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    Klassische Rundreise: Tunis, Kairouan und der Sahel

    Klassische Rundreise: Tunis, Kairouan und der Sahel

    von Felix Gillen

    Zwölf Tage durch den Norden und den Sahel: von der Medina von Tunis über die Ruinen von Karthago und Dougga nach Kairouan, weiter zum Amphitheater von El Djem und an die Küste nach Sousse, Monastir und Hammamet. Die Medina von Tunis, Karthago, Dougga, Kairouan, El Djem und die Medina von Sousse stehen auf der Welterbeliste der UNESCO.

    12 Tage / 11 Nächte
    April bis Juni, September bis Oktober
    9 Stopps

    Warum diese Route?

    Die Route verbindet Tunesiens wichtigste Kulturstätten mit ein paar Tagen am Strand. Die Etappen sind kurz, gefahren wird nur bei Tageslicht, und Unterkünfte gibt es in jeder Preisklasse.

    Geheimtipps

    • Mit der TGM-Bahn statt mit dem Auto nach Karthago und Sidi Bou Saïd fahren
    • In Kairouan Makroudh probieren, das Dattelgebäck gilt als Spezialität der Stadt
    • El Djem früh am Morgen besuchen, bevor die Busse aus den Badeorten ankommen

    An- und Abreise

    Rundreise mit Rückreise zum Ausgangspunkt

    Anreise
    Flug · Tunis-Carthage (TUN)Der Flughafen Tunis-Carthage liegt am Stadtrand von Tunis, ein Taxi bringt Dich in die Innenstadt. Den Mietwagen holst Du am besten erst ab, wenn Du Tunis verlässt.
    Abreise
    Flug · Tunis-Carthage (TUN)

    Reiseverlauf

    Tunis
    Stopp 1 • 3 Übernachtungen

    Tunis

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Tunis ist die Hauptstadt Tunesiens und liegt am Golf von Tunis an der Nordküste des Landes. Ihre im Jahr 698 gegründete Medina mit Souks, Moscheen und Palästen gehört seit 1979 zum UNESCO-Welterbe. Östlich davon schließt die Neustadt aus der Kolonialzeit mit der Avenue Habib Bourguiba an, rund 4 Kilometer nordwestlich liegt das Bardo-Nationalmuseum mit seinen römischen Mosaiken. Der internationale Flughafen Tunis-Karthago liegt rund 8 Kilometer nordöstlich, mit der Vorortbahn TGM fährst du in gut einer halben Stunde nach Karthago und Sidi Bou Saïd.
    Medina und Souks, Bardo-Museum; Ausgangspunkt für die Tagesausflüge nach Karthago und Sidi Bou Saïd
    13 Sehenswürdigkeiten
    4 Restaurants

    Kultur

    Die Medina Die Altstadt wuchs ab 698 rund um die Zitouna-Moschee und umfasst etwa 270 Hektar. Ihre Gassen folgen keinem Raster, die Wohnhäuser sind um Innenhöfe gebaut. Rund 700 Baudenkmäler zählt die Medina, darunter Paläste, Moscheen, Mausoleen, Medresen und Brunnen. Zünfte und Souks Souk El Attarine: Parfümhändler, um 1240 unter den Hafsiden an der Nordseite der Zitouna-Moschee angelegt Souk Ech-Chaouachine: Macher der roten Chechia-Mützen, eine Zunft andalusischer Herkunft Souk El Berka: Juweliere, 1612 als Sklavenmarkt angelegt Souk El Leffa: Stoffe, Wollwaren und Kleidung Moscheen besuchen Moscheen in Tunis sind für Nichtmuslime in der Regel nicht zugänglich, auch der Gebetssaal der Zitouna-Moschee nicht. Offen stehen dagegen Bauten wie das Mausoleum Tourbet el Bey.
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    Karthago
    Stopp 2 • 0 Übernachtungen

    Karthago

    Sehenswürdigkeit

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Die Ruinen von Karthago liegen verstreut zwischen Wohnvierteln an der Küste nordöstlich von Tunis und sind mit der Vorortbahn TGM direkt erreichbar. Der Überlieferung nach 814 v. Chr. von Phöniziern gegründet, wurde die Stadt 146 v. Chr. von Rom zerstört und später als römische Kolonie neu aufgebaut. Seit 1979 gehört die archäologische Stätte zum UNESCO-Welterbe. Zu sehen sind die Antoninus-Thermen am Meer, die punischen Häfen, das Tophet und das Amphitheater.
    Tagesausflug mit der TGM-Bahn ab Tunis
    8 Sehenswürdigkeiten

    Geschichte & Museen

    Punisches und römisches Karthago Der Legende nach gründete die phönizische Prinzessin Dido (Elyssa) die Stadt im Jahr 814 v. Chr. Nach dem Dritten Punischen Krieg zerstörten die Römer sie 146 v. Chr. vollständig. Augustus gründete sie 29 v. Chr. als römische Kolonie neu. Museen: was offen ist Nationalmuseum auf dem Byrsa-Hügel: seit 2018 geschlossen, die Sanierung von Museum und Byrsa-Hügel wurde im Sommer 2026 ausgeschrieben. Einen Termin für die Wiedereröffnung gibt es nicht. Ehemalige Kathedrale Saint-Louis (Acropolium): seit März 2024 vorläufig und teilweise zugänglich; wegen der geplanten Arbeiten auf dem Byrsa-Hügel vor Ort nachfragen Musée Paléochrétien in Dermech: seit Dezember 2025 nach Renovierung wieder geöffnet, mit Funden aus spätrömischer und frühchristlicher Zeit Theater und Festival Das römische Theater aus dem 2. Jahrhundert wurde im 20. Jahrhundert weitgehend rekonstruiert. Heute ist es Spielort des jährlichen Festival International de Carthage, das im Sommer 2026 zum 60. Mal stattfand.
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    Sidi Bou Saïd
    Stopp 3 • 0 Übernachtungen

    Sidi Bou Saïd

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Sidi Bou Saïd ist ein Dorf auf einer Klippe über dem Golf von Tunis, rund 20 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt und direkt oberhalb von Karthago. Seine weißen Häuser mit blauen Türen stehen seit einem Dekret von 1915 unter Schutz, im Juli 2026 hat die UNESCO das Dorf in die Welterbeliste aufgenommen. In den Gassen liegen traditionelle Cafés mit Blick auf die Bucht und der Palast des Baron d'Erlanger. Mit der Vorortbahn TGM sind es rund 35 Minuten ab Tunis Marine.
    Mit Karthago kombinieren, die TGM-Bahn hält in beiden Orten
    5 Sehenswürdigkeiten
    4 Restaurants

    Kultur

    Blau und Weiß Ein Dekret von 1915 stellte das Dorf unter Schutz, schrieb die Farben Blau und Weiß vor und untersagte ungeordnetes Bauen. Dazu gehören Innenhöfe, beschlagene Holztüren und Bougainvilleen. Heiliger, Künstler und Welterbe Der Name geht auf den Gelehrten Abou Saïd el-Béji (1156 bis 1231) zurück, der auf dem Hügel lehrte und hier begraben ist. Seit dem 19. Jahrhundert kamen Künstler und Schriftsteller wie Paul Klee, August Macke, Gustave Flaubert und André Gide. Im Juli 2026 wurde das Dorf als Zentrum kultureller und spiritueller Inspiration im Mittelmeerraum zur zehnten Welterbestätte Tunesiens. Feste und aktuelle Lage Kharja: Mitte August ziehen religiöse Bruderschaften in Prozessionen durch das Dorf. Unwetterschäden: Nach Starkregen im Januar 2026 rutschten Teile des Hangs, einige Gebäude wurden vorübergehend geräumt und Straßen gesperrt. Schutzarbeiten am Hügel waren ab August 2026 angekündigt.
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    Dougga
    Stopp 4 • 0 Übernachtungen

    Dougga

    Sehenswürdigkeit

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Dougga, das antike Thugga, ist seit 1997 UNESCO-Welterbe und gilt als besterhaltene römische Kleinstadt Nordafrikas. Die 75 Hektar große Ausgrabung liegt rund 110 km westlich von Tunis, mit Kapitol, Theater und einem numidischen Mausoleum aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Für einen Rundgang solltest du mindestens 2,5 bis 3 Stunden einplanen.
    Römische Stadt im Hinterland, auf der Fahrt von Tunis nach Kairouan
    6 Sehenswürdigkeiten

    Geschichte & Rundgang

    Numider, Punier, Römer Lange vor den Römern war Thugga eine numidische Stadt. Davon zeugt das rund 21 Meter hohe libysch-punische Mausoleum des Ateban aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Seine zweisprachige Inschrift ließ der britische Konsul Thomas Reade 1842 herausbrechen, dabei wurde das Grabmal schwer beschädigt; die Inschrift liegt heute im British Museum. Rundgang Theater: 168/169 n. Chr. erbaut, rund 3.500 Plätze; meist der erste Halt nach dem Eingang Kapitol und Forum: der Tempel für Jupiter, Juno und Minerva von 166/167 n. Chr., daneben der Platz der Windrose Tempel der Juno Caelestis: am Stadtrand, über einen Pfad durch einen Olivenhain Thermen: die Licinischen Thermen aus dem 3. Jahrhundert und die Antoninischen Thermen mit Versorgungstunneln Trifolium-Haus: das größte bisher ausgegrabene Privathaus der Stadt, benannt nach einem kleeblattförmigen Raum Praktisch Eintritt: 8 TND für Besucher ohne Wohnsitz in Tunesien Öffnungszeiten: im Winter 8.30 bis 17.30 Uhr, im Sommer 8 bis 19 Uhr, im Ramadan 8 bis 17 Uhr Schuhe: Die Wege sind gepflastert und teils steil, feste Schuhe sind besser als Sandalen Mosaiken: Das Zyklopen-Mosaik aus den Thermen der Zyklopen ist heute im Bardo-Museum in Tunis
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    Kairouan
    Stopp 5 • 2 Übernachtungen

    Kairouan

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Kairouan liegt im Landesinneren, rund anderthalb Busstunden westlich von Sousse, und wurde um 670 von Uqba ibn Nafi gegründet. Die ummauerte Medina mit der Großen Moschee gehört seit 1988 zum UNESCO-Welterbe. Die Stadt mit rund 173.000 Einwohnern (Zensus 2024) ist außerdem für Teppiche und das Dattelgebäck Makroudh bekannt. Kairouan hat keinen Bahnhof, Busse und Louages halten nordwestlich der Medina.
    Große Moschee und Medina, UNESCO-Welterbe seit 1988
    8 Sehenswürdigkeiten
    4 Restaurants

    Geschichte und Kultur

    Die Große Moschee besuchenZugang: Der Hof steht allen offen, der Gebetssaal nur Muslimen; durch die geöffneten Türen kannst du hineinsehenZeiten: für Nichtmuslime in der Regel täglich vormittags bis etwa 14 Uhr, freitags kürzer; vor Ort prüfenKleidung: Schultern und Knie bedecktSammelticketFür die Große Moschee, die Aghlabiden-Becken und weitere Monumente gibt es ein gemeinsames Ticket. Die Preisangaben gehen auseinander, aktuelle Preise erfährst du an den Kassen.TeppicheKairouaner Teppiche werden nach Knoten pro Quadratmeter eingeteilt, von einfacher Qualität mit 10.000 bis 40.000 Knoten bis zu extrafeinen Teppichen mit bis zu 490.000. Manche Läden liegen in alten Stadthäusern, etwa im früheren Gouverneurshaus. Ein Kauf ist keine Pflicht.
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    El Djem
    Stopp 6 • 0 Übernachtungen

    El Djem

    Sehenswürdigkeit

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Das Amphitheater von El Djem ist eines der größten der römischen Welt und steht mitten in einer Kleinstadt im Sahel, gut eine Zugstunde südlich von Sousse. Es entstand in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts im antiken Thysdrus und gehört seit 1979 zum UNESCO-Welterbe. Mit demselben Ticket besuchst du das Archäologische Museum mit seinen Mosaiken und einer wiederaufgebauten römischen Villa.
    Römisches Amphitheater, auf dem Weg an die Küste
    2 Sehenswürdigkeiten
    2 Restaurants

    Geschichte und Kultur

    Das AmphitheaterMaße: 148 mal 122 Meter Außenmaß, Arena 65 mal 39 Meter, rund 36 Meter hochPlätze: Die Schätzungen reichen von 27.000 bis 45.000 ZuschauernBauzeit: erste Hälfte des 3. Jahrhunderts, häufig wird das Jahr 238 genanntVorgänger: Es ist das dritte Amphitheater der Stadt, die beiden älteren fassten etwa 6.000 und 7.000 ZuschauerSpätere NutzungIm Mittelalter diente der Bau als Festung. 1695 ließ Mohamed Bey eine Bresche in eine der Mauern schlagen, um 1850 wurde sie auf rund 30 Meter erweitert. Später nutzte man das Innere für eine Salpeterfabrik, für Läden, Wohnungen und als Getreidelager.Festival im AmphitheaterSeit 1985 finden im Sommer Konzerte des Festival international de musique symphonique d'El Jem statt. Die 39. Ausgabe lief vom 11. Juli bis 15. August 2026, das Programm erscheint jeweils im Juni.
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    Sousse
    Stopp 7 • 3 Übernachtungen

    Sousse

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Sousse ist mit rund 240.000 Einwohnern (Zensus 2024) die größte Stadt des Sahel und liegt an der Ostküste, gut zwei Zugstunden südlich von Tunis. Ihre ummauerte Medina mit Ribat und Großer Moschee gehört seit 1988 zum UNESCO-Welterbe, in der Kasbah zeigt das Archäologische Museum Mosaiken aus römischen Villen. Nördlich schließen die Hotelzone und der Jachthafen Port El Kantaoui an. Medina, Museum und Hafen erreichst du zu Fuß, die Metro du Sahel fährt ab Bab Jedid nach Monastir und Mahdia.
    Medina, UNESCO-Welterbe seit 1988; Ausflug nach Monastir
    7 Sehenswürdigkeiten
    5 Restaurants

    Geschichte und Kultur

    Aghlabidische MedinaRibat, Kasbah und Große Moschee stammen im Kern aus dem 9. Jahrhundert, der Zeit der Aghlabiden-Dynastie. Der Ribat erhielt 821 unter Emir Ziyadat Allah I. seine heutige Form, die Große Moschee entstand 850/851.Das antike HadrumetumUnter der heutigen Stadt liegt das römische Hadrumetum. Aus seinen Villen stammen die Mosaiken im Archäologischen Museum, nach dem Bardo in Tunis die größte Sammlung des Landes.Gut zu wissenKleidung: In der Großen Moschee müssen Schultern und Knie bedeckt sein, Überwürfe liegen am Eingang bereitÖffnungszeiten: Moschee nur vormittags, Ribat und Museum bis in den Nachmittag, im Sommer länger; aktuelle Zeiten vor Ort prüfenSpitzname: In Tunesien heißt Sousse die Perle des Sahel
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    Monastir
    Stopp 8 • 0 Übernachtungen

    Monastir

    Stadt
    Monastir liegt an der Ostküste zwischen Sousse und Mahdia und hat einen internationalen Flughafen mit Verbindungen in viele westeuropäische Länder. Die Stadt ist Geburtsort des ersten tunesischen Präsidenten Habib Bourguiba, sein Mausoleum mit goldener Kuppel und der Ribat aus dem Jahr 796 prägen das Stadtbild. Medina, Ribat und Marina liegen nah beieinander und sind zu Fuß erreichbar, nach Sousse sind es rund 20 Minuten mit dem Louage.
    Halbtagesausflug ab Sousse
    5 Sehenswürdigkeiten
    3 Restaurants

    Geschichte und Kultur

    Der RibatDer Abbasiden-Statthalter Harthama ibn A'yan ließ die Küstenfestung 796 errichten. Seit 1958 beherbergt sie ein Museum für islamische Kunst.Der Ribat diente als Filmkulisse, unter anderem für Monty Pythons „Das Leben des Brian“ (1979) und die Fernsehserie „Jesus von Nazareth“.Die Stadt BourguibasHabib Bourguiba wurde in Monastir geboren, er war der erste Präsident Tunesiens. Sein Mausoleum entstand ab 1963 noch zu Lebzeiten, seit seinem Tod im Jahr 2000 ist er hier beigesetzt.Gut zu wissenKleidung: Für das Mausoleum Schultern und Knie bedeckenBargeld: Kreditkarten werden außerhalb der Hotels nicht überall akzeptiertRamadan: Viele Lokale, die nicht auf Touristen ausgerichtet sind, öffnen tagsüber nicht
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    Hammamet
    Stopp 9 • 3 Übernachtungen

    Hammamet

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Hammamet liegt rund 60 Kilometer südlich von Tunis und ist der wichtigste Badeort der Cap-Bon-Region. Seine kleine ummauerte Medina mit der Kasbah steht direkt am Strand, im Sommer kommen Besucher auch zum Festival in der Villa Dar Sébastien.Die Stadt mit rund 91.000 Einwohnern zieht sich als Hotelband an der Küste entlang: Hammamet Nord, das Zentrum um die Medina und Hammamet Sud mit Yasmine Hammamet und seinem Yachthafen rund sechs Kilometer südwestlich der Altstadt.
    Medina am Meer und Strandtage zum Abschluss
    6 Sehenswürdigkeiten
    5 Restaurants

    Geschichte und Kultur

    Medina und Kasbah Die Medina ist der historische Kern der Stadt, ihre Mauern waren um die Mitte des 13. Jahrhunderts fertig. Die Kasbah geht auf eine Festung von 893 zurück, um 1463 wurde sie unter den Hafsiden stark erweitert. Bastionen und Mauern stammen überwiegend aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Rundgang: Von den Mauern der Kasbah überblickst du Medina, Strand und Fischerboote. Dar Khadija: Das Museum auf drei Etagen erzählt rund 2.000 Jahre Stadtgeschichte und hat eine Dachterrasse. Dar Sébastien und das Festival Der Rumäne George Sebastian ließ sich nach dem Börsenkrach von 1929 eine Villa in Hammamet bauen. 1962 verkaufte er sie an den tunesischen Staat, 1964 kam im Garten ein Freilufttheater hinzu. Heute: In der Villa sitzt das Centre culturel international de Hammamet mit Ausstellungen. Festival international de Hammamet: Jeden Sommer im Freilufttheater, 2026 lief die 60. Ausgabe vom 11. Juli bis 13. August mit 32 Vorstellungen aus 12 Ländern. Das römische Pupput Kaiser Commodus erhob den Ort zwischen 185 und 192 zur römischen Kolonie. Ein großer Teil der antiken Stadt verschwand in den 1960er-Jahren unter Hotelbauten.
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    9 Stopps

    Route Zusammenfassung

    Dauer12 Tage
    Stopps9 Orte
    TypKultur
    Beste ReisezeitApril bis Juni, September bis Oktober