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    Teotihuacán
    MIKHEIL / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Mexiko

    Teotihuacán

    SehenswürdigkeitKultur

    Teotihuacán, rund 50 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt, war zwischen dem 1. und 7.

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    5. Teotihuacán
    Teotihuacán, rund 50 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt, war zwischen dem 1. und 7. Jahrhundert eine der größten Städte Mesoamerikas und ist seit 1987 UNESCO-Welterbe. Du fährst hierher, um über die Straße der Toten zwischen der über 60 Meter hohen Sonnenpyramide und der Mondpyramide zu gehen, ein Tagesausflug, der sich gut von der Hauptstadt aus machen lässt. Ihren Namen, oft als „Ort, an dem Menschen zu Göttern werden“ übersetzt, gaben die Azteken der damals längst verlassenen Stadt. 2023 zählte das INAH rund 1,8 Millionen Besucher.
    Die Anlage auf einen BlickDie archäologische Zone erstreckt sich entlang der Straße der Toten, die von der Ciudadela im Süden bis zur Mondpyramide im Norden reicht. Dazwischen liegen die Sonnenpyramide, das Museo de la Cultura Teotihuacana und Reste von Wohnpalästen; am Nordrand zeigt das Museo de Murales die Wandmalereien der Stadt. Plane für den Rundgang zu Fuß mindestens drei bis vier Stunden ein.Was derzeit zugänglich istNach einer kurzen Schließung im April 2026 ist die Zone wieder täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Die Straße der Toten und beide Museen sind zugänglich, die Pyramiden können derzeit nicht bestiegen werden. Prüfe den aktuellen Stand vor dem Besuch beim INAH.Beste BesuchszeitKomm möglichst zur Öffnung um 8 Uhr: Dann ist es kühler und leerer. Zur Frühlings-Tagundnachtgleiche im März kommen besonders viele Besucher, das INAH richtet dann eigene Zugangsregeln ein.

    Sehenswürdigkeiten in Teotihuacán

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Sonnenpyramide (Pirámide del Sol)
    Historische Stätte

    Sonnenpyramide (Pirámide del Sol)

    Mit gut 60 Metern ist die Sonnenpyramide an der Ostseite der Straße der Toten das höchste Bauwerk von Teotihuacán. Besteigen darfst du sie derzeit nicht, der Platz davor und der Blick von der Straße der Toten zeigen aber gut ihre Ausmaße.
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    Museo de Murales Teotihuacanos Beatriz de la Fuente
    Museum

    Museo de Murales Teotihuacanos Beatriz de la Fuente

    Das Museum am Nordrand der Zone, nahe der Mondpyramide, zeigt in neun Sälen Wandmalereien aus den Wohnpalästen der Stadt. Geöffnet 9 bis 16:30 Uhr, im Eintritt zur Zone enthalten.
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    Ciudadela und Tempel der Gefiederten Schlange
    Sehenswürdigkeit

    Ciudadela und Tempel der Gefiederten Schlange

    Die Spanier hielten den großen ummauerten Platz am Südende der Straße der Toten für eine Festung und nannten ihn Ciudadela. In seiner Mitte steht der Tempel der Gefiederten Schlange (Quetzalcóatl); bei seiner Weihe wurden über hundert Menschen geopfert und bestattet.
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    Museo de la Cultura Teotihuacana
    Museum

    Museo de la Cultura Teotihuacana

    Das Museum nahe der Sonnenpyramide stellt in acht Sälen mehr als 600 Funde aus der Stadt vor und erklärt Aufbau und Alltag Teotihuacáns. Geöffnet 9 bis 16:30 Uhr, im Eintritt zur Zone enthalten.
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    Mondpyramide (Pirámide de la Luna)

    Mondpyramide (Pirámide de la Luna)

    Die gut 40 Meter hohe Mondpyramide schließt die Straße der Toten im Norden ab; vor ihr liegt die Plaza de la Luna. Der Aufstieg ist seit April 2026 bis auf Weiteres gesperrt, prüfe den aktuellen Stand beim INAH. Gleich westlich des Platzes steht der Palast des Quetzalpapálotl mit Pfeilern, in die Schmetterlinge und Quetzalfedern gemeißelt sind.
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    Straße der Toten (Calzada de los Muertos)

    Straße der Toten (Calzada de los Muertos)

    Die rund vier Kilometer lange Hauptachse verläuft von der Ciudadela im Süden bis zur Mondpyramide im Norden und ist von Plattformen und Tempelbauten gesäumt. An ihrer Ostseite steht die Sonnenpyramide.
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    Sehenswürdigkeiten in Teotihuacán

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Sonnenpyramide (Pirámide del Sol)
    Historische Stätte

    1Sonnenpyramide (Pirámide del Sol)

    Mit gut 60 Metern ist die Sonnenpyramide an der Ostseite der Straße der Toten das höchste Bauwerk von Teotihuacán. Besteigen darfst du sie derzeit nicht, der Platz davor und der Blick von der Straße der Toten zeigen aber gut ihre Ausmaße.
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    Museo de Murales Teotihuacanos Beatriz de la Fuente
    Museum

    2Museo de Murales Teotihuacanos Beatriz de la Fuente

    Das Museum am Nordrand der Zone, nahe der Mondpyramide, zeigt in neun Sälen Wandmalereien aus den Wohnpalästen der Stadt. Geöffnet 9 bis 16:30 Uhr, im Eintritt zur Zone enthalten.
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    Ciudadela und Tempel der Gefiederten Schlange
    Sehenswürdigkeit

    3Ciudadela und Tempel der Gefiederten Schlange

    Die Spanier hielten den großen ummauerten Platz am Südende der Straße der Toten für eine Festung und nannten ihn Ciudadela. In seiner Mitte steht der Tempel der Gefiederten Schlange (Quetzalcóatl); bei seiner Weihe wurden über hundert Menschen geopfert und bestattet.
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    Museo de la Cultura Teotihuacana
    Museum

    4Museo de la Cultura Teotihuacana

    Das Museum nahe der Sonnenpyramide stellt in acht Sälen mehr als 600 Funde aus der Stadt vor und erklärt Aufbau und Alltag Teotihuacáns. Geöffnet 9 bis 16:30 Uhr, im Eintritt zur Zone enthalten.
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    Mondpyramide (Pirámide de la Luna)

    5Mondpyramide (Pirámide de la Luna)

    Die gut 40 Meter hohe Mondpyramide schließt die Straße der Toten im Norden ab; vor ihr liegt die Plaza de la Luna. Der Aufstieg ist seit April 2026 bis auf Weiteres gesperrt, prüfe den aktuellen Stand beim INAH. Gleich westlich des Platzes steht der Palast des Quetzalpapálotl mit Pfeilern, in die Schmetterlinge und Quetzalfedern gemeißelt sind.
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    Straße der Toten (Calzada de los Muertos)

    6Straße der Toten (Calzada de los Muertos)

    Die rund vier Kilometer lange Hauptachse verläuft von der Ciudadela im Süden bis zur Mondpyramide im Norden und ist von Plattformen und Tempelbauten gesäumt. An ihrer Ostseite steht die Sonnenpyramide.
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    Restaurants in Teotihuacán

    1

    La Gruta

    Restaurant in einer großen Höhle vulkanischen Ursprungs, rund 200 Meter vom Tor 5 der Ausgrabungsstätte hinter der Sonnenpyramide. Serviert wird traditionelle mexikanische Küche, etwa der hauseigene Mole mit Truthahn, Barbacoa und Mixiotes.
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    2

    Conejo en la Luna Teotihuacán

    Mezcalería und Restaurant am Circuito Arqueológico direkt bei der Ausgrabungsstätte. Morgens gibt es Frühstück mit Chilaquiles und Eierspeisen, später mexikanische Gerichte wie Escamoles und Cecina-Tacos, am Wochenende Lamm-Barbacoa. Dazu Mezcal pur oder in Cocktails.
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    3

    La Cueva Teotihuacán

    Mexikanisches Restaurant an der Avenida Hombres Ilustres, wenige hundert Meter östlich von La Gruta auf der Ostseite der Ausgrabungsstätte. Bei Google gehört es zu den meistbewerteten Lokalen rund um die Pyramiden.
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    Geschichte & Bedeutung

    Eine Metropole vor den AztekenTeotihuacán entstand in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung und erlebte seine Blüte in der klassischen Periode, etwa zwischen 350 und 650. Die Schätzungen für die Einwohnerzahl auf dem Höhepunkt reichen von rund 100.000 bis 250.000, neuere Untersuchungen der Wohnbauten sprechen eher für etwa 100.000. Im 7. Jahrhundert wurde das Zentrum niedergebrannt und verlassen. Als die Mexica Jahrhunderte später die Ruinen fanden, gaben sie der Stadt den Namen, unter dem sie heute bekannt ist. 1987 wurde Teotihuacán als erste Stätte Mexikos UNESCO-Welterbe.Die AnlageDie Straße der Toten bildet die Nord-Süd-Achse der Stadt. An ihrem Nordende steht die gut 40 Meter hohe Mondpyramide, an ihrer Ostseite die über 60 Meter hohe Sonnenpyramide. Im Süden liegt die Ciudadela, ein großer ummauerter Platz mit dem Tempel der Gefiederten Schlange, bei dessen Weihe über hundert Menschen geopfert wurden. Der Palast des Quetzalpapálotl mit seinen geschnitzten Pfeilern war vermutlich eine Residenz der Priesterelite.WandmalereienIn den Wohnpalästen der Stadt sind farbige Wandbilder erhalten. Das Museo de Murales Teotihuacanos Beatriz de la Fuente zeigt sie in neun Sälen, das Museo de la Cultura Teotihuacana stellt in acht Sälen mehr als 600 Funde aus der Stadt vor.

    Anreise & Besuch

    AnreiseBusse nach San Juan Teotihuacán und zu den Pirámides fahren vom Busbahnhof Terminal Central del Norte (Metro Autobuses del Norte, Linie 5) ab; der Schalter liegt bei Sala 8, achte auf die Aufschrift „Pirámides“. Die Fahrt dauert knapp eine Stunde, an Wochenenden länger. Alternativ fährst du mit der Metro-Linie 3 bis Potrero und steigst dort in den Bus Richtung Apan. Mit dem Auto führt die Autopista Ecatepec-Pirámides zur Zone, rund 45 Minuten ab dem Zentrum.Öffnungszeiten und EintrittTäglich 8 bis 17 Uhr, letzter Einlass 16:30 Uhr; die Museen öffnen 9 bis 16:30 Uhr.Eintritt 210 Pesos (Stand 2026). Mexikaner und in Mexiko ansässige Ausländer zahlen 105 Pesos und sonntags nichts; für ausländische Touristen gilt auch sonntags der volle Preis.Tickets gibt es an den Kassen vor Ort und über die offizielle Website des INAH.Das Gelände bietet kaum Schatten. Nimm Wasser, Hut und Sonnenschutz mit.Besteigen der PyramidenDie Sonnenpyramide darf derzeit nicht bestiegen werden. Der Aufstieg auf die Mondpyramide war ab Mai 2025 bis zur ersten Plattform wieder möglich, ist seit April 2026 aber bis auf Weiteres gesperrt.BallonfahrtenÜber dem Tal starten frühmorgens Heißluftballone. Seit März 2026 überwacht die Luftfahrtbehörde AFAC mit einer ständigen Kommission die Starts in San Juan Teotihuacán und San Martín de las Pirámides. Buche nur bei Anbietern, die ihre Genehmigung der AFAC nachweisen können.

    Unterkünfte in Teotihuacán

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    Airbnb
    Ferienwohnungen & Häuser

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    In der Umgebung

    Centro Histórico

    Centro Histórico

    Das historische Zentrum von Mexiko-Stadt steht seit 1987 auf der UNESCO-Welterbeliste. Rund um den Zócalo liegen Templo Mayor, Kathedrale und Palacio Nacional, nach Westen führt die Fußgängerstraße Madero zu Bellas Artes und zur Alameda. In den Seitenstraßen findest du Kolonialpaläste, Kirchen, Märkte und traditionsreiche Cafés; die großen Sehenswürdigkeiten stehen auf der Seite von Mexiko-Stadt.
    Mexiko-Stadt

    Mexiko-Stadt

    Mexiko-Stadt, die Hauptstadt des Landes, liegt auf rund 2.240 Metern in einem von Vulkanen umgebenen Hochtal und zählt im Großraum knapp 22 Millionen Einwohner. Du reist hierher wegen der Ruinen der Aztekenhauptstadt Tenochtitlán unter dem kolonialen Zentrum, das seit 1987 UNESCO-Welterbe ist, wegen Museen wie dem Anthropologischen Nationalmuseum und wegen einer Küche, die vom Taco-Stand bis zum Degustationsmenü reicht. Grüne Wohnviertel wie Roma und Condesa, die Kanäle von Xochimilco und Tagesausflüge nach Teotihuacán ergänzen den Aufenthalt.
    Roma Norte

    Roma Norte

    Roma Norte entstand um 1900 als Wohnviertel für das wohlhabende Bürgertum. Villen im französischen Stil, Jugendstil- und Art-déco-Bauten säumen baumbestandene Straßen wie die Avenida Álvaro Obregón und die Calle Colima. Heute ist das Viertel bekannt für Cafés, Galerien, Bars und einige der bekanntesten Restaurants der Stadt und eine beliebte Unterkunftsbasis.
    Condesa

    Condesa

    Die Condesa westlich der Roma entstand ab Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Land der Hacienda der Condesa de Miravalle. In den 1920er-Jahren kam das Gelände der früheren Pferderennbahn rund um den heutigen Parque México hinzu. Prägend sind Art-déco-Wohnhäuser, breite begrünte Mittelstreifen und die Parks México und España. Das Viertel ist ruhig und grün, abends aber durch Restaurants und Bars an den Avenidas Tamaulipas und Michoacán belebt.
    Polanco

    Polanco

    Polanco nördlich des Chapultepec-Parks ist eines der wohlhabendsten Viertel der Stadt. An der Avenida Presidente Masaryk reihen sich Luxusgeschäfte, in den Seitenstraßen liegen Botschaften, Hotels und einige der bekanntesten Restaurants Mexikos. Im Nordwesten, in Nuevo Polanco, stehen die Museen Soumaya und Jumex.