dieser Blütezeit mit einer Mischung aus britischen Kolonialbauten, wie dem imposanten Bahnhof, und charakteristischen chinesischen Handelshäusern, die das Stadtbild der Altstadt prägen. Viele dieser Gebäude sind heute liebevoll restauriert und beherbergen Cafés oder Boutiquen.Einzigartig sind auch die zahlreichen Höhlentempel, wie Sam Poh Tong oder Kek Lok Tong, die in und um die Kalksteinkarstfelsen der Region entstanden sind. Sie sind wichtige Stätten buddhistischer und taoistischer Verehrung und verbinden Spiritualität mit der natürlichen Landschaft.Lokale Traditionen spiegeln das multikulturelle Erbe wider, das sich in Festen, Bräuchen und der vielfältigen Küche manifestiert. Die chinesische Kultur, insbesondere der Hakka und Kantonesen, ist in Ipoh stark präsent und beeinflusst die lokalen Künste und Handwerke. Jüngere Entwicklungen zeigen sich in der wachsenden Street-Art-Szene in der Altstadt, die moderne Kunstwerke in historische Gassen integriert und neue kulturelle Akzente setzt.