Prenzlauer Berg ist ein Ortsteil im Bezirk Pankow und mit 168.947 Einwohnern (Ende 2023) der bevölkerungsreichste Ortsteil Berlins.
Prenzlauer Berg ist ein Ortsteil im Bezirk Pankow und mit 168.947 Einwohnern (Ende 2023) der bevölkerungsreichste Ortsteil Berlins. Rund zwei Drittel der Wohnungen entstanden zwischen 1871 und 1914, typisch sind fünfgeschossige Mietshäuser mit Hinterhöfen, über 300 Gebäude stehen unter Denkmalschutz. In den 1980er Jahren sammelte sich hier die DDR-Opposition, etwa um die Gethsemanekirche; nach 1990 galt der Ortsteil als größtes zusammenhängendes Sanierungsgebiet Europas.Du sitzt in den Cafés und Restaurants rund um Kollwitzplatz, Helmholtzplatz und Kastanienallee, schaust dir den Wasserturm von 1877 an und gehst sonntags zum Flohmarkt in den Mauerpark. Die Kulturbrauerei in der früheren Schultheiss-Brauerei bündelt Kino, Bühnen und Clubs, das Nachtleben konzentriert sich um den U-Bahnhof Eberswalder Straße. Die U2 hält an Senefelderplatz, Eberswalder Straße und Schönhauser Allee, dazu fahren die Trams M1 und M10 und fünf Bahnhöfe der Ringbahn.
Prenzlauer Berg ist mit fast 169.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Ortsteil Berlins und wird von sanierten Gründerzeithäusern geprägt. Rund um Kollwitzplatz, Helmholtzplatz und Kastanienallee findest du eine dichte Café- und Restaurantszene, nachts trifft man sich um die Eberswalder Straße. Die Kulturbrauerei, der Wasserturm und der Mauerpark mit seinem Sonntagsflohmarkt sind die bekanntesten Ziele. Am schnellsten kommst du mit der U2 oder den Trams M1 und M10 hin.
Sehenswürdigkeiten in Prenzlauer Berg
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Sehenswürdigkeit
1Kulturbrauerei
Die Backsteinbauten der einstigen Schultheiss-Brauerei erhielten ihr Gesicht nach Plänen von Franz Schwechten und wurden 1998 bis 2000 saniert. Auf rund 25.000 Quadratmetern findest du heute ein Kino mit acht Sälen, Bühnen, Clubs und ein Museum der Stiftung Haus der Geschichte.
Der 1877 fertiggestellte Wasserturm im Kollwitzkiez hat einen Durchmesser von 24 Metern, in seinen Geschossen unter dem einstigen Wasserbehälter wird bis heute gewohnt. Im Frühjahr 1933 betrieb die SA in den Kellern des Maschinenhauses ein sogenanntes wildes Konzentrationslager.
Der Platz ist nach der Künstlerin Käthe Kollwitz benannt, die hier lebte, und bildet das Zentrum des Kollwitzkiezes. Ringsum reihen sich Cafés und Restaurants, auf dem Platz steht die Kopie einer ihrer Skulpturen.