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    Reichsparteitagsgelände und Dutzendteich
    Mark Ahsmann / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

    Deutschland

    Reichsparteitagsgelände und Dutzendteich

    Stadt

    Im Südosten Nürnbergs liegt das ehemalige Reichsparteitagsgelände der NSDAP, ein Areal von über 16,5 Quadratkilometern.

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    Im Südosten Nürnbergs liegt das ehemalige Reichsparteitagsgelände der NSDAP, ein Areal von über 16,5 Quadratkilometern. Die meisten Bauten blieben unvollendet: Die Kongresshalle, deren Grundstein 1935 gelegt wurde, erreichte statt der geplanten 68,5 Meter nur 39 Meter Höhe und bekam nie ein Dach, die Zeppelintribüne nach Plänen von Albert Speer ist das einzige fertiggestellte Bauwerk des Geländes. Heute liegen die Monumentalbauten im Volkspark Dutzendteich mit seinen Seen sowie Rad- und Spazierwegen. Das Dokumentationszentrum im Nordflügel der Kongresshalle zeigt seit dem 22. Mai 2026 im Probebetrieb seine neue Dauerausstellung „Nürnberg und die Reichsparteitage“, die feierliche Eröffnung ist für den 4. November 2026 geplant.Du beginnst am besten im Dokumentationszentrum und gehst dann über die Große Straße und am Dutzendteich entlang zur Zeppelintribüne. An der Tribüne wird die Fassade instand gesetzt, die Sanierung des gesamten Zeppelinfelds soll voraussichtlich 2030 abgeschlossen sein. Im Sommer kannst du am Dutzendteich Tret- und Ruderboote leihen. Zur Haltestelle Doku-Zentrum fahren die Straßenbahnlinien 6 und 8 sowie die Busse 36, 45, 55 und 65, wegen Bauarbeiten verkehren auf der Straßenbahnstrecke zeitweise Ersatzbusse. Zum Bahnhof Dutzendteich kommst du mit der S2 und den Straßenbahnlinien 7 und 10.
    Auf dem über 16,5 Quadratkilometer großen Gelände im Südosten Nürnbergs inszenierte die NSDAP ihre Reichsparteitage. Kongresshalle und Zeppelintribüne liegen heute im Volkspark Dutzendteich zwischen Seen, Rad- und Spazierwegen. Das Dokumentationszentrum zeigt seit Mai 2026 seine neue Dauerausstellung, die feierliche Eröffnung folgt am 4. November 2026. Du erreichst das Gelände mit der S2 oder den Straßenbahnlinien 6 und 8.

    Sehenswürdigkeiten in Reichsparteitagsgelände und Dutzendteich

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Kongresshalle
    Historische Stätte

    1Kongresshalle

    Der Grundstein wurde am 11. September 1935 gelegt, 1943 wurde der Bau eingestellt: Statt der geplanten 68,5 Meter erreicht der Rundbau nur 39 Meter, die 180 mal 160 Meter große Halle blieb ohne Dach. Heute spielen hier die Nürnberger Symphoniker in ihrem Konzertsaal, im südlichen Vorbau finden im Serenadenhof Open-Air-Veranstaltungen statt.
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    Zeppelinfeld und Zeppelintribüne
    Historische Stätte

    2Zeppelinfeld und Zeppelintribüne

    Die 360 Meter lange Zeppelintribüne entstand 1935 bis 1937 nach Plänen von Albert Speer und ist der einzige fertiggestellte Bau des Geländes, das Hakenkreuz auf ihr wurde am 20. April 1945 gesprengt. Derzeit wird die Fassade instand gesetzt, bis voraussichtlich 2030 sollen Tribüne und Feld gesichert und Teile wie der Goldene Saal dauerhaft geöffnet werden.
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    Volkspark Dutzendteich
    Park

    3Volkspark Dutzendteich

    Der 133,6 Hektar große Park umfasst den Großen und den Kleinen Dutzendteich, die beim Bau der Großen Straße getrennt wurden, sowie den Silbersee in der Baugrube des nie gebauten Deutschen Stadions. Im Sommer leihst du hier Tret- und Ruderboote, ein Naturlehrpfad mit 15 Stationen führt durch das Gelände.
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    Restaurants in Reichsparteitagsgelände und Dutzendteich

    1

    Gutmann am Dutzendteich

    Lebhafter Biergarten im Grünen mit Tischen am Wasser, deftigen deutschen Klassikern und Bier.
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    2

    Café Arthur im Dokuzentrum

    Inklusives Café und Bistro im Dokumentationszentrum, geöffnet dienstags bis sonntags.
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    3

    Gaststätte Zeppelinfeld

    Fränkische Spezialitäten im rustikalen Gastraum und im Biergarten eines Kleingartenvereins.
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    Unterkünfte in Reichsparteitagsgelände und Dutzendteich

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    Campingplätze in Reichsparteitagsgelände und Dutzendteich

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      Reichsparteitagsgelände und Dutzendteich-Reise

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      • 1Kongresshalle3 Tage
      • 2Zeppelinfeld und Zeppelintribüne4 Tage
      • 3Volkspark Dutzendteich5 Tage
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    In der Umgebung

    Lorenzer Altstadt

    Lorenzer Altstadt

    Die Lorenzer Altstadt ist der südliche Teil der Nürnberger Altstadt zwischen Pegnitz und Stadtmauer. Ihr Mittelpunkt ist die gotische Lorenzkirche, ihr gegenüber steht mit dem Nassauer Haus der letzte erhaltene Wohnturm der Stadt, obwohl es um 1430 noch rund 65 solcher Türme gegeben haben soll. Durch das Viertel zieht sich die Fußgängerzone mit den großen Einkaufsstraßen, an ihrem Westende steht der vermutlich um 1250 errichtete Weiße Turm, ein Rest der vorletzten Stadtbefestigung. Am Königstor, auf dem ehemaligen Waffenhof der Reichsstadt, liegt der Handwerkerhof.Hier kaufst du im Handwerkerhof Lebkuchen, Zinnfiguren oder Blechspielzeug direkt in den Werkstätten, schaust dir vor dem Weißen Turm die überlebensgroßen Figurengruppen des Ehekarussells an und gehst ins Germanische Nationalmuseum oder ins Neue Museum mit seiner 100 Meter langen Glasfassade. Die U1 hält an den Stationen Lorenzkirche und Weißer Turm, Lorenzkirche ist die erste Station nach dem Hauptbahnhof.
    Nürnberg

    Nürnberg

    Nürnberg ist mit über 520.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Bayerns. Die Pegnitz teilt die fast vollständig ummauerte Altstadt in die Sebalder und die Lorenzer Seite, am Nordrand thront die Kaiserburg, in der zwischen 1105 und 1571 alle Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reiches zeitweise residierten. Albrecht Dürer lebte von 1509 bis zu seinem Tod 1528 in seinem Haus am Tiergärtnertor.Die Stadt stellt sich auch ihrer dunklen Geschichte: Auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände informiert ein Dokumentationszentrum, im Justizpalast begannen im November 1945 die Nürnberger Prozesse. Das Germanische Nationalmuseum gilt als größtes kulturhistorisches Museum im deutschen Sprachraum, und in der Adventszeit lockt der Christkindlesmarkt.
    Sebalder Altstadt

    Sebalder Altstadt

    Die Sebalder Altstadt ist der nördliche Teil der Nürnberger Altstadt, begrenzt von Stadtmauer und Kaiserburg im Norden und von der Pegnitz im Süden. Benannt ist sie nach dem heiligen Sebaldus, dessen Grab in St. Sebald steht, der ältesten Pfarrkirche der Stadt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Viertel durch Luftangriffe so stark zerstört, dass man in den ersten Nachkriegsjahren von der „Sebalder Steppe“ sprach. Heute stehen viele historische, teils rekonstruierte Häuser neben schlichten Bauten der 1950er und 1960er Jahre, und über die Hälfte der Stationen der Historischen Meile liegt auf dieser Seite der Pegnitz.Du steigst vom Hauptmarkt hinauf zur Burg, schaust dir am Tiergärtnertor das Ensemble aus Fachwerk und Sandstein rund um Dürer-Haus und Pilatushaus an und bummelst durch die Weißgerbergasse mit ihren Cafés, Bars und kleinen Läden. Unter deinen Füßen liegen die Felsengänge, Keller und Stollen, die seit dem 14. Jahrhundert in den Sandstein geschlagen wurden. Am Weinstadel und am Henkersteg zeigt sich die Altstadt von der Flussseite. Die nächste U-Bahn-Station ist Lorenzkirche (U1) auf der Lorenzer Seite, von dort gehst du über die Pegnitz herüber.
    St. Johannis und Gostenhof

    St. Johannis und Gostenhof

    Westlich der Altstadt liegen zwei Stadtteile mit ganz unterschiedlichem Charakter, getrennt durch die Pegnitz. Nördlich des Flusses wuchs St. Johannis um einen 1234 erstmals erwähnten Siechkobel, eine Station für Leprakranke. Auf dem Johannisfriedhof, wegen seiner vielen Rosen auch Rosenfriedhof genannt, liegen Albrecht Dürer und Veit Stoß begraben, und in den Hesperidengärten zeigen rekonstruierte Barockgärten, wie Nürnberger Patrizier hier einst Zitruspflanzen zogen. Südlich der Pegnitz liegt Gostenhof, 1311 erstmals erwähnt und im Zweiten Weltkrieg weitgehend unzerstört geblieben. Lange als „Glasscherbenviertel“ verschrien, hat sich das Viertel seit den 1980er Jahren mit Kneipen, Initiativen und Künstlerwerkstätten ein alternatives Image zugelegt, das Kürzel „GoHo“ spielt auf SoHo in Manhattan an.Hier gehst du über alte Friedhöfe mit kunstvollen Epitaphien, ruhst dich in den Barockgärten aus und ziehst abends durch die Kneipen von Gostenhof. Auf dem Rochusfriedhof liegt der Komponist Johann Pachelbel begraben, im Justizpalast an der Fürther Straße erinnert das Memorium an die Nürnberger Prozesse. Die U1 hält in Gostenhof an den Stationen Gostenhof und Bärenschanze, am Plärrer an der Grenze zur Altstadt kreuzen sich die Linien U1, U2 und U3.
    Franken

    Franken

    Nürnberg ist die zweitgrößte Stadt Bayerns. Über der Altstadt thront auf einem Sandsteinrücken die Kaiserburg, in der zwischen 1105 und 1571 alle Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reiches zeitweise residierten. Das Germanische Nationalmuseum gilt als größtes kulturhistorisches Museum im deutschen Sprachraum.In Bamberg ist die Altstadt seit 1993 UNESCO-Welterbe, in Würzburg seit 1981 die Residenz von Balthasar Neumann samt Hofgarten. Die Romantische Straße, 1950 als erste Ferienstraße Deutschlands gegründet, führt von Würzburg über Rothenburg ob der Tauber mit seiner 3360 Meter langen Stadtmauer bis nach Füssen.