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    Lake Magadi
    Antony Trivet / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Kenia

    Lake Magadi

    Sehenswürdigkeit

    Lake Magadi ist der südlichste See des kenianischen Rift Valley, rund 100 km südwestlich von Nairobi nahe der Grenze zu Tansania.

    von Felix Gillen

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    Lake Magadi ist der südlichste See des kenianischen Rift Valley, rund 100 km südwestlich von Nairobi nahe der Grenze zu Tansania. In der Trockenzeit bedeckt eine Sodakruste rund 80 Prozent der Oberfläche, heiße Quellen speisen den See, und am Ufer leben Flamingos und andere Watvögel.Unterwegs lohnt der Halt an der prähistorischen Fundstätte Olorgesailie mit Faustkeilen aus dem Acheuléen.

    Sehenswürdigkeiten in Lake Magadi

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Heiße Quellen von Magadi
    Sehenswürdigkeit

    1Heiße Quellen von Magadi

    Salzhaltige heiße Quellen im Süden des Sees, etwa 30 Fahrminuten vom Ort Magadi. Vor Ort gibt es keine Verpflegung und keine Toiletten, in der Regenzeit ist ein Guide empfehlenswert.
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    Restaurants in Lake Magadi

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    Lake Magadi Sports Club

    Club im Ort Magadi und eine der wenigen Möglichkeiten in der Gegend für eine warme Mahlzeit. Gegen eine kleine Gebühr kannst du hier auch schwimmen.
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    Soda, Quellen und Urgeschichte

    Ein See aus SodaLake Magadi ist ein salzhaltiger, stark alkalischer See in einem abflusslosen Becken. Aus der Natriumcarbonat-Lauge fällt Trona aus, die Salzschicht ist stellenweise bis zu 40 m dick. Die Magadi Soda Company, seit 2005 im Besitz von Tata, gewinnt hier Soda. Der Name Magadi bedeutet im Maa „Soda“.Heiße QuellenDie salzhaltigen Quellen, die den See speisen, erreichen bis zu 86 °C und liegen vor allem am Nordwest- und Südufer. In den kühleren Quellbecken unter 45 °C lebt mit dem Buntbarsch Alcolapia grahami die einzige Fischart des Sees.OlorgesailieRund 67 km südwestlich von Nairobi an der Straße nach Magadi fand der Geologe John Walter Gregory 1919 die ersten Werkzeuge. Mary und Louis Leakey gruben hier ab 1943. Die Faustkeile entstanden vor etwa 600.000 bis 900.000 Jahren am Ufer eines damaligen Sees, ein Teil der Funde ist unter Schutzdächern und von einem Holzsteg aus an Ort und Stelle zu sehen.

    Anreise und praktische Infos

    Die Strecke ab NairobiVon Nairobi führt die C58 über Kiserian nach Süden bis in den Ort Magadi, nach Kiserian wird der Verkehr sehr dünn. Olorgesailie liegt etwa 1,4 km abseits dieser Straße. Je nach Fahrzeug und Stopps solltest du für die rund 100 km mehrere Stunden einplanen, ein Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit oder Allradantrieb wird empfohlen.Zu den heißen QuellenDie Quellen liegen etwa 30 Fahrminuten hinter dem Ort Magadi. Dort gibt es weder Verpflegung noch Toiletten, nimm alles Nötige mit.Vor allem in der Regenzeit ist ein ortskundiger Guide empfehlenswert.Eine der wenigen Möglichkeiten für eine warme Mahlzeit ist der Lake Magadi Sports Club im Ort.ÜbernachtenMöglich sind Camping am Seeufer und ein Zeltcamp des Sports Club. Gehobene Lodges liegen weiter südlich am Fuß des Nguruman-Escarpments und in Shompole, etwa eine Stunde vom See.

    Unterkünfte in Lake Magadi

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    In der Umgebung

    Ngong Hills

    Ngong Hills

    Die Ngong Hills sind ein grüner Höhenzug am Rand des Großen Afrikanischen Grabenbruchs, etwa 40 Autominuten südwestlich von Nairobi. Vom Kamm blickst du nach Osten über den Nairobi-Nationalpark und die Stadt, nach Westen hinab ins Rift Valley.Ein Wanderweg führt über die Gipfel bis auf rund 2.460 Meter. Die Silhouette der Hügel kennen viele aus dem Film „Jenseits von Afrika“, auf dem Kamm drehen sich heute die Windräder des ersten Windparks Kenias.
    Karen

    Karen

    Karen ist ein grüner, weitläufiger Vorort im Südwesten Nairobis, am Fuß der Ngong Hills. Hier liegen auf engem Raum drei Klassiker eines Nairobi-Tages: das Farmhaus von Karen Blixen, das Giraffe Centre und die Perlenwerkstatt Kazuri.Große Grundstücke, viele Bäume und eine lockere Bebauung prägen das Viertel, dazu kommen Gartenrestaurants und Einkaufszentren wie The Hub.
    Nairobi-Nationalpark

    Nairobi-Nationalpark

    Der Nairobi-Nationalpark beginnt nur rund sieben Kilometer südlich des Stadtzentrums: Savanne mit Spitzmaulnashörnern, Gnus und Zebras vor der Skyline der Hauptstadt. 1946 eröffnet, ist er der älteste Nationalpark Kenias.Mit gut 117 Quadratkilometern ist er klein, gilt aber als eines der erfolgreichsten Nashornschutzgebiete des Landes. Für eine Pirschfahrt reichen ein halber oder ganzer Tag, ideal vor einem Abendflug oder nach der Ankunft.
    Nairobi & Umgebung

    Nairobi & Umgebung

    Nairobi und sein Umland sind für die meisten Kenia-Reisen der Ausgangspunkt: eine Millionenstadt im Hochland, an deren Südrand ein Nationalpark liegt, in dem Spitzmaulnashörner, Gnus und Zebras leben. Im Westen schließen der grüne Vorort Karen und die Ngong Hills an, die zum Großen Afrikanischen Grabenbruch abfallen.Ein, zwei Tage hier lohnen sich vor oder nach der Safari: für das Nationalmuseum, die Elefantenwaisen der Sheldrick Wildlife Trust, die Giraffen im Giraffe Centre und eine Wanderung über den Kamm der Ngong Hills.
    Nairobi

    Nairobi

    Kenias Hauptstadt liegt im Hochland und ist für fast jede Safari der Start- und Endpunkt. Nairobi ist eine laute, schnell wachsende Metropole mit Hochhäusern im Zentrum, grünen Villenvierteln und einem Nationalpark direkt am südlichen Stadtrand.Neben dem Nationalmuseum auf dem Museum Hill und dem Aussichtsdach des KICC lohnen der Stadtwald Karura und die Kulturvorführungen der Bomas of Kenya. Abends verlagert sich das Leben in die Bars und Clubs von Westlands.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI