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    Berlin

    Deutschland

    Berlin

    Stadt

    Berlin ist mit rund 3,66 Millionen Einwohnern die größte Stadt Deutschlands und seit der Wiedervereinigung 1990 Bundeshauptstadt; seit 1999 sitzen Bundesregierung und Bundestag hier.

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    Berlin ist mit rund 3,66 Millionen Einwohnern die größte Stadt Deutschlands und seit der Wiedervereinigung 1990 Bundeshauptstadt; seit 1999 sitzen Bundesregierung und Bundestag hier. Die Spree durchzieht die Stadt von Ost nach West, an ihren Ufern liegen das Regierungsviertel, die Museumsinsel und die East Side Gallery.Kaum eine Stadt erzählt das 20. Jahrhundert so eindrücklich: An der Bernauer Straße siehst du den ehemaligen Grenzstreifen, am Brandenburger Tor das Symbol der Einheit. Dazu kommen drei Opernhäuser, die Museen der Welterbe-Museumsinsel und Viertel wie Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg, die für ihre Bars, Restaurants und ihr Nachtleben bekannt sind.
    Berlin erstreckt sich über knapp 892 Quadratkilometer und gliedert sich in zwölf Bezirke mit 97 Ortsteilen. Unterwegs bist du am besten mit U-Bahn, S-Bahn, Tram und Bus, die alle mit einem Ticket des Verkehrsverbunds nutzbar sind. Besonders ist die Dichte an Geschichte: Mauerreste, Regierungsbauten und Museen von Weltrang liegen oft nur wenige Stationen voneinander entfernt. Für Sehenswürdigkeiten ist Mitte mit Unter den Linden, Gendarmenmarkt und Museumsinsel der Ausgangspunkt, Charlottenburg lockt mit dem Schloss. Zum Ausgehen zieht es dich nach Kreuzberg, Friedrichshain, Prenzlauer Berg oder Neukölln.
    Prenzlauer Berg
    A.Savin / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

    Stadtteil 1 von 4

    Prenzlauer Berg

    Prenzlauer Berg ist ein Ortsteil im Bezirk Pankow und mit 168.947 Einwohnern (Ende 2023) der bevölkerungsreichste Ortsteil Berlins.

    Prenzlauer Berg ist mit fast 169.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Ortsteil Berlins und wird von sanierten Gründerzeithäusern geprägt. Rund um Kollwitzplatz, Helmholtzplatz und Kastanienallee findest du eine dichte Café- und Restaurantszene, nachts trifft man sich um die Eberswalder Straße.

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    Scheunenviertel & Hackescher Markt
    Tuxyso / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Stadtteil 2 von 4

    Scheunenviertel & Hackescher Markt

    Das Viertel rund um den Hackeschen Markt heißt historisch Spandauer Vorstadt und liegt im Ortsteil Mitte zwischen Spree, Friedrichstraße und Torstraße; den Teil östlich der Rosenthaler Straße nennt man Scheunenviertel.

    Die Spandauer Vorstadt mit dem Scheunenviertel ist das historische Altstadtviertel nördlich der Spree, gleich gegenüber der Museumsinsel. Hier liegen die Hackeschen Höfe, die Neue Synagoge und die Sophienkirche nur wenige Gehminuten voneinander entfernt.

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    Charlottenburg (City West)
    User Aazarus on de.wikipedia / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0 de

    Stadtteil 3 von 4

    Charlottenburg (City West)

    Charlottenburg erhielt am 5. April 1705 Stadtrecht und seinen Namen zu Ehren von Königin Sophie Charlotte, 1920 wurde die Stadt Teil von Groß-Berlin.

    Die City West rund um Breitscheidplatz, Bahnhof Zoo und Kurfürstendamm war nach 1945 das neue Zentrum West-Berlins und sollte im Kalten Krieg ein Schaufenster des Westens sein.

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    Friedrichshain

    Stadtteil 4 von 4

    Friedrichshain

    Friedrichshain verdankt seinen Namen dem Volkspark Friedrichshain im Norden, der ab 1846 als erster Volkspark Berlins angelegt wurde, und reicht im Süden bis an die Spree.

    Friedrichshain reicht vom gleichnamigen Volkspark im Norden bis an die Spree und vereint DDR-Prachtarchitektur mit Gründerzeitkiezen. Die denkmalgeschützte Karl-Marx-Allee führt zum Frankfurter Tor, südlich davon liegt der Boxhagener Platz mit seinem Samstagsmarkt.

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    Weitere Stadtteile in Berlin

    Neukölln

    Neukölln

    Neukölln hieß bis 1912 Rixdorf: Eine Urkunde von 1360 nennt das Dorf, 1737 ließ Friedrich Wilhelm I. böhmische Glaubensflüchtlinge ansiedeln, die Böhmisch-Rixdorf gründeten. 1899 wurde Rixdorf Stadt, 1920 kam Neukölln zu Groß-Berlin, nach dem Krieg gehörte es zu West-Berlin. Der dicht bebaute Norden mit seinen Gründerzeitvierteln ist heute bunt gemischt, Mitte 2021 hatte fast die Hälfte der Bewohner eine Migrationsgeschichte aus 155 Ländern.Du bummelst über Sonnenallee und Karl-Marx-Straße, entdeckst rund um den Richardplatz das alte Rixdorf mit Schmiede und Bethlehemskirche und steigst in den tiefer gelegenen Körnerpark hinab. Im Reuterkiez, den Berliner Kreuzkölln nennen, und im Schillerkiez haben seit den 2000er Jahren viele Bars und Cafés eröffnet, gleich nebenan lockt das weite Tempelhofer Feld. Am U-Bahnhof Hermannplatz kreuzen sich die Linien U7 und U8, außerdem verkehren im Ortsteil die S-Bahn-Linien S41, S42, S45, S46 und S47.
    Kreuzberg

    Kreuzberg

    Kreuzberg ist ein Ortsteil im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und hat seinen Namen vom 66 Meter hohen Kreuzberg im Viktoriapark, auf dem seit 1821 Schinkels Nationaldenkmal für die Befreiungskriege steht. Zur Zeit der Mauer war der östliche Teil SO 36 von drei Seiten umschlossen und wurde in den 1970er und 1980er Jahren zum Zentrum der Alternativbewegung und der Hausbesetzungen. Heute leben rund 160.000 Menschen hier, viele mit türkischen Wurzeln, und das Nacht- und Kulturleben ist weit über Berlin hinaus bekannt.Tagsüber besuchst du das Jüdische Museum oder das Deutsche Technikmuseum, steigst im Viktoriapark auf den Kreuzberg oder triffst dich an der Admiralbrücke über dem Landwehrkanal, einem beliebten Treffpunkt. Abends lockt das Nachtleben des Viertels. Hin kommst du mit den U-Bahn-Linien U1 und U3, die weitgehend der früheren Akzisemauer folgen, mit U6 und U8 in Nord-Süd-Richtung sowie mit der U7; insgesamt liegen 14 U-Bahnhöfe im Ortsteil.

    Sehenswürdigkeiten in Berlin

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Brandenburger Tor
    Historische Stätte

    1Brandenburger Tor

    Carl Gotthard Langhans errichtete das Tor 1789 bis 1793 nach dem Vorbild der Propyläen der Athener Akropolis. Es schließt den Boulevard Unter den Linden am Pariser Platz ab, die Quadriga auf dem 20,3 Meter hohen Bau geht auf einen Entwurf von Johann Gottfried Schadow zurück.
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    Reichstagsgebäude
    Sehenswürdigkeit

    2Reichstagsgebäude

    Das von Paul Wallot entworfene Gebäude entstand 1884 bis 1894 und ist seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestags. Die gläserne Kuppel nach Plänen von Norman Foster kannst du nach vorheriger Anmeldung besuchen.
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    Museumsinsel
    Museum

    3Museumsinsel

    Fünf Museen auf dem nördlichen Teil der Spreeinsel bilden seit 1999 ein UNESCO-Welterbe: Altes Museum, Neues Museum, Alte Nationalgalerie, Bode-Museum und Pergamonmuseum. Das Pergamonmuseum ist wegen Sanierung geschlossen; laut den Staatlichen Museen zu Berlin öffnen Nordflügel und Mittelbau mit dem Pergamonaltar am 4. Juni 2027 wieder.
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    East Side Gallery
    Galerie

    4East Side Gallery

    An der Mühlenstraße in Friedrichshain bemalten im Frühjahr 1990 118 Künstler aus 21 Ländern ein 1316 Meter langes Stück der Mauer entlang der Spree. Die Galerie liegt zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke.
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    Gedenkstätte Berliner Mauer
    Museum

    5Gedenkstätte Berliner Mauer

    Auf 1,4 Kilometern entlang der Bernauer Straße zeigt die Gedenkstätte den ehemaligen Grenzstreifen. Im Dokumentationszentrum läuft die Ausstellung "1961│1989. Die Berliner Mauer", vom fünfstöckigen Turm überblickst du ein erhaltenes Teilstück der Grenzanlagen.
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    Denkmal für die ermordeten Juden Europas
    Sehenswürdigkeit

    6Denkmal für die ermordeten Juden Europas

    Das von Peter Eisenman entworfene Mahnmal wurde am 10. Mai 2005 eingeweiht und besteht aus Betonstelen auf rund 19.000 Quadratmetern. Darunter ergänzt der unterirdische Ort der Information mit einer 930 Quadratmeter großen Ausstellung das Denkmal.
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    Restaurants in Berlin

    1

    Zur Letzten Instanz

    Traditionsgaststätte in Mitte mit deutscher Küche, Holztäfelung und Biergarten, die laut Google bereits 1621 eröffnet wurde.
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    2

    Wirtshaus Max und Moritz

    Nostalgisches Wirtshaus in Kreuzberg mit deutscher Küche und eigenem Ballsaal, das laut Google auf das Jahr 1902 zurückgeht.
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    3

    Coccodrillo

    Große Trattoria mit italienischer, überwiegend vegetarischer Küche, farbenfrohem Ambiente und Terrasse.
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    4

    Mustafa's Gemüse Kebap

    Kleine, sehr beliebte Imbissstube mit Hähnchendöner und gegrilltem Gemüse.
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    5

    Curry 36

    Bekannter Imbiss mit Wurstspezialitäten, Pommes, Salat und hausgemachtem Ketchup.
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    Essen & Trinken in Berlin

    Zu den Berliner Klassikern gehören vor allem Imbissgerichte wie Currywurst und Döner, dazu Buletten, Pfannkuchen und ein Glas Berliner Weisse.

    Currywurst

    Gebratene Wurst in mundgerechten Stücken mit Tomatensoße und Currypulver, dazu Brötchen oder Pommes. Herta Heuwer gab an, ihre Soße am 4. September 1949 an ihrem Imbiss in Charlottenburg erfunden zu haben; in Berlin gibt es die Wurst mit und ohne Darm.

    Döner Kebab

    Die deutsche Variante im Fladenbrot mit Salat, Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Kohl und Sauce auf Joghurt- oder Mayonnaisebasis unterscheidet sich vom türkischen Original. Der erste Dönerladen Deutschlands eröffnete Anfang der 1970er Jahre vermutlich in Berlin.

    Bulette

    So heißt die Frikadelle in Berlin, der Name kommt vom französischen boulette für Kügelchen und wurde durch die Hugenotten verbreitet. Sie wird aus Hackfleisch, Ei, Zwiebeln und eingeweichten Brötchen geformt und in Fett gebraten.

    Pfannkuchen

    Was anderswo Berliner oder Krapfen heißt, nennt man in Berlin Pfannkuchen: in Fett ausgebackenes Hefegebäck, meist mit Konfitüre gefüllt und mit Zucker bestreut oder glasiert. Traditionell isst man es zu Silvester und im Fasching.

    Berliner Weisse

    Obergäriges, durch Milchsäurebakterien säuerliches Weizenbier, das 1680 erstmals erwähnt wurde und eine geschützte Herkunftsbezeichnung ist. Meist trinkst du es "rot oder grün" mit einem Schuss Himbeer- oder Waldmeistersirup aus einer breiten Schale, manchmal mit Strohhalm.

    Kultur in Berlin

    Die fünf Häuser der Museumsinsel, vom Alten Museum bis zum Bode-Museum, sind seit 1999 gemeinsam UNESCO-Welterbe. Das Pergamonmuseum ist derzeit wegen Sanierung geschlossen; die Staatlichen Museen zu Berlin planen die Wiedereröffnung von Nordflügel und Mittelbau mit dem Pergamonaltar für den 4. Juni 2027.Berlin hat drei große Opernhäuser: die Staatsoper Unter den Linden als älteste Oper der Stadt, die Deutsche Oper in Charlottenburg mit über 1.850 Plätzen und die Komische Oper, die derzeit im Schillertheater spielt. Seit 1951 finden die Internationalen Filmfestspiele statt, die Berlinale, deren Hauptpreis der Goldene Bär ist.

    Nachtleben

    1

    Berghain

    Nachtclub für elektronische Musik in einem ehemaligen Kraftwerk, mit regelmäßigen Live-Acts und DJs; zum Komplex gehören die Panorama Bar und die Säule.
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    2

    Klunkerkranich

    Großer Veranstaltungsort in Neukölln mit Dachterrasse, Cocktailbar, Konzerten und einfachem Speisenangebot.
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    3

    Jazzclub-Kunstfabrik Schlot

    Kellerclub mit täglichem Programm aus Jazzkonzerten, Improvisationstheater und literarischem Brunch.
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    4

    Tresor

    Nachtclub auf drei Stockwerken in einem ehemaligen Heizkraftwerk, in dem Electro, Clubmusik und House laufen.
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    5

    Monkey Bar

    Bar mit Dachterrasse, Cocktails und Barsnacks, von der du auf das Affengehege des Berliner Zoos blickst.
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    Unterwegs in Berlin

    Busse, Trams, U-Bahn, S-Bahn, Regionalzüge und Fähren nutzt du mit einem gemeinsamen Ticket. Das Tarifgebiet A umfasst die Innenstadt innerhalb des S-Bahn-Rings, B reicht bis zur Stadtgrenze, C ins Umland; für die meisten Wege genügt ein AB-Ticket. Die Ringbahn umrundet die Innenstadt in etwa einer Stunde, Trams fahren vor allem im ehemaligen Osten.Am Wochenende verkehren die meisten U- und S-Bahn-Linien die ganze Nacht, unter der Woche übernehmen Nachtbusse und Nachttrams. Der Flughafen BER liegt in Schönefeld an der südlichen Stadtgrenze; dort halten die S-Bahn sowie Regional- und Fernzüge, darunter der Flughafen-Express FEX zum Hauptbahnhof.

    Unterkünfte in Berlin

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      Berlin-Reise

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      • 1Brandenburger Tor3 Tage
      • 2Reichstagsgebäude4 Tage
      • 3Museumsinsel5 Tage
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    In der Umgebung

    Berlin

    Berlin

    Berlin ist Bundeshauptstadt und mit rund 3,66 Millionen Einwohnern die größte Stadt Deutschlands. Die Stadt ist vollständig von Brandenburg umgeben, die Spree durchfließt sie von Ost nach West und mündet in Spandau in die Havel. Zwölf Bezirke mit 97 Ortsteilen gliedern das knapp 892 Quadratkilometer große Stadtgebiet.Hier liegen Orte, die deutsche Geschichte greifbar machen: vom Brandenburger Tor über die Reste der Berliner Mauer bis zum Reichstagsgebäude, in dem seit 1999 der Bundestag tagt. Die Museumsinsel ist seit 1999 UNESCO-Welterbe, und in Vierteln wie Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg findest du Bars, Restaurants und ein lebendiges Nachtleben.
    Scheunenviertel & Hackescher Markt

    Scheunenviertel & Hackescher Markt

    Das Viertel rund um den Hackeschen Markt heißt historisch Spandauer Vorstadt und liegt im Ortsteil Mitte zwischen Spree, Friedrichstraße und Torstraße; den Teil östlich der Rosenthaler Straße nennt man Scheunenviertel. Ab 1685 wurden hier Straßen angelegt und Parzellen an Berliner Bürger und Hugenotten verkauft, 1712 bekam die Vorstadt mit der Sophienkirche ihre eigene Pfarrkirche. Heute steht das Gebiet als Ensemble unter Denkmalschutz und gilt als der größte und am besten erhaltene historische Stadtteil Berlins.Du bummelst durch die acht Höfe der Hackeschen Höfe, schaust an der Oranienburger Straße zur Kuppel der Neuen Synagoge hinauf und ziehst durch die Auguststraße, die für ihre Galerien bekannt ist. Am Bahnhof Hackescher Markt halten die S-Bahn-Linien S3, S5, S7 und S9 sowie die Trams M1, M4, M5 und M6.
    Kreuzberg

    Kreuzberg

    Kreuzberg ist ein Ortsteil im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und hat seinen Namen vom 66 Meter hohen Kreuzberg im Viktoriapark, auf dem seit 1821 Schinkels Nationaldenkmal für die Befreiungskriege steht. Zur Zeit der Mauer war der östliche Teil SO 36 von drei Seiten umschlossen und wurde in den 1970er und 1980er Jahren zum Zentrum der Alternativbewegung und der Hausbesetzungen. Heute leben rund 160.000 Menschen hier, viele mit türkischen Wurzeln, und das Nacht- und Kulturleben ist weit über Berlin hinaus bekannt.Tagsüber besuchst du das Jüdische Museum oder das Deutsche Technikmuseum, steigst im Viktoriapark auf den Kreuzberg oder triffst dich an der Admiralbrücke über dem Landwehrkanal, einem beliebten Treffpunkt. Abends lockt das Nachtleben des Viertels. Hin kommst du mit den U-Bahn-Linien U1 und U3, die weitgehend der früheren Akzisemauer folgen, mit U6 und U8 in Nord-Süd-Richtung sowie mit der U7; insgesamt liegen 14 U-Bahnhöfe im Ortsteil.
    Prenzlauer Berg

    Prenzlauer Berg

    Prenzlauer Berg ist ein Ortsteil im Bezirk Pankow und mit 168.947 Einwohnern (Ende 2023) der bevölkerungsreichste Ortsteil Berlins. Rund zwei Drittel der Wohnungen entstanden zwischen 1871 und 1914, typisch sind fünfgeschossige Mietshäuser mit Hinterhöfen, über 300 Gebäude stehen unter Denkmalschutz. In den 1980er Jahren sammelte sich hier die DDR-Opposition, etwa um die Gethsemanekirche; nach 1990 galt der Ortsteil als größtes zusammenhängendes Sanierungsgebiet Europas.Du sitzt in den Cafés und Restaurants rund um Kollwitzplatz, Helmholtzplatz und Kastanienallee, schaust dir den Wasserturm von 1877 an und gehst sonntags zum Flohmarkt in den Mauerpark. Die Kulturbrauerei in der früheren Schultheiss-Brauerei bündelt Kino, Bühnen und Clubs, das Nachtleben konzentriert sich um den U-Bahnhof Eberswalder Straße. Die U2 hält an Senefelderplatz, Eberswalder Straße und Schönhauser Allee, dazu fahren die Trams M1 und M10 und fünf Bahnhöfe der Ringbahn.
    Charlottenburg (City West)

    Charlottenburg (City West)

    Charlottenburg erhielt am 5. April 1705 Stadtrecht und seinen Namen zu Ehren von Königin Sophie Charlotte, 1920 wurde die Stadt Teil von Groß-Berlin. Nach 1945 entwickelte sich die Gegend um Bahnhof Zoo, Breitscheidplatz und Kurfürstendamm zur City West, dem neuen Zentrum West-Berlins, weil die historische Mitte im sowjetischen Sektor lag. Wahrzeichen ist die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, deren Turm nach Bürgerprotesten nicht abgerissen wurde.Du flanierst über den Kurfürstendamm mit seinen Flagship-Stores und Theatern, besuchst den Zoologischen Garten und die Gedächtniskirche und endest abends am Savignyplatz, wo sich Restaurants, Bars, Jazzclubs und Buchhandlungen ballen. Durch Charlottenburg fahren die U-Bahn-Linien U1, U2, U3, U7 und U9, am Bahnhof Zoologischer Garten und am Savignyplatz halten S-Bahnen der Stadtbahn sowie am Zoo auch Regionalzüge.