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    Bogotá & Boyacá
    Bernard Gagnon / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Kolumbien

    Bogotá & Boyacá

    Region

    Die Region umfasst die Hauptstadt Bogotá und das Andenhochland von Cundinamarca und Boyacá nördlich davon.

    von Felix Gillen

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    4. Bogotá & Boyacá
    Die Region umfasst die Hauptstadt Bogotá und das Andenhochland von Cundinamarca und Boyacá nördlich davon. Hierher fährst du für Museen und Kolonialarchitektur in der Hauptstadt, die unterirdische Salzkathedrale von Zipaquirá und die weißen Kolonialorte Boyacás. Bogotá liegt auf 2.640 Metern, entsprechend kühl ist das Klima im ganzen Hochland.
    Bogotá ist mit rund acht Millionen Einwohnern die größte Stadt Kolumbiens und Ausgangspunkt für fast jede Reise ins Hochland. Das historische Zentrum La Candelaria, das Goldmuseum und der Hausberg Monserrate liegen nah beieinander.Ins HochlandRund 49 Kilometer nördlich der Hauptstadt liegt Zipaquirá mit seiner Salzkathedrale, ein klassischer Tagesausflug. Weiter nordöstlich beginnt Boyacá mit der Hauptstadt Tunja. Rund 40 Kilometer westlich von Tunja liegt Villa de Leyva, gegründet 1572 und seit 1954 Nationaldenkmal.Boyacá ist auch geschichtlich bedeutsam: Am 7. August 1819 entschied die Schlacht an der Puente de Boyacá den Unabhängigkeitskampf gegen Spanien.
    Zipaquirá
    Carlos Adampol Galindo from DF, México / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0

    Ort 1 von 3

    Zipaquirá

    Zipaquirá liegt rund 49 Kilometer nördlich von Bogotá und ist für seine unterirdische Salzkathedrale bekannt. Der Ausflug aus der Hauptstadt lässt sich gut mit einem Bummel durch das koloniale Zentrum verbinden.

    Entdecken
    Villa de Leyva

    Ort 2 von 3

    Villa de Leyva

    Villa de Leyva ist ein Kolonialort in Boyacá, rund 165 Kilometer nordöstlich von Bogotá und 40 Kilometer westlich von Tunja.

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    Bogotá

    Ort 3 von 3

    Bogotá

    Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens und liegt auf 2.640 Metern in den Anden. Du kommst wegen des Goldmuseums, der Kolonialgassen von La Candelaria und des Blicks vom Hausberg Monserrate.

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    Essen & Trinken in Bogotá und Boyacá

    Die Küche des kühlen Andenhochlands setzt auf kräftige Suppen aus Kartoffeln, Mais, Weizen und Bohnen. Zum Frühstück gehören heiße Schokolade mit Käse und Gebäck aus Maismehl.
    Ajiaco santafereño

    Ajiaco santafereño

    Dicke Suppe aus Hähnchen, Maiskolben und drei Kartoffelsorten, gewürzt mit dem Kraut Guascas. In einer Umfrage der Stadt Bogotá wurde sie zum Gericht gewählt, das am meisten nach Bogotá schmeckt.

    Cuchuco de trigo con espinazo

    Suppe aus geschrotetem Weizen, Gemüse und Schweinerücken, typisch für das kalte Klima Boyacás. In Tunja gilt sie als Leibgericht der Stadt.
    Cocido boyacense

    Cocido boyacense

    Eintopf mit Rind, Schwein und Huhn, dazu Andenknollen wie Hibias und Cubios, Erbsen, Kartoffeln und Mais. Er gilt als das bekannteste Gericht Boyacás.
    Chocolate con queso y almojábana

    Chocolate con queso y almojábana

    Heiße Schokolade mit Käse, dazu Almojábana, ein Gebäck aus Maismehl und Käse. In Cundinamarca und Boyacá ist das ein klassisches Frühstück.

    Beste Reisezeit

    Wann ist die beste Zeit für deine Reise?

    Dezember
    Januar
    Februar
    Juli
    August
    14–14°C·33–61 mm(wenig Regen)
    Bogotá hat das ganze Jahr über ähnliche Temperaturen um 14 Grad, die Jahreszeiten unterscheiden sich vor allem beim Regen. Am trockensten sind Dezember bis Februar sowie Juli und August. April und Mai sowie Oktober und November bringen am Flughafen El Dorado jeweils mehr als 100 mm Niederschlag.
    Auf 2.600 Metern sind die Nächte kühl, nimm auch in der Trockenzeit eine warme Jacke mit. Die Werte gelten für den Flughafen; Villa de Leyva in Boyacá liegt mit 2.149 Metern tiefer.

    Saisons

    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
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    Dez
    Trockenzeit, Hauptsaison
    Trockenere Zeit
    Übergangszeit
    Regenzeit
    Beste Reisezeit
    ▶Detaillierte Monatsdaten anzeigen
    MonatTemp (°C)Regen (mm)Sonne (h)
    Januar13.6335.9
    Februar14.0515.3
    März14.1834.4
    April14.31173.5
    Mai14.31093.5
    Juni14.2573.9
    Juli13.8494.3
    August13.8444.4
    September13.8574.1
    Oktober13.71083.8
    November13.81074.2
    Dezember13.7615.1

    Kultur und Geschichte

    Das Hochland war das Gebiet der Muisca. Ihre Goldschmiedekunst zeigt das Museo del Oro in Bogotá, darunter das Muisca-Floß, das mit dem Mythos von El Dorado verbunden ist.Salz prägte die Region schon vor der Ankunft der Spanier: Zipaquirá war ein wichtiger Handelsplatz für Salz. Die Kolonialzeit hat in La Candelaria, Zipaquirá und Villa de Leyva weiß getünchte Häuser und große Plätze hinterlassen.

    Anreise und Unterwegs

    Flug: Internationaler Flughafen ist El Dorado (BOG) in Bogotá.Zipaquirá: Samstags, sonntags und an Feiertagen fährt der Tren de la Sabana ab der Gran Estación über Usaquén nach Zipaquirá. An der Station La Sabana werden nur Tickets verkauft.Villa de Leyva: Bus ab Bogotá (Terminal del Norte oder Terminal Salitre), oft mit Umstieg in Tunja; von dort rund 45 Minuten im Colectivo.

    Rundreisen durch die Region

    Kolumbien-Klassiker: Bogotá, Medellín, Kaffeezone und Karibik

    Kolumbien-Klassiker: Bogotá, Medellín, Kaffeezone und Karibik

    Die Route verbindet die Hauptstadt im Hochland mit Medellín, den Kaffeefincas um Salento und der Karibikküste von Cartagena bis Santa Marta. Die langen Strecken überbrückst du mit kurzen Inlandsflügen, sodass mehr Zeit für die Orte bleibt.

    14 Tage
    5 Stopps
    Gabelflug
    Kolonialstädte im Hochland

    Kolonialstädte im Hochland

    Von Bogotá über die Salzkathedrale von Zipaquirá und das weiße Villa de Leyva nach Santander, wo Barichara und San Gil liegen. Die Route verbindet Kolonialarchitektur, Muisca-Geschichte und Outdoor-Aktivitäten in den Anden.

    10 Tage
    5 Stopps
    Gabelflug

    In der Umgebung

    Zipaquirá

    Zipaquirá

    Zipaquirá liegt rund 49 Kilometer nördlich von Bogotá und ist für seine unterirdische Salzkathedrale bekannt. Der Ausflug aus der Hauptstadt lässt sich gut mit einem Bummel durch das koloniale Zentrum verbinden. Die 1600 gegründete Stadt hat gut 160.000 Einwohner; weiße Fassaden mit Holzbalkonen brachten ihr den Beinamen ciudad blanca ein.
    Bogotá

    Bogotá

    Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens und liegt auf 2.640 Metern in den Anden. Du kommst wegen des Goldmuseums, der Kolonialgassen von La Candelaria und des Blicks vom Hausberg Monserrate. Mit rund acht Millionen Einwohnern ist die 1538 gegründete Stadt groß und vielfältig: Chapinero und die Zona T sind die Viertel für Restaurants und Nachtleben.
    Villa de Leyva

    Villa de Leyva

    Villa de Leyva ist ein Kolonialort in Boyacá, rund 165 Kilometer nordöstlich von Bogotá und 40 Kilometer westlich von Tunja. Du kommst wegen der weißen Häuser, der Kopfsteinpflastergassen und der Plaza Mayor, die mit rund 14.000 Quadratmetern zu den größten Plätzen Südamerikas zählt. Der 1572 gegründete Ort liegt auf 2.149 Metern und ist seit 1954 Nationaldenkmal; in der trockenen Umgebung liegen Fossilienfunde und eine Muisca-Stätte.
    Manizales

    Manizales

    Manizales ist die Hauptstadt des Departamentos Caldas mit rund 475.000 Einwohnern und liegt auf über 2.100 m an steilen Andenhängen. Du fährst hin als Ausgangspunkt für Kaffeefincas und den Nationalpark Los Nevados mit dem Vulkan Nevado del Ruiz. Die Stadt wurde 1849 gegründet und ist durch mehrere Universitäten geprägt.
    Valle de Cocora

    Valle de Cocora

    Das Valle de Cocora ist ein Hochtal zwischen 1.800 und 2.400 m in der Kaffeezone im Departamento Quindío, im Norden der Gemeinde Salento, rund 20 bis 30 Minuten per Jeep vom Dorf. Du fährst hin wegen der Quindío-Wachspalmen, die hier in großer Zahl auf den Weiden stehen. Das Tal liegt im Einflussgebiet des Nationalparks Los Nevados am Oberlauf des Río Quindío.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI