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    Spreewald

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    Der Spreewald ist eine Wasserlandschaft südöstlich von Berlin, durchzogen von über 970 Kilometern natürlicher und künstlicher Fließe. Seit 1991 ist er von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt.

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    Der Spreewald ist eine Wasserlandschaft südöstlich von Berlin, durchzogen von über 970 Kilometern natürlicher und künstlicher Fließe. Seit 1991 ist er von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt. Er teilt sich in den größeren Oberspreewald im Süden und den kleineren Unterspreewald im Norden, die bei Lübben aufeinandertreffen.Die Kulturlandschaft wurde entscheidend durch die Sorben geprägt, und auf rund 500 Hektar werden Gurken angebaut. Am schönsten erlebst du die Region vom Kahn aus: Gestakte Fahrten starten unter anderem in Lübbenau, Lübben, Lehde und Burg.
    Burg (Spreewald)
    Stefan Fussan / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

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    Burg (Spreewald)

    Burg, niedersorbisch Bórkowy, liegt im Zentrum des Oberspreewalds, etwa 20 Kilometer nordwestlich von Cottbus. Die Ortsteile Burg-Kauper und Burg-Kolonie entstanden als Streusiedlungen, deren Gehöfte weit verteilt auf den sogenannten Kaupen liegen.

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    Lübbenau

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    Lübbenau

    Lübbenau, niedersorbisch Lubnjow, gilt als Tor zum Spreewald und liegt etwa 80 Kilometer südöstlich von Berlin.

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    Lübbenau

    Lübbenau

    Lübbenau, niedersorbisch Lubnjow, gilt als Tor zum Spreewald und liegt etwa 80 Kilometer südöstlich von Berlin. Vom Großen Spreewaldhafen, der größten Hafenanlage der Region, starten gestakte Kähne in das Labyrinth der Fließe; touristisch erschlossen wurde der Ort ab 1882.Die Altstadt mit der 1738 bis 1741 erbauten Kirche St. Nikolai und dem klassizistischen Schloss liegt bereits im Biosphärenreservat. Im Ortsteil Lehde, wo die Post von April bis Oktober per Kahn kommt, zeigt das Freilandmuseum, wie die Menschen im Spreewald früher lebten.
    Burg (Spreewald)

    Burg (Spreewald)

    Burg, niedersorbisch Bórkowy, liegt im Zentrum des Oberspreewalds, etwa 20 Kilometer nordwestlich von Cottbus. Die Ortsteile Burg-Kauper und Burg-Kolonie entstanden als Streusiedlungen, deren Gehöfte weit verteilt auf den sogenannten Kaupen liegen.Hier kannst du Paddelboote mieten oder dich im Spreewaldkahn staken lassen, und der Ort ist Ausgangspunkt für Wasserwandertouren. Den besten Überblick hast du vom Bismarckturm auf dem Schlossberg, zum Entspannen lockt die 2005 eröffnete Spreewald-Therme mit Solewasser.
    Neukölln

    Neukölln

    Neukölln hieß bis 1912 Rixdorf: Eine Urkunde von 1360 nennt das Dorf, 1737 ließ Friedrich Wilhelm I. böhmische Glaubensflüchtlinge ansiedeln, die Böhmisch-Rixdorf gründeten. 1899 wurde Rixdorf Stadt, 1920 kam Neukölln zu Groß-Berlin, nach dem Krieg gehörte es zu West-Berlin. Der dicht bebaute Norden mit seinen Gründerzeitvierteln ist heute bunt gemischt, Mitte 2021 hatte fast die Hälfte der Bewohner eine Migrationsgeschichte aus 155 Ländern.Du bummelst über Sonnenallee und Karl-Marx-Straße, entdeckst rund um den Richardplatz das alte Rixdorf mit Schmiede und Bethlehemskirche und steigst in den tiefer gelegenen Körnerpark hinab. Im Reuterkiez, den Berliner Kreuzkölln nennen, und im Schillerkiez haben seit den 2000er Jahren viele Bars und Cafés eröffnet, gleich nebenan lockt das weite Tempelhofer Feld. Am U-Bahnhof Hermannplatz kreuzen sich die Linien U7 und U8, außerdem verkehren im Ortsteil die S-Bahn-Linien S41, S42, S45, S46 und S47.
    Friedrichshain

    Friedrichshain

    Friedrichshain verdankt seinen Namen dem Volkspark Friedrichshain im Norden, der ab 1846 als erster Volkspark Berlins angelegt wurde, und reicht im Süden bis an die Spree. In den 1950er Jahren entstand hier die Stalinallee, die heutige Karl-Marx-Allee, deren Bauten im Stil des Sozialistischen Klassizismus heute unter Denkmalschutz stehen; auf ihren Baustellen begann der Aufstand vom 17. Juni 1953. Im Osten prägen Mietshäuser der Gründerzeit das Bild, seit 2001 bildet der Ortsteil mit Kreuzberg einen gemeinsamen Bezirk.Du läufst die Karl-Marx-Allee vom Strausberger Platz zum Frankfurter Tor entlang, steigst im Volkspark auf den Großen Bunkerberg und bummelst samstags über den Wochenmarkt am Boxhagener Platz. Abends ziehen die Bars und Restaurants rund um die Simon-Dach-Straße Gäste aus der ganzen Stadt an. Am Bahnhof Warschauer Straße halten die S-Bahn-Linien S3, S5, S7, S75 und S9, außerdem enden hier die U-Bahn-Linien U1 und U3; der Bahnhof Ostkreuz gilt als meistfrequentierter Bahnhof Berlins.
    Kreuzberg

    Kreuzberg

    Kreuzberg ist ein Ortsteil im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und hat seinen Namen vom 66 Meter hohen Kreuzberg im Viktoriapark, auf dem seit 1821 Schinkels Nationaldenkmal für die Befreiungskriege steht. Zur Zeit der Mauer war der östliche Teil SO 36 von drei Seiten umschlossen und wurde in den 1970er und 1980er Jahren zum Zentrum der Alternativbewegung und der Hausbesetzungen. Heute leben rund 160.000 Menschen hier, viele mit türkischen Wurzeln, und das Nacht- und Kulturleben ist weit über Berlin hinaus bekannt.Tagsüber besuchst du das Jüdische Museum oder das Deutsche Technikmuseum, steigst im Viktoriapark auf den Kreuzberg oder triffst dich an der Admiralbrücke über dem Landwehrkanal, einem beliebten Treffpunkt. Abends lockt das Nachtleben des Viertels. Hin kommst du mit den U-Bahn-Linien U1 und U3, die weitgehend der früheren Akzisemauer folgen, mit U6 und U8 in Nord-Süd-Richtung sowie mit der U7; insgesamt liegen 14 U-Bahnhöfe im Ortsteil.