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    Borneo sanft & vielseitig
    Borneo mobilegrapher / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Borneo sanft & vielseitig

    von Felix Gillen

    Die Route beginnt in Kuching in Sarawak und führt in den Bako-Nationalpark an der Küste, danach geht es per Inlandsflug in rund eineinhalb Stunden nach Kota Kinabalu in Sabah und zum Schluss auf Gaya Island. Bako erreichst du von Kuching mit dem Bus Nr. 1 in 45 bis 60 Minuten bis zum Anleger und dann mit dem Boot in etwa 20 Minuten. Gaya Island liegt rund 10 Bootsminuten vor Kota Kinabalu.

    15 Tage / 14 Nächte
    März–September
    4 Stopps

    Warum diese Route?

    Für einen ersten Borneo-Aufenthalt, der Regenwald, Inselzeit und Stadtkultur ohne anstrengende Trekkingtouren verbindet.

    Geheimtipps

    • Kampung Boyan am Nordufer des Sarawak River in Kuching, per Sampan-Fähre erreichbar
    • Telok Pandan Kecil, Bucht am Ende eines Wanderwegs im Bako-Nationalpark
    • Police Beach an der Nordküste von Gaya Island

    Reiseverlauf

    Kuching
    Stopp 1 • 3 Übernachtungen

    Kuching

    Stadt

    Reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten und historischen Stätten. Perfekt für einen spannenden Städtetrip und Kulinarische Highlights und regionale Spezialitäten.

    Kuching, die Hauptstadt des malaysischen Bundesstaats Sarawak im Westen Borneos, ist eine überschaubare Stadt am Sarawak River mit Bauten aus der Zeit der Weißen Rajahs, chinesischen Ladenhäusern und einer langen Uferpromenade. Sie ist der beste Ausgangspunkt für Orang-Utans, Nasenaffen und die Nationalparks im Westen Borneos.In der Stadt: Waterfront, Main Bazaar, Borneo Cultures Museum, Fort MargheritaAusflüge: Bako-Nationalpark, Orang-Utans im Semenggoh Wildlife Centre, Sarawak Cultural VillageReisezeit: ganzjährig; am meisten Regen fällt von November bis Februar
    4 Sehenswürdigkeiten
    1 Restaurant

    Weiße Rajahs und viele Kulturen

    Kuching war ab 1841 Sitz der Brooke-Familie, die Sarawak als Weiße Rajahs bis 1946 regierte. Aus dieser Zeit stammen das Fort Margherita (1879), das Astana am Nordufer, heute Residenz des Gouverneurs, und das Old Court House an der Waterfront.In der Stadt leben Malaien, Chinesen, Iban, Bidayuh und weitere Volksgruppen nebeneinander. Am Nordufer liegen malaiische Kampungs, am Südufer prägen chinesische Tempel und Ladenhäuser das Bild. Gefeiert werden unter anderem Gawai Dayak, das Erntefest der Dayak am 1. und 2. Juni, das chinesische Neujahr und Hari Raya Aidilfitri.
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    Bako National Park
    Stopp 2 • 2 Übernachtungen

    Bako National Park

    Sehenswürdigkeit

    Ideal für Abenteuerlustige und Aktivurlauber. Perfekt zum Abschalten und Entspannen und Dieser Ort ist ein Highlight der Route.

    Der Bako-Nationalpark an der Spitze einer Halbinsel nördlich von Kuching ist der älteste Nationalpark Sarawaks und mit rund 27 Quadratkilometern überschaubar. Auf kurzen Wanderwegen siehst du Nasenaffen, Bartschweine und Kannenpflanzen, an der Küste vom Meer geformte Sandsteinfelsen, und das in gut einer Stunde Anreise mit Bus und Boot ab Kuching.Tipp: früh morgens oder am späten Nachmittag sind die meisten Tiere unterwegsAusrüstung: feste Schuhe und mindestens zwei Liter Wasser, die Wege sind teils steil und wurzeligBaden: an den Stränden verboten, es gibt Leistenkrokodile und Quallen
    4 Sehenswürdigkeiten
    1 Restaurant

    Geschichte

    Bako wurde 1957 noch in der Kolonialzeit als erster Nationalpark Sarawaks ausgewiesen. Er wird heute von der Sarawak Forestry Corporation verwaltet, über die du auch die einfachen Unterkünfte in der Parkzentrale buchst.
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    Kota Kinabalu
    Stopp 3 • 4 Übernachtungen

    Kota Kinabalu

    Stadt

    Perfekt für einen spannenden Städtetrip. Kulinarische Highlights und regionale Spezialitäten und Reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten und historischen Stätten.

    Kota Kinabalu, kurz KK, ist die Hauptstadt Sabahs und für die meisten der Startpunkt auf Borneo. Die Stadt selbst ist eher praktisch als schön, liegt aber günstig: Vor der Küste liegen die Inseln des Tunku-Abdul-Rahman-Parks, landeinwärts der Mount Kinabalu. Abends lohnt der Nachtmarkt am Ufer mit gegrilltem Fisch, am Sonntagvormittag der Markt auf der Gaya Street. Zum Sonnenuntergang fährst du nach Tanjung Aru oder steigst auf den Signal Hill.
    11 Sehenswürdigkeiten
    3 Restaurants

    Geschichte und Menschen

    Nachdem eine erste Siedlung auf Pulau Gaya 1897 zerstört worden war, gründete die British North Borneo Chartered Company 1899 auf dem Festland die Siedlung Jesselton, benannt nach ihrem Vizepräsidenten Sir Charles Jessel. Alliierte Bombenangriffe zerstörten die Stadt 1945 fast vollständig, nur drei Gebäude blieben stehen. Eines davon ist der Atkinson Clock Tower von 1905. 1967 beschloss das Landesparlament, die Stadt nach dem Mount Kinabalu in Kota Kinabalu umzubenennen.In KK leben Kadazan-Dusun, Bajau, Murut, Chinesen, Malaien und viele Zuwanderer von den Philippinen. Das prägt Märkte und Küche. Ende Mai feiern die Kadazan-Dusun Kaamatan, das Erntefest, mit Tänzen, Trachten und Reiswein. Traditionelle Häuser der Volksgruppen siehst du im Freilichtbereich des Sabah Museums.
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    Gaya Island
    Stopp 4 • 5 Übernachtungen

    Gaya Island

    Insel
    Pulau Gaya ist mit rund 15 Quadratkilometern die größte der fünf Inseln des Tunku-Abdul-Rahman-Parks und liegt direkt gegenüber von Kota Kinabalu. Ein bis zu 300 Meter hoher, bewaldeter Hügelrücken zieht sich über die Insel, an den Rändern liegen Buchten mit Sandstränden, Mangroven und Korallenriffe.Rund 20 Kilometer markierte Wege führen durch den Wald, darunter ein Plankenweg durch einen Mangrovensumpf. Zum Baden und Schnorcheln fährst du an den Police Beach an der Nordseite. Übernachten kannst du in drei Resorts. An der Ostspitze, außerhalb des Parks, stehen große Pfahlbaudörfer.
    4 Sehenswürdigkeiten

    Geschichte und Bewohner

    Auf Pulau Gaya lagen Hafen und Verwaltungsposten der British North Borneo Chartered Company. Am 9. Juli 1897 brannten Aufständische unter Mat Salleh die Siedlung nieder, sie wurde nie wieder aufgebaut. Zwei Jahre später entstand gegenüber auf dem Festland Jesselton, das heutige Kota Kinabalu. Seit 1923 ist die Insel Waldschutzgebiet, seit 1974 gehört sie zum Tunku-Abdul-Rahman-Park.Die Pfahlbaudörfer an der Ostküste, etwa Kampung Lok Urai, entstanden vor allem ab den 1970er-Jahren durch Zuwanderer von den südlichen Philippinen. Sie sind offiziell nicht anerkannt und liegen außerhalb der Parkgrenzen.
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    4 Stopps

    Route Zusammenfassung

    Dauer15 Tage
    Stopps4 Orte
    TypGemischt
    Beste ReisezeitMärz–September