Nairobi und sein Umland sind für die meisten Kenia-Reisen der Ausgangspunkt: eine Millionenstadt im Hochland, an deren Südrand ein Nationalpark liegt, in dem Spitzmaulnashörner, Gnus und Zebras leben.
Nairobi und sein Umland sind für die meisten Kenia-Reisen der Ausgangspunkt: eine Millionenstadt im Hochland, an deren Südrand ein Nationalpark liegt, in dem Spitzmaulnashörner, Gnus und Zebras leben. Im Westen schließen der grüne Vorort Karen und die Ngong Hills an, die zum Großen Afrikanischen Grabenbruch abfallen.Ein, zwei Tage hier lohnen sich vor oder nach der Safari: für das Nationalmuseum, die Elefantenwaisen der Sheldrick Wildlife Trust, die Giraffen im Giraffe Centre und eine Wanderung über den Kamm der Ngong Hills.
Stadt und Wildnis nebeneinanderDer Nairobi-Nationalpark wurde 1946 als erster Nationalpark Kenias eröffnet und liegt nur rund sieben Kilometer südlich des Zentrums. Auf drei Seiten ist er eingezäunt, nach Süden bleibt er zu den Kitengela-Ebenen offen, über die Gnus und Zebras zwischen Regen- und Trockenzeit wandern.Karen und die Ngong HillsDer Vorort Karen gilt als nach der dänischen Schriftstellerin Karen Blixen benannt, deren Farmhaus heute ein Museum ist. Dahinter erheben sich die Ngong Hills, ein Höhenzug am Rand des Rift Valley mit einem Wanderweg über die Gipfel und dem ersten Windpark des Landes.Gut zu wissenDie meisten Sehenswürdigkeiten im Süden und Westen (Nationalpark, Giraffe Centre, Blixen-Museum) lassen sich an einem Tag kombinieren.Zu Sicherheit und Gesundheit gelten die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts, verlinkt auf der Kenia-Länderseite.
Kenias Hauptstadt liegt im Hochland und ist für fast jede Safari der Start- und Endpunkt. Nairobi ist eine laute, schnell wachsende Metropole mit Hochhäusern im Zentrum, grünen Villenvierteln und einem Nationalpark direkt am südlichen Stadtrand.
Die Ngong Hills sind ein grüner Höhenzug am Rand des Großen Afrikanischen Grabenbruchs, etwa 40 Autominuten südwestlich von Nairobi. Vom Kamm blickst du nach Osten über den Nairobi-Nationalpark und die Stadt, nach Westen hinab ins Rift Valley.
Der Nairobi-Nationalpark beginnt nur rund sieben Kilometer südlich des Stadtzentrums: Savanne mit Spitzmaulnashörnern, Gnus und Zebras vor der Skyline der Hauptstadt. 1946 eröffnet, ist er der älteste Nationalpark Kenias.
Museen der HauptstadtDas Nairobi National Museum eröffnete 1930 als Coryndon Museum auf dem Museum Hill und zeigt heute Ausstellungen von der Frühgeschichte des Menschen bis zur Geschichte Kenias. In den Bomas of Kenya stellen nachgebaute Gehöfte die Bauweise verschiedener Volksgruppen vor.Jenseits von AfrikaKaren Blixen lebte ab 1914 rund 17 Jahre auf einer Farm am Fuß der Ngong Hills. Ihr Wohnhaus im Vorort Karen ist heute ein Museum, die Hügel dahinter kennen viele aus der Verfilmung ihrer Erinnerungen.
Anreise & Unterwegs
AnkommenInternationale Flüge landen am Jomo Kenyatta International Airport im Südosten der Stadt. Inlandsflüge zu Safari-Pisten, etwa in die Masai Mara, starten überwiegend vom kleineren Wilson Airport.In der Stadt und im UmlandTaxis und Fahrdienst-Apps wie Uber sind für Besucher die einfachste Lösung, vor allem abends.Matatus (Sammelminibusse) und Boda-Bodas (Motorradtaxis) sind günstig und schnell, aber für Ortsfremde unübersichtlich.Für Nationalpark, Karen und die Ngong Hills buchst du am besten einen Fahrer oder eine Tagestour, da der Verkehr zur Rushhour stark stockt.