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    Neuseeland Südinsel Roadtrip intensiv

    Neuseeland Südinsel Roadtrip intensiv

    von Felix Gillen

    Die Route führt von Lake Tekapo zum Aoraki/Mount Cook, weiter nach Queenstown und Te Anau, dann über Wanaka und den Haast Pass zu den Gletschern der Westküste. Von Te Anau fährst du in gut zwei Stunden zum Milford Sound, von Wanaka nach Franz Josef sind es rund vier Stunden.

    15 Tage / 14 Nächte
    November–März
    6 Stopps

    Warum diese Route?

    Für Camperreisende mit Wanderlust, die Hochgebirge, Fjorde und Gletscher der Südinsel auf einer Reise erleben wollen.

    Geheimtipps

    • Tasman Glacier View Track im Aoraki/Mount Cook National Park
    • Blue Pools am Haast Pass zwischen Wanaka und der Westküste
    • Lake Matheson bei Fox Glacier am frühen Morgen, wenn sich die Berge im Wasser spiegeln

    Reiseverlauf

    Stopp 1 • 2 Übernachtungen

    Lake Tekapo

    Dorf
    Lake Tekapo, auf Māori Takapō, ist ein kleiner Ort am Südufer des gleichnamigen Sees im Mackenzie Basin. Feines Gesteinsmehl aus den Gletschern färbt das Wasser milchig türkis, im Hintergrund stehen die Südalpen.Tagsüber lockt der Blick vom Mount John und die Steinkirche am Ufer, nachts der Sternenhimmel: Die Region gehört zum Aoraki Mackenzie International Dark Sky Reserve. Im Frühsommer blühen an den Ufern die Lupinen, eine eingeschleppte Pflanze, die viele Fotografen anzieht.
    4 Sehenswürdigkeiten
    4 Restaurants

    Kultur und Geschichte

    Das Mackenzie Country wurde ab Mitte des 19. Jahrhunderts als Schafland erschlossen. An die ersten Siedler erinnert die Church of the Good Shepherd von 1935, daneben ehrt eine Bronzestatue die Hütehunde, ohne die die Arbeit auf den weiten Stationen nicht möglich gewesen wäre.Wasser und SterneSeit der Mitte des 20. Jahrhunderts wird der See zur Stromerzeugung genutzt, das Wasser fließt über Kanäle in die Kraftwerke des Waitaki-Systems. 2012 wurde die Region als International Dark Sky Reserve anerkannt, strenge Regeln für Außenbeleuchtung halten den Himmel dunkel.
    Alle Infos zum Ort
    Stopp 2 • 2 Übernachtungen

    Aoraki/Mount Cook

    Nationalpark
    Der Aoraki/Mount Cook Nationalpark umfasst die höchsten Gipfel der Südalpen, allen voran den Aoraki/Mount Cook mit 3.724 Metern. Rund 40 Prozent der Fläche sind von Gletschern bedeckt, darunter der Tasman-Gletscher, der längste des Landes. Der Park besteht seit 1953 und gehört zum UNESCO-Welterbe Te Wāhipounamu.Ausgangspunkt ist das kleine Mount Cook Village am Ende des State Highway 80. Von hier starten kurze Wanderungen wie der Hooker Valley Track, Bergtouren und Rundflüge. Nachts gehört der Park zum Aoraki Mackenzie International Dark Sky Reserve.
    5 Sehenswürdigkeiten
    2 Restaurants

    Kultur & Geschichte

    Die Dualität von Aoraki und Mount Cook Die Region um den höchsten Berg Neuseelands, bekannt als Mount Cook, trägt eine tiefe kulturelle und historische Bedeutung, die eng mit der indigenen Bevölkerung der Māori sowie der europäischen Erkundungsgeschichte verbunden ist. Der Berg ist offiziell als Aoraki/Mount Cook benannt, eine duale Bezeichnung, die sowohl seinen Māori-Namen als auch den europäischen Namen ehrt und die vielschichtige Geschichte des Gebietes widerspiegelt. Māori-Kultur und Legenden Für die Ngāi Tahu, den örtlichen Māori-Stamm, ist Aoraki ein heiliger Berg und ein Ahnherr. Sein Name, der übersetzt "Wolkenstecher" bedeutet, ist tief in den mündlichen Überlieferungen und Legenden verankert. Die bekannteste Legende besagt, dass Aoraki und seine Brüder die Söhne von Rakinui, dem Himmelsvater, waren. Als ihre Waka (Kanu) kenterte, verwandelten sie sich in die Gipfel der Südalpen, wobei Aoraki der höchste ist. Die Region diente traditionell als wichtiges Jagd- und Sammelgebiet, insbesondere für Tī Kōuka (Kohlbaum) und Pounamu (Grünstein), der in den Flussbetten der Westküste gefunden wurde und über Pässe wie den Copland Pass transportiert wurde. Du wirst feststellen, dass viele geografische Merkmale in der Umgebung sowohl Māori- als auch europäische Namen tragen, was die lange Präsenz beider Kulturen in diesem Landstrich unterstreicht. Europäische Erkundung und Benennung Die europäische Entdeckung der Südalpen erfolgte durch Kapitän James Cook im Jahr 1770, der die majestätische Bergkette von der Küste aus sichtete, jedoch den höchsten Gipfel nicht explizit identifizierte. Der Berg wurde 1851 von Kapitän J.L. Stokes von der HMS Acheron offiziell als Mount Cook benannt, zu Ehren von James Cook. Die ersten dokumentierten europäischen Erkundungen und Besteigungsversuche begannen in den späten 1800er Jahren, angezogen von der Herausforderung und Schönheit der alpinen Landschaft. Pioniergeist des Alpinismus Mount Cook ist untrennbar mit der Geschichte des Alpinismus in Neuseeland verbunden. Er zieht seit Jahrzehnten Bergsteiger aus aller Welt an und hat einige der größten Persönlichkeiten des Sports hervorgebracht. Die Erstbesteigung durch Europäer gelang 1894 den Neuseeländern Tom Fyfe, Jack Clarke und George Graham. Der weltberühmte Bergsteiger Sir Edmund Hillary, der zusammen mit Tenzing Norgay den Mount Everest als Erster bestieg, trainierte intensiv in dieser Region. Das Sir Edmund Hillary Alpine Centre im Mount Cook Village bietet eine umfassende Ausstellung über sein Leben und seine Errungenschaften sowie die alpine Geschichte der Region. Heute ist das Gebiet ein Zentrum für Bergsteigen, Wandern und andere alpine Aktivitäten, wobei der Respekt vor der Natur und den alpinen Herausforderungen im Vordergrund steht.
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    Queenstown
    Stopp 3 • 3 Übernachtungen

    Queenstown

    Stadt

    Ideal für Abenteuerlustige und Aktivurlauber. Perfekt zum Abschalten und Entspannen und Beeindruckende Naturlandschaften und Outdoor-Möglichkeiten.

    Queenstown liegt am Nordufer des Lake Wakatipu, eingerahmt von den Remarkables und dem Ben Lomond. Die kleine Stadt ist Neuseelands Zentrum für Bungy, Jetboot und Skifahren, dient aber auch als Ausgangspunkt für Milford Sound, die Weinbaugebiete von Central Otago und Wanderungen am Routeburn Track.
    8 Sehenswürdigkeiten
    5 Restaurants

    Vom Goldgräberort zum Abenteuerzentrum

    Vom Goldgräberort zum AbenteuerzentrumQueenstown entstand 1862, als am Shotover River Gold gefunden wurde. Nach dem Ende des Goldrauschs blieb ein kleines Farmstädtchen, das ab den 1950er-Jahren als Skiort wuchs. 1988 eröffnete A. J. Hackett an der Kawarau Bridge den weltweit ersten kommerziellen Bungy-Sprung, seitdem gilt Queenstown als Zentrum für Abenteuersport.Der Dampfer TSS Earnslaw fährt seit 1912 über den Lake Wakatipu und verbindet die Stadt mit der Walter Peak High Country Farm. Für die Kāi Tahu ist der See ein Ort mit eigener Überlieferung: Nach ihrer Legende formt der Umriss des Sees den Körper des Riesen Matau.
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    Te Anau
    Stopp 4 • 2 Übernachtungen

    Te Anau

    Town

    Ideal für Abenteuerlustige und Aktivurlauber. Kulinarische Highlights und regionale Spezialitäten und Perfekt zum Abschalten und Entspannen.

    Te Anau liegt am Ostufer des Lake Te Anau, des größten Sees der Südinsel, und ist der wichtigste Ausgangsort für den Fiordland-Nationalpark. Von hier starten Touren zum Milford und Doubtful Sound, der Kepler Track beginnt am Ortsrand.
    7 Sehenswürdigkeiten
    10 Restaurants

    Tor zu Fiordland

    Tor zu FiordlandDer Lake Te Anau ist bis zu 417 Meter tief und mit seinen drei Fjordarmen nach Westen selbst ein Gletschersee. Der Ort entstand erst im 20. Jahrhundert, vor allem durch den Bau der Milford Road und den Tourismus. Die Glühwürmchenhöhlen am Westufer entsprechen einer alten Māori-Überlieferung und wurden 1948 neu entdeckt.Im Te Anau Bird Sanctuary am Südufer leben Takahē, ein flugunfähiger Vogel, der lange als ausgestorben galt und 1948 in den nahen Murchison Mountains wiederentdeckt wurde.
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    Stopp 5 • 2 Übernachtungen

    Wanaka

    Stadt
    Wanaka liegt am Südufer des Lake Wānaka, rund eine Autostunde nördlich von Queenstown. Der Ort ist ruhiger als sein Nachbar und Ausgangspunkt für den Mount-Aspiring-Nationalpark, den Aufstieg zum Roys Peak und die Skigebiete Cardrona und Treble Cone.
    4 Sehenswürdigkeiten
    3 Restaurants

    Geschichte und Charakter

    Geschichte und CharakterFür die Kāi Tahu waren der See und die Täler von Makarora und Matukituki Teil der Routen zum Pounamu der Westküste. Europäische Siedler kamen in den 1850er- und 1860er-Jahren als Schaffärmer, der Goldrausch streifte die Gegend vor allem am Cardrona River. Lange blieb Wanaka ein kleiner Ferienort für Familien aus Otago.Heute ist der Ort ein Zentrum für Bergsport und hat eine aktive Kunst- und Cafészene. Zu Ostern findet in geraden Jahren die Flugschau Warbirds over Wanaka statt, und der Lake Wānaka ist ein beliebtes Ziel für Segler und Paddler.
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    Gletscherregion (Franz Josef & Fox Glacier)
    Stopp 6 • 3 Übernachtungen

    Gletscherregion (Franz Josef & Fox Glacier)

    Area

    Ideal für Abenteuerlustige und Aktivurlauber. Perfekt zum Abschalten und Entspannen.

    Im Westland Tai Poutini Nationalpark reichen zwei Gletscher von den Südalpen bis tief in den Regenwald: Franz Josef und Fox Glacier. Die beiden gleichnamigen Dörfer liegen rund 25 Kilometer auseinander am State Highway 6 und sind die Basis für Gletscherwanderungen, Helikopterflüge und Wege durch das Tal.Beide Gletscher haben sich in den letzten Jahrzehnten stark zurückgezogen. Auf das Eis kommst Du heute nur noch mit geführten Heli-Hikes, die Talwege enden an Aussichtspunkten mit Abstand zur Gletscherzunge.
    6 Sehenswürdigkeiten
    4 Restaurants

    Gletscher und Weltnaturerbe

    Der Nationalpark gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe Te Wāhipounamu im Südwesten der Südinsel. Die Māori-Namen der Gletscher sind Kā Roimata o Hine Hukatere für Franz Josef und Te Moeka o Tuawe für Fox Glacier.WetterDie Westseite der Südalpen gehört zu den regenreichsten Gegenden Neuseelands. Helikopterflüge fallen bei tiefen Wolken häufig aus, plane deshalb einen Puffertag ein, wenn Dir ein Flug wichtig ist.
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    6 Stopps

    Route Zusammenfassung

    Dauer15 Tage
    Stopps6 Orte
    TypAbenteuer
    Beste ReisezeitNovember–März