Die Kultur und Geschichte von Trang sind untrennbar mit seiner Rolle als wichtiger Seehafen im Handel zwischen Thailand, Malaysia und China verbunden. Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung bereits in der Dvaravati-Zeit hin, was eine frühe buddhistische Präsenz in der Region belegt. Später war Trang ein bedeutender Bestandteil des Königreichs Nakhon Si Thammarat und somit in die komplexen historischen Entwicklungen Südthailands eingebunden.Die Blütezeit Trangs im 19. und frühen 20. Jahrhundert, angetrieben durch den Kautschukboom, zog viele chinesische Einwanderer an. Diese Migrationswelle führte zu einer einzigartigen kulturellen Synthese aus thailändischen, malaiischen und chinesischen Traditionen, die bis heute prägend ist. Dies spiegelt sich auch in der Architektur wider, insbesondere in den charakteristischen chinesisch-portugiesischen Shophouses der Altstadt, die von der reichen Handelsvergangenheit zeugen.Lokale Feste wie der jährliche Chak Phra-Wagenzug, bei dem Buddha-Statuen feierlich auf geschmückten Wagen durch die Stadt transportiert werden, zeugen von tief verwurzelten Traditionen. Die regionale Küche, bekannt als „Trang-Essen“, ist ein kulinarisches Erbe dieser kulturellen Vielfalt, mit Spezialitäten wie dem berühmten Moo Yang Trang (geröstetes Schweinefleisch nach Trang-Art), das chinesische und südthailändische Aromen vereint.