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    Madeira
    Region

    Portugal

    Madeira

    Madeira ist eine Vulkaninsel im Atlantik, knapp 1.000 Kilometer südwestlich von Lissabon und gut 500 Kilometer vor der Küste Marokkos.

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    4. Madeira
    Madeira ist eine Vulkaninsel im Atlantik, knapp 1.000 Kilometer südwestlich von Lissabon und gut 500 Kilometer vor der Küste Marokkos. Steile Berge bis über 1.800 Meter, Lorbeerwälder, Bewässerungskanäle (Levadas) und eine zerklüftete Küste prägen die Insel, das Klima ist das ganze Jahr mild. Zur Autonomen Region gehört auch die kleine Nachbarinsel Porto Santo mit einem langen Sandstrand.
    Madeira ist rund 57 Kilometer lang und 22 Kilometer breit und hat etwa 250.000 Einwohner, fast die Hälfte davon in der Hauptstadt Funchal an der Südküste. Die Inselmitte steigt steil bis zum Pico Ruivo (1.862 m) an, im Norden ist es feuchter und grüner, im Süden sonniger. Große Sandstrände gibt es kaum, gebadet wird in Naturschwimmbecken und an Kieselstränden; der Sandstrand liegt auf Porto Santo. Die meisten Besucher kommen zum Wandern entlang der Levadas und auf den Gebirgswegen. Ein Mietwagen ist praktisch, die Straßen sind steil und führen durch viele Tunnel. Der Flughafen liegt bei Santa Cruz, rund 20 Minuten östlich von Funchal.
    Ponta de São Lourenço

    Ort 1 von 4

    Ponta de São Lourenço

    Die Ponta de São Lourenço ist die schmale, fast baumlose Halbinsel am Ostende Madeiras. Ein Wanderweg (PR8) führt über rote und ockerfarbene Vulkanfelsen mit Blick auf Steilküsten zu beiden Seiten.

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    Pico do Arieiro

    Ort 2 von 4

    Pico do Arieiro

    Der Pico do Arieiro ist mit 1.818 Metern der dritthöchste Gipfel Madeiras und mit dem Auto bis fast zum Gipfel erreichbar. Von hier führt der Wanderweg PR1 über Grate, Treppen und durch Tunnel zum Pico Ruivo, dem höchsten Berg der Insel.

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    Funchal

    Ort 3 von 4

    Funchal

    Funchal ist die Hauptstadt Madeiras und zieht sich vom Hafen amphitheaterartig die Hänge hinauf.

    Funchal hat rund 105.000 Einwohner und ist das Zentrum Madeiras. Die Stadt liegt in einer Bucht an der Südküste und steigt steil bis auf mehrere hundert Meter Höhe an.

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    Porto Santo

    Ort 4 von 4

    Porto Santo

    Porto Santo ist die kleine Nachbarinsel Madeiras, rund 50 Kilometer nordöstlich. Im Gegensatz zur grünen Hauptinsel ist sie flach und trocken, an der Südküste erstreckt sich ein rund neun Kilometer langer Sandstrand.

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    Weitere Orte in Madeira

    Porto Moniz

    Porto Moniz

    Porto Moniz liegt an der äußersten Nordwestspitze Madeiras. Bekannt ist der Ort für seine Naturschwimmbecken aus dunklem Lavagestein, in die bei Flut das Meerwasser schwappt. Die Fahrt dorthin führt über das Hochplateau Paul da Serra oder entlang der Nordküste mit Wasserfällen und Steilküste.
    Santana

    Santana

    Santana an der grünen Nordküste Madeiras ist für seine traditionellen dreieckigen Häuser mit Strohdach bekannt, die heute vor allem als Schauobjekte erhalten sind. Der Ort ist Ausgangspunkt für Wanderungen im Lorbeerwald, etwa zum Caldeirão Verde, und für die Fahrt zum Pico Ruivo.

    Essen & Trinken

    Espetada

    Rindfleischspieß, traditionell auf einem Lorbeerzweig gegrillt und hängend serviert.

    Espada com banana

    Schwarzer Degenfisch aus der Tiefsee, paniert und mit gebratener Banane serviert.

    Bolo do caco

    Fladenbrot vom Steinofen, warm mit Knoblauchbutter.

    Poncha

    Getränk aus Zuckerrohrschnaps, Honig und Zitronensaft.

    Madeirawein

    Likörwein, der durch Erhitzen und lange Reifung haltbar wird, in Stilen von trocken (Sercial) bis süß (Malvasia).

    Beste Reisezeit

    Wann ist die beste Zeit für deine Reise?

    April
    Mai
    Juni
    September
    Oktober
    17–23°C·6–76 mm(wenig Regen)
    Madeira ist ganzjährig bereisbar, an der Küste von Funchal liegen die Tagesmittel zwischen 16 und 23 Grad. Für Wanderungen eignen sich Frühjahr und Frühherbst, wenn die Wege trockener sind und es noch nicht so voll ist. Im Winter regnet es im Norden und im Gebirge deutlich mehr als in Funchal.
    Die Werte gelten für Funchal an der Südküste. Im Gebirge ist es deutlich kühler, auf dem Pico do Arieiro kann es im Winter frieren. Die Nordseite ist feuchter und häufiger bewölkt als der Süden.

    Saisons

    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Hochsaison (Sommer, Weihnachten und Silvester)
    Gute Wanderzeit
    Nebensaison mit mehr Regen
    Beste Reisezeit
    ▶Detaillierte Monatsdaten anzeigen
    MonatTemp (°C)Regen (mm)Sonne (h)
    Januar16.5885.3
    Februar16.3745.6
    März16.8666.2
    April17.3346.7
    Mai18.5177.3
    Juni20.366.7
    Juli21.927.9
    August22.938.2
    September22.7267.2
    Oktober21.2766.3
    November19.01025.5
    Dezember17.41005.1

    Geschichte & Charakter

    Besiedlung und ZuckerrohrPortugiesische Seefahrer um João Gonçalves Zarco erreichten Madeira um 1419, kurz darauf begann die Besiedlung. Im 15. und 16. Jahrhundert brachte Zuckerrohr Reichtum, später der Madeirawein, der vor allem nach England exportiert wurde. Für die Bewässerung der Terrassenfelder entstand ein Netz von Levadas, das heute über 2.000 Kilometer lang ist.Natur und AutonomieDer Lorbeerwald (Laurisilva) im Norden der Insel ist ein Rest der Vegetation, die einst große Teile Südeuropas bedeckte, und steht seit 1999 auf der UNESCO-Welterbeliste. Seit 1976 ist Madeira eine Autonome Region Portugals mit eigenem Parlament und eigener Regierung.

    Anreise & Unterwegs

    Flug, Mietwagen und BusDirektflüge gibt es aus vielen deutschen Städten sowie ab Lissabon und Porto. Bei starkem Wind kann es am Flughafen zu Umleitungen und Verspätungen kommen. Auf der Insel ist ein Mietwagen die flexibelste Lösung; Busse verbinden Funchal mit den meisten Orten, fahren abseits der Hauptstrecken aber selten. Nach Porto Santo fährt eine Fähre ab Funchal, außerdem gibt es Flüge.Für viele offizielle Wanderwege (PR) ist eine Online-Registrierung mit Gebühr über das Portal der Regionalregierung nötig. Prüfe vorab die aktuellen Regeln und ob der Weg geöffnet ist.Im Gebirge schlägt das Wetter schnell um; warme Kleidung und eine Stirnlampe für Levada-Tunnel gehören ins Gepäck.

    In der Umgebung

    Pico do Arieiro

    Pico do Arieiro

    Der Pico do Arieiro ist mit 1.818 Metern der dritthöchste Gipfel Madeiras und mit dem Auto bis fast zum Gipfel erreichbar. Von hier führt der Wanderweg PR1 über Grate, Treppen und durch Tunnel zum Pico Ruivo, dem höchsten Berg der Insel. Bei Sonnenaufgang liegt oft ein Wolkenmeer unter dem Gipfel.
    Santana

    Santana

    Santana an der grünen Nordküste Madeiras ist für seine traditionellen dreieckigen Häuser mit Strohdach bekannt, die heute vor allem als Schauobjekte erhalten sind. Der Ort ist Ausgangspunkt für Wanderungen im Lorbeerwald, etwa zum Caldeirão Verde, und für die Fahrt zum Pico Ruivo.
    Funchal

    Funchal

    Funchal ist die Hauptstadt Madeiras und zieht sich vom Hafen amphitheaterartig die Hänge hinauf. Die Altstadt Zona Velha mit bemalten Türen, der Markthalle Mercado dos Lavradores und der Kathedrale liegt am Meer, oberhalb erreichst du mit der Seilbahn den Ortsteil Monte mit seinen Gärten.
    Ponta de São Lourenço

    Ponta de São Lourenço

    Die Ponta de São Lourenço ist die schmale, fast baumlose Halbinsel am Ostende Madeiras. Ein Wanderweg (PR8) führt über rote und ockerfarbene Vulkanfelsen mit Blick auf Steilküsten zu beiden Seiten. Schatten gibt es kaum; nimm Wasser und Sonnenschutz mit und starte früh.
    Porto Moniz

    Porto Moniz

    Porto Moniz liegt an der äußersten Nordwestspitze Madeiras. Bekannt ist der Ort für seine Naturschwimmbecken aus dunklem Lavagestein, in die bei Flut das Meerwasser schwappt. Die Fahrt dorthin führt über das Hochplateau Paul da Serra oder entlang der Nordküste mit Wasserfällen und Steilküste.