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    • In der Umgebung
    Neukölln
    Karlunun / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Deutschland

    Neukölln

    Stadt

    Neukölln hieß bis 1912 Rixdorf: Eine Urkunde von 1360 nennt das Dorf, 1737 ließ Friedrich Wilhelm I. böhmische Glaubensflüchtlinge ansiedeln, die Böhmisch-Rixdorf gründeten.

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    Neukölln hieß bis 1912 Rixdorf: Eine Urkunde von 1360 nennt das Dorf, 1737 ließ Friedrich Wilhelm I. böhmische Glaubensflüchtlinge ansiedeln, die Böhmisch-Rixdorf gründeten. 1899 wurde Rixdorf Stadt, 1920 kam Neukölln zu Groß-Berlin, nach dem Krieg gehörte es zu West-Berlin. Der dicht bebaute Norden mit seinen Gründerzeitvierteln ist heute bunt gemischt, Mitte 2021 hatte fast die Hälfte der Bewohner eine Migrationsgeschichte aus 155 Ländern.Du bummelst über Sonnenallee und Karl-Marx-Straße, entdeckst rund um den Richardplatz das alte Rixdorf mit Schmiede und Bethlehemskirche und steigst in den tiefer gelegenen Körnerpark hinab. Im Reuterkiez, den Berliner Kreuzkölln nennen, und im Schillerkiez haben seit den 2000er Jahren viele Bars und Cafés eröffnet, gleich nebenan lockt das weite Tempelhofer Feld. Am U-Bahnhof Hermannplatz kreuzen sich die Linien U7 und U8, außerdem verkehren im Ortsteil die S-Bahn-Linien S41, S42, S45, S46 und S47.
    Der Ortsteil Neukölln ist der nördlichste und am dichtesten bebaute Teil des gleichnamigen Bezirks und zählte 2023 rund 164.000 Einwohner. Lange Hauptstraßen wie Karl-Marx-Straße, Hermannstraße und Sonnenallee prägen das Bild, dazwischen liegen Kieze wie Reuterkiez und Schillerkiez mit Bars, Cafés und kleinen Läden. Am Richardplatz ist das alte Rixdorf erhalten, westlich schließt das Tempelhofer Feld an. Über den U-Bahnhof Hermannplatz mit den Linien U7 und U8 bist du schnell da.

    Sehenswürdigkeiten in Neukölln

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Tempelhofer Feld
    Park

    1Tempelhofer Feld

    Auf dem Gelände des 2008 stillgelegten Flughafens Tempelhof öffnete am 8. Mai 2010 eine rund 355 Hektar große Freifläche, die seit dem Volksentscheid von 2014 unbebaut bleibt. Mehr als zehn Eingänge führen hinein, sechs davon an der Oderstraße auf der Neuköllner Seite.
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    Körnerpark
    Park

    2Körnerpark

    Der neobarocke Park entstand 1912 bis 1916 in einer ehemaligen Kiesgrube und liegt fünf bis sieben Meter unter Straßenniveau. In der Orangerie am Westende gibt es ein Café und seit 1983 eine Galerie mit wechselnden Ausstellungen.
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    Böhmisch-Rixdorf und Comeniusgarten
    Garten

    3Böhmisch-Rixdorf und Comeniusgarten

    Rund um den Richardplatz erinnert das alte Dorf an die 1737 angesiedelten böhmischen Glaubensflüchtlinge: Die Schmiede wurde 1624 erstmals erwähnt und arbeitet bis heute, die Bethlehemskirche gilt als Rixdorfer Dorfkirche. Der 1995 eröffnete Comeniusgarten an der Richardstraße greift die Erziehungsideen von Johann Amos Comenius auf.
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    Restaurants in Neukölln

    1

    Azzam

    Einfaches Restaurant mit nahöstlicher und libanesischer Küche wie Fladenbrot, Kebabs, Schawarma und Falafel in bodenständiger Atmosphäre.
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    2

    Al Faisal Grills und Restaurant

    Bodenständiges Restaurant mit großzügig portionierten syrischen Spezialitäten und Terrasse.
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    3

    Café Pilz

    Café-Restaurant an der Weisestraße.
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    Nachtleben

    1

    Donau115

    Kleine Bar mit ungezwungener Atmosphäre, Cocktails, Bier und Auftritten unterschiedlichster Jazzbands.
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    2

    Zosse

    Zwanglose Bar mit Sichtmauerwerk, begrünter Terrasse, kreativen Cocktails und Knabbereien.
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    Unterkünfte in Neukölln

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    Campingplätze in Neukölln

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    Stellplätze & Camping

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    2. 2

      Neukölln-Reise

      Live
      • 1Tempelhofer Feld3 Tage
      • 2Körnerpark4 Tage
      • 3Böhmisch-Rixdorf und Comeniusgarten5 Tage
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    In der Umgebung

    Kreuzberg

    Kreuzberg

    Kreuzberg ist ein Ortsteil im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und hat seinen Namen vom 66 Meter hohen Kreuzberg im Viktoriapark, auf dem seit 1821 Schinkels Nationaldenkmal für die Befreiungskriege steht. Zur Zeit der Mauer war der östliche Teil SO 36 von drei Seiten umschlossen und wurde in den 1970er und 1980er Jahren zum Zentrum der Alternativbewegung und der Hausbesetzungen. Heute leben rund 160.000 Menschen hier, viele mit türkischen Wurzeln, und das Nacht- und Kulturleben ist weit über Berlin hinaus bekannt.Tagsüber besuchst du das Jüdische Museum oder das Deutsche Technikmuseum, steigst im Viktoriapark auf den Kreuzberg oder triffst dich an der Admiralbrücke über dem Landwehrkanal, einem beliebten Treffpunkt. Abends lockt das Nachtleben des Viertels. Hin kommst du mit den U-Bahn-Linien U1 und U3, die weitgehend der früheren Akzisemauer folgen, mit U6 und U8 in Nord-Süd-Richtung sowie mit der U7; insgesamt liegen 14 U-Bahnhöfe im Ortsteil.
    Friedrichshain

    Friedrichshain

    Friedrichshain verdankt seinen Namen dem Volkspark Friedrichshain im Norden, der ab 1846 als erster Volkspark Berlins angelegt wurde, und reicht im Süden bis an die Spree. In den 1950er Jahren entstand hier die Stalinallee, die heutige Karl-Marx-Allee, deren Bauten im Stil des Sozialistischen Klassizismus heute unter Denkmalschutz stehen; auf ihren Baustellen begann der Aufstand vom 17. Juni 1953. Im Osten prägen Mietshäuser der Gründerzeit das Bild, seit 2001 bildet der Ortsteil mit Kreuzberg einen gemeinsamen Bezirk.Du läufst die Karl-Marx-Allee vom Strausberger Platz zum Frankfurter Tor entlang, steigst im Volkspark auf den Großen Bunkerberg und bummelst samstags über den Wochenmarkt am Boxhagener Platz. Abends ziehen die Bars und Restaurants rund um die Simon-Dach-Straße Gäste aus der ganzen Stadt an. Am Bahnhof Warschauer Straße halten die S-Bahn-Linien S3, S5, S7, S75 und S9, außerdem enden hier die U-Bahn-Linien U1 und U3; der Bahnhof Ostkreuz gilt als meistfrequentierter Bahnhof Berlins.
    Berlin

    Berlin

    Berlin ist Bundeshauptstadt und mit rund 3,66 Millionen Einwohnern die größte Stadt Deutschlands. Die Stadt ist vollständig von Brandenburg umgeben, die Spree durchfließt sie von Ost nach West und mündet in Spandau in die Havel. Zwölf Bezirke mit 97 Ortsteilen gliedern das knapp 892 Quadratkilometer große Stadtgebiet.Hier liegen Orte, die deutsche Geschichte greifbar machen: vom Brandenburger Tor über die Reste der Berliner Mauer bis zum Reichstagsgebäude, in dem seit 1999 der Bundestag tagt. Die Museumsinsel ist seit 1999 UNESCO-Welterbe, und in Vierteln wie Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg findest du Bars, Restaurants und ein lebendiges Nachtleben.
    Berlin

    Berlin

    Berlin ist mit rund 3,66 Millionen Einwohnern die größte Stadt Deutschlands und seit der Wiedervereinigung 1990 Bundeshauptstadt; seit 1999 sitzen Bundesregierung und Bundestag hier. Die Spree durchzieht die Stadt von Ost nach West, an ihren Ufern liegen das Regierungsviertel, die Museumsinsel und die East Side Gallery.Kaum eine Stadt erzählt das 20. Jahrhundert so eindrücklich: An der Bernauer Straße siehst du den ehemaligen Grenzstreifen, am Brandenburger Tor das Symbol der Einheit. Dazu kommen drei Opernhäuser, die Museen der Welterbe-Museumsinsel und Viertel wie Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg, die für ihre Bars, Restaurants und ihr Nachtleben bekannt sind.
    Scheunenviertel & Hackescher Markt

    Scheunenviertel & Hackescher Markt

    Das Viertel rund um den Hackeschen Markt heißt historisch Spandauer Vorstadt und liegt im Ortsteil Mitte zwischen Spree, Friedrichstraße und Torstraße; den Teil östlich der Rosenthaler Straße nennt man Scheunenviertel. Ab 1685 wurden hier Straßen angelegt und Parzellen an Berliner Bürger und Hugenotten verkauft, 1712 bekam die Vorstadt mit der Sophienkirche ihre eigene Pfarrkirche. Heute steht das Gebiet als Ensemble unter Denkmalschutz und gilt als der größte und am besten erhaltene historische Stadtteil Berlins.Du bummelst durch die acht Höfe der Hackeschen Höfe, schaust an der Oranienburger Straße zur Kuppel der Neuen Synagoge hinauf und ziehst durch die Auguststraße, die für ihre Galerien bekannt ist. Am Bahnhof Hackescher Markt halten die S-Bahn-Linien S3, S5, S7 und S9 sowie die Trams M1, M4, M5 und M6.