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    Atlas und Atlantik

    Atlas und Atlantik

    von Felix Gillen

    Zehn Tage ab Marrakesch in die Berge des Hohen Atlas und an die Atlantikküste nach Essaouira und Taghazout.

    11 Tage / 10 Nächte
    April bis Juni, September bis Oktober
    5 Stopps

    Warum diese Route?

    Die Route kombiniert Bergluft im Hohen Atlas mit dem windigen Atlantik und kommt ohne lange Wüstenfahrten aus. Sie eignet sich für eine erste Marokkoreise mit Wander- und Strandtagen.

    Geheimtipps

    • Naturbecken im Paradise Valley
    • Grillstände am Fischerhafen von Essaouira
    • Wochenmarkt im Ourika-Tal am Montag

    An- und Abreise

    Rundreise mit Rückreise zum Ausgangspunkt

    Anreise
    Flug · Marrakesch (RAK)Vom Flughafen fährt der Bus 19 in die Medina, nach Imlil geht es per Transfer oder Sammeltaxi über Asni.
    Abreise
    Flug · Marrakesch (RAK)

    Reiseverlauf

    Marrakesch
    Stopp 1 • 2 Übernachtungen

    Marrakesch

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Marrakesch liegt am Fuß des Hohen Atlas und ist mit über zehn Millionen Fluggästen im Jahr 2025 das wichtigste Ziel für Marokko-Reisende. Die Almoraviden gründeten die Stadt um 1070, ihre rund neun Kilometer langen roten Lehmmauern umschließen bis heute die Medina, die seit 1985 zum UNESCO-Welterbe gehört. Mittelpunkt ist der Platz Jemaa el-Fna, um den sich Souks, Paläste und Gärten gruppieren.
    Souks und Paläste
    9 Sehenswürdigkeiten
    3 Restaurants

    Kultur & Geschichte

    Hauptstadt zweier DynastienMarrakesch war Hauptstadt der Almoraviden, die hier im 11. Jahrhundert ein Reich bis nach Andalusien regierten. Die Almohaden bauten im 12. Jahrhundert die Koutoubia-Moschee, deren Minarett bis heute die Silhouette der Stadt bestimmt. Im 16. Jahrhundert machten die Saadier die Stadt erneut zur Residenz, aus dieser Zeit stammt die Medersa Ben Youssef.Jemaa el-FnaDer Platz gilt seit dem 14. Jahrhundert als Symbol der Stadt. Geschichtenerzähler, Heiler, Musiker und Garküchen machten ihn so einzigartig, dass die UNESCO ihn 2001 als eines der ersten Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit auszeichnete. Angestoßen hatte das der spanische Schriftsteller Juan Goytisolo, der in Marrakesch lebte.Nach dem ErdbebenDas Erdbeben vom 8. September 2023 beschädigte Teile der Stadtmauer, mehrere Moscheen und historische Bauten. Die Koutoubia ist seit März 2024 wieder geöffnet, an anderen Monumenten wie dem Bahia- und dem Badi-Palast laufen noch Restaurierungsarbeiten.
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    Imlil & Toubkal
    Stopp 2 • 2 Übernachtungen

    Imlil & Toubkal

    Sehenswürdigkeit

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Imlil liegt auf rund 1.800 Metern im Hohen Atlas, etwa 65 Kilometer südlich von Marrakesch, und ist der Ausgangspunkt für die Besteigung des Toubkal. Mit 4.167 Metern ist er der höchste Berg Nordafrikas und Mittelpunkt des 1942 gegründeten Toubkal-Nationalparks. Rund um das Dorf führen Wanderwege zu Berberdörfern und zum Heiligtum Sidi Chamharouch, das Nichtmuslime nicht betreten dürfen.
    Wandern im Toubkal-Nationalpark, Gipfel nur mit Bergführer
    4 Sehenswürdigkeiten

    Kultur & Geschichte

    Bergdorf im AtlasImlil wuchs vor allem mit dem Bergtourismus rund um den Toubkal. Die Kasbah du Toubkal oberhalb des Dorfes, einst Sommersitz eines lokalen Feudalherrn, ist seit 1995 ein Hotel. Martin Scorsese drehte hier Szenen für Kundun. Das Erdbeben von 2023 hat Imlil vergleichsweise wenig beschädigt, der Bergbetrieb lief bald wieder.ToubkalDer Gipfel wurde 1923 erstmals bestiegen. Üblich ist eine Tour über zwei Tage mit Übernachtung in einer Hütte auf rund 3.200 Metern. Für den Aufstieg ist ein lizenzierter Bergführer vorgeschrieben.
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    Essaouira
    Stopp 3 • 3 Übernachtungen

    Essaouira

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Essaouira ist eine befestigte Hafenstadt an der Atlantikküste westlich von Marrakesch. Sultan Mohammed III. ließ sie in den 1760er-Jahren nach Plänen des französischen Ingenieurs Théodore Cornut anlegen, die Medina gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe. Wind, Fischerhafen und das Gnaoua-Festival prägen den Ort.
    Medina, Hafen und Skala de la Ville
    4 Sehenswürdigkeiten
    4 Restaurants

    Kultur & Geschichte

    Planstadt am MeerDie Bastion Skala de la Ville mit ihren Bronzekanonen diente in Game of Thrones als Kulisse der Stadt Astapor.Gnaoua-FestivalSeit 1998 findet meist Ende Juni das Gnaoua-Festival statt, das jedes Jahr Hunderttausende Besucher anzieht. Die Region ist außerdem ein Zentrum der Arganöl-Produktion.
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    Taghazout
    Stopp 4 • 2 Übernachtungen

    Taghazout

    Stadt
    Taghazout ist ein ehemaliges Fischerdorf rund 20 Kilometer nördlich von Agadir und einer der bekanntesten Surforte Marokkos. Die Rechtswelle von Anchor Point bricht drei Kilometer nördlich des Ortes, dazu kommen Spots für Anfänger direkt am Dorf. Im Hinterland liegt das Paradise Valley mit natürlichen Felsbecken.
    Surfkurs und Ausflug ins Paradise Valley
    2 Sehenswürdigkeiten
    1 Restaurant

    Kultur & Geschichte

    SurfenDie beste Zeit für die Wellen sind die Monate von September bis April. Hash Point direkt am Dorf eignet sich für Anfänger, Killer Point, Panoramas und Boilers sind Riff- und Pointbreaks für Fortgeschrittene.Fischer und ArganNeben Tourismus und Surfen leben die Bewohner von Fischerei und Arganöl. Südlich des Dorfes entsteht seit einigen Jahren das Resortgebiet Taghazout Bay mit Hotels und Golfplatz.
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    Marrakesch
    Stopp 5 • 1 Übernachtung

    Marrakesch

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Marrakesch liegt am Fuß des Hohen Atlas und ist mit über zehn Millionen Fluggästen im Jahr 2025 das wichtigste Ziel für Marokko-Reisende. Die Almoraviden gründeten die Stadt um 1070, ihre rund neun Kilometer langen roten Lehmmauern umschließen bis heute die Medina, die seit 1985 zum UNESCO-Welterbe gehört. Mittelpunkt ist der Platz Jemaa el-Fna, um den sich Souks, Paläste und Gärten gruppieren.
    Rückkehr über Agadir
    9 Sehenswürdigkeiten
    3 Restaurants

    Kultur & Geschichte

    Hauptstadt zweier DynastienMarrakesch war Hauptstadt der Almoraviden, die hier im 11. Jahrhundert ein Reich bis nach Andalusien regierten. Die Almohaden bauten im 12. Jahrhundert die Koutoubia-Moschee, deren Minarett bis heute die Silhouette der Stadt bestimmt. Im 16. Jahrhundert machten die Saadier die Stadt erneut zur Residenz, aus dieser Zeit stammt die Medersa Ben Youssef.Jemaa el-FnaDer Platz gilt seit dem 14. Jahrhundert als Symbol der Stadt. Geschichtenerzähler, Heiler, Musiker und Garküchen machten ihn so einzigartig, dass die UNESCO ihn 2001 als eines der ersten Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit auszeichnete. Angestoßen hatte das der spanische Schriftsteller Juan Goytisolo, der in Marrakesch lebte.Nach dem ErdbebenDas Erdbeben vom 8. September 2023 beschädigte Teile der Stadtmauer, mehrere Moscheen und historische Bauten. Die Koutoubia ist seit März 2024 wieder geöffnet, an anderen Monumenten wie dem Bahia- und dem Badi-Palast laufen noch Restaurierungsarbeiten.
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    5 Stopps

    Route Zusammenfassung

    Dauer11 Tage
    Stopps5 Orte
    TypGemischt
    Beste ReisezeitApril bis Juni, September bis Oktober