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    La Guajira

    Kolumbien

    La Guajira

    Region

    La Guajira ist die Wüstenhalbinsel im äußersten Nordosten Kolumbiens an der Grenze zu Venezuela. Du reist hierher für Cabo de la Vela, die Dünen von Punta Gallinas am nördlichsten Punkt Südamerikas und die Kultur der Wayuu.

    von Felix Gillen

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    4. La Guajira
    La Guajira ist die Wüstenhalbinsel im äußersten Nordosten Kolumbiens an der Grenze zu Venezuela. Du reist hierher für Cabo de la Vela, die Dünen von Punta Gallinas am nördlichsten Punkt Südamerikas und die Kultur der Wayuu. Ausgangspunkt ist Riohacha, die Hauptstadt des Departamentos.
    Der Norden der Halbinsel ist trocken und dünn besiedelt. Hier treffen Halbwüste, Dünen und das Karibische Meer aufeinander, ständiger Passatwind macht die Küste zu einem Ziel für Kitesurfer.Land der WayuuEin großer Teil der Alta Guajira gehört zum Gemeindegebiet von Uribia, das als größte indigene Gemeinde Kolumbiens gilt. Die meisten Unterkünfte sind einfache Posadas und Rancherías der Wayuu, oft schläfst du in einer Hängematte (Chinchorro).PlanungHinter Riohacha und Uribia gibt es kaum Versorgung und keine zuverlässigen Geldautomaten. Punta Gallinas erreichst du praktisch nur mit einer Tour im Geländewagen.
    Punta Gallinas

    Ort 1 von 2

    Punta Gallinas

    Punta Gallinas ist der nördlichste Punkt des südamerikanischen Festlands, an der Spitze der Halbinsel La Guajira. Du kommst für die Dünen von Taroa, die direkt ins Karibische Meer abfallen, und für die Abgeschiedenheit der Wüstenküste.

    Entdecken
    Cabo de la Vela

    Ort 2 von 2

    Cabo de la Vela

    Cabo de la Vela ist ein Fischerdorf der Wayuu auf der Halbinsel La Guajira, rund drei Stunden über Land von Riohacha. Du kommst für die Wüste am Meer, den Aussichtsberg Pilón de Azúcar, Sonnenuntergänge am Leuchtturm und das ganzjährige Kitesurfen.

    Entdecken

    Essen & Trinken in La Guajira

    Die Küche der Halbinsel ist von den Wayuu geprägt und dreht sich um die Ziege. An der Küste kommen Fisch, Garnelen und Langusten hinzu.

    Friche

    Das bekannteste Gericht der Wayuu aus Fleisch, Innereien und Fett der Ziege. Früher wurde es mit dem Blut des Tieres zubereitet, heute nur noch selten.

    Chivo guisado

    Geschmorte Ziege, eine von vielen Zubereitungen des Tieres, das für die Wayuu-Kultur steht. Ziege gibt es in La Guajira auch gegrillt, gebraten, getrocknet und mit Reis.
    Arroz con camarones

    Arroz con camarones

    Reis mit frischen Garnelen, ein Grundnahrungsmittel der Küste. Zum Frühstück wird der Rest vom Vortag oft mit Ei aufgebraten.

    Chirrinchi

    Selbstgebrannter Schnaps aus Zuckerrohr, der in kleinen Mengen hergestellt wird. Er ist eng mit den Traditionen der Wayuu verbunden.

    Beste Reisezeit

    Wann ist die beste Zeit für deine Reise?

    Januar
    Februar
    März
    Juni
    Juli
    27–30°C·2–51 mm(wenig Regen)
    La Guajira ist die trockenste Region des Landes. In Riohacha fallen von Januar bis März jeweils weniger als 6 mm Regen, auch Juni und Juli sind trocken. Die kurzen Regenzeiten konzentrieren sich auf September bis November.
    Weiter nördlich wird es noch trockener: Die Station Puerto Bolívar bei Uribia misst in den meisten Monaten unter 30 mm Regen. Mit Monatsmitteln von 27 bis 30 Grad und viel Sonne brauchst du Sonnenschutz. Prüfe vor der Reise die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.

    Saisons

    Jan
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    Mär
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    Sep
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    Nov
    Dez
    Trockenzeit
    Übergangszeit
    Regenzeit
    Beste Reisezeit
    ▶Detaillierte Monatsdaten anzeigen
    MonatTemp (°C)Regen (mm)Sonne (h)
    Januar27.148.5
    Februar27.228.1
    März27.467.5
    April28.0316.7
    Mai28.8766.3
    Juni29.7517.8
    Juli29.9378.4
    August29.5808.1
    September28.51436.9
    Oktober28.01496.7
    November27.7767.2
    Dezember27.3317.8

    Videos & Reiseberichte

    13 of the best places to visit in Colombia

    13 of the best places to visit in Colombia

    Lonely Planet article by Steph Dyson, last updated in March 2026, covering Cartagena, the Amazon, the coffee region, Tayrona, the Sierra Nevada, La Guajira, San Gil, Providencia, Caño Cristales and…

    Kultur der Wayuu

    Die Wayuu sind eine matrilineare Gesellschaft. Bekannt sind ihre gewebten Taschen (Mochilas), deren Kauf direkt die lokale Wirtschaft unterstützt.Das Gebiet um Cabo de la Vela heißt bei den Wayuu Jepirra. Nach ihrem Glauben gehen dort die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits über, der Ort ist ihnen heilig.

    Anreise und Unterwegs

    Flugzeug: Üblich ist ein Flug nach Riohacha, von dort geht es über Land weiter.Cabo de la Vela: rund drei Stunden über Land ab Riohacha, mit Halt in Uribia zum Einkaufen von Wasser und Proviant.Punta Gallinas: mit einer Agentur ab Riohacha oder per Geländewagen ab Cabo de la Vela, die Fahrt dauert von dort je nach Piste mehrere Stunden.Bargeld: Hinter Riohacha gibt es keine verlässlichen Geldautomaten. Nimm kleine Scheine mit.

    Rundreisen durch die Region

    Karibik und Sierra Nevada: von Cartagena bis La Guajira

    Karibik und Sierra Nevada: von Cartagena bis La Guajira

    Die Route folgt der Karibikküste von Cartagena nach Osten, mit Abstechern in die Berge von Minca, den Nationalpark Tayrona und den Strandort Palomino. Optional endet sie auf der Wüstenhalbinsel La Guajira am Cabo de la Vela.

    12 Tage
    6 Stopps
    Gabelflug

    In der Umgebung

    Palomino

    Palomino

    Palomino ist ein kleiner Strandort an der Karibikküste, rund 90 Minuten bis 2 Stunden östlich von Santa Marta, bereits im Departamento La Guajira. Du kommst zum Tubing auf dem Río Palomino, für Wasserfälle im Hinterland und einen langen, wilden Palmenstrand. Der Ort hat gut 2.500 Einwohner und zahlreiche Hostels.
    Cabo de la Vela

    Cabo de la Vela

    Cabo de la Vela ist ein Fischerdorf der Wayuu auf der Halbinsel La Guajira, rund drei Stunden über Land von Riohacha. Du kommst für die Wüste am Meer, den Aussichtsberg Pilón de Azúcar, Sonnenuntergänge am Leuchtturm und das ganzjährige Kitesurfen. Übernachtet wird in einfachen Posadas und in Hängematten.
    Santa Marta & Sierra Nevada

    Santa Marta & Sierra Nevada

    Die Region um Santa Marta verbindet die Karibikküste mit der Sierra Nevada de Santa Marta, deren höchster Gipfel nur rund 42 Kilometer vom Meer entfernt liegt. Du reist hierher für die Buchten des Tayrona-Nationalparks, das Bergdorf Minca, den Trek zur Ciudad Perdida und den Strandort Palomino. Santa Marta ist der Ausgangspunkt für alle diese Ziele.
    Ciudad Perdida

    Ciudad Perdida

    Die Ciudad Perdida, von den indigenen Völkern Teyuna genannt, ist eine Siedlung der Tayrona im Regenwald der Sierra Nevada, erreichbar nur über einen mehrtägigen Trek ab Santa Marta. Du kommst für die Terrassenanlagen auf 900 bis 1.300 Metern und den Weg durch Wald und Flusstäler. Die Stadt entstand um das 8. Jahrhundert und wurde 1976 von Archäologen erforscht.
    Parque Nacional Natural Tayrona

    Parque Nacional Natural Tayrona

    Der Tayrona-Nationalpark liegt rund 34 Kilometer östlich von Santa Marta, wo die Sierra Nevada direkt ans Karibische Meer stößt. Du kommst für Buchten zwischen Granitfelsen und Regenwald, für Wanderwege zum Cabo San Juan und die Ruinen von Pueblito. Der Park schließt dreimal im Jahr komplett.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Video-Reportagen: 13 of the best places to visit in Colombia
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI