Die Lorenzer Altstadt ist der südliche Teil der Nürnberger Altstadt zwischen Pegnitz und Stadtmauer.
Die Lorenzer Altstadt ist der südliche Teil der Nürnberger Altstadt zwischen Pegnitz und Stadtmauer. Ihr Mittelpunkt ist die gotische Lorenzkirche, ihr gegenüber steht mit dem Nassauer Haus der letzte erhaltene Wohnturm der Stadt, obwohl es um 1430 noch rund 65 solcher Türme gegeben haben soll. Durch das Viertel zieht sich die Fußgängerzone mit den großen Einkaufsstraßen, an ihrem Westende steht der vermutlich um 1250 errichtete Weiße Turm, ein Rest der vorletzten Stadtbefestigung. Am Königstor, auf dem ehemaligen Waffenhof der Reichsstadt, liegt der Handwerkerhof.Hier kaufst du im Handwerkerhof Lebkuchen, Zinnfiguren oder Blechspielzeug direkt in den Werkstätten, schaust dir vor dem Weißen Turm die überlebensgroßen Figurengruppen des Ehekarussells an und gehst ins Germanische Nationalmuseum oder ins Neue Museum mit seiner 100 Meter langen Glasfassade. Die U1 hält an den Stationen Lorenzkirche und Weißer Turm, Lorenzkirche ist die erste Station nach dem Hauptbahnhof.
Die Lorenzer Altstadt südlich der Pegnitz ist das Einkaufs- und Museumsviertel der Altstadt. Rund um die Lorenzkirche stehen Nassauer Haus und Tugendbrunnen, am Westende der Fußgängerzone der Weiße Turm mit dem Ehekarussell. Im Süden liegen Germanisches Nationalmuseum, Neues Museum und der Handwerkerhof am Königstor. Mit der U1 bist du von der Station Lorenzkirche in einer Station am Hauptbahnhof.
Sehenswürdigkeiten in Lorenzer Altstadt
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Sehenswürdigkeit
1Ehekarussell am Weißen Turm
Der Brunnen vor dem vermutlich um 1250 errichteten Weißen Turm wurde 1984 aufgebaut, gestaltet hat ihn der Braunschweiger Bildhauer Jürgen Weber von 1977 bis 1981. Sechs überlebensgroße Figurengruppen zeigen nach Hans Sachs' Gedicht „Das bittersüße eh'lich' Leben“ Stationen der Ehe von der Liebe bis zum Tod.
Der 1971 im Dürerjahr gegründete Hof liegt am Königstor auf dem ehemaligen Waffenhof der Reichsstadt, im Schutz der Stadtmauer. In kleinen Werkstätten entstehen Blechspielzeug, Zinnfiguren, Lederwaren und Lebkuchen, dazu gibt es Lokale wie das Bratwurst Glöcklein und eine Tourist Information.
Das Staatliche Museum für Kunst und Design am Klarissenplatz wurde am 15. April 2000 eröffnet, sein Bau von Volker Staab ist an der 100 Meter langen Glasfassade zu erkennen. Es zeigt internationale zeitgenössische Kunst und in Kooperation mit Der Neuen Sammlung Design von 1945 bis heute.
Benedikt Wurzelbauer schuf den Brunnen an der Nordwestseite der Lorenzkirche zwischen 1584 und 1589. Sieben Tugenden in Frauengestalt umringen die Säule, ganz oben steht die Gerechtigkeit mit Augenbinde, Schwert und Waage, und das Wasser sprudelt unter anderem aus den Brüsten der Figuren.