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    Heiliges Tal der Inka
    McKay Savage from London, UK / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

    Peru

    Heiliges Tal der Inka

    Sehenswürdigkeit

    Das Heilige Tal folgt dem Río Urubamba nordwestlich von Cusco und war für die Inka eine wichtige Agrarregion.

    von Felix Gillen

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    5. Heiliges Tal der Inka
    Das Heilige Tal folgt dem Río Urubamba nordwestlich von Cusco und war für die Inka eine wichtige Agrarregion. Der Ort Pisac liegt rund 30 Kilometer von Cusco entfernt, bekannt für seinen Kunsthandwerksmarkt, besonders am Sonntag, und die Terrassen und Tempel der Inka-Anlage auf dem Berg über dem Ort.Auf der Hochebene über dem Tal liegen die kreisförmigen Terrassen von Moray, die die Inka vermutlich für Anbauversuche nutzten, und die Salzbecken von Maras, in denen bis heute Salz aus einer Quelle verdunstet. Am westlichen Ende des Tals liegt Ollantaytambo mit dem Bahnhof nach Machu Picchu.Pisac, Ollantaytambo, Moray und Chinchero sind im Boleto Turístico von Cusco enthalten.Das Tal liegt tiefer als Cusco und eignet sich gut für die ersten Tage der Akklimatisierung.

    Restaurants in Heiliges Tal der Inka

    Vor Ort unterwegs

    Von Cusco ins TalSammeltaxis und Minibusse fahren von Cusco nach Pisac, Urubamba und Ollantaytambo. Viele buchen eine Tagestour, die die wichtigsten Orte verbindet.Im TalZwischen den Orten pendeln Colectivos entlang der Hauptstraße. Für Moray und die Salzterrassen von Maras, die abseits auf einer Hochebene liegen, nimmst du am besten ein Taxi für den halben Tag. Viele Stätten im Tal sind im Boleto Turístico del Cusco enthalten, die Salzterrassen kosten eigenen Eintritt.

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    In der Umgebung

    Cusco

    Cusco

    Cusco war die Hauptstadt des Inkareichs und ist heute Ausgangspunkt für fast jede Reise nach Machu Picchu. Unter Pachacútec entstand eine geplante Stadt mit religiösen und administrativen Bereichen. Die Spanier behielten den Grundriss bei und bauten ihre Kirchen und Paläste auf die Inka-Mauern. Seit 1983 ist die Stadt UNESCO-Welterbe.Herz der Stadt ist die Plaza de Armas mit Kathedrale und Arkaden. Das Kloster Santo Domingo steht auf dem Qorikancha, dem Sonnentempel der Inka, dessen Mauern noch sichtbar sind. In der Calle Hatun Rumiyoc sitzt der berühmte Stein mit zwölf Ecken, darüber das Handwerkerviertel San Blas. Der Mercado San Pedro ist der wichtigste Markt der Stadt. Oberhalb liegt die Inka-Anlage Sacsayhuamán mit ihren mächtigen Steinmauern, Schauplatz des Inti Raymi am 24. Juni.Cusco liegt auf rund 3.500 Metern: Plane die ersten Tage ruhig.Für Sacsayhuamán und die Inka-Stätten im Heiligen Tal brauchst du das Boleto Turístico, das es als Gesamtticket für zehn Tage und als Teiltickets gibt. Qorikancha und Kathedrale sind nicht enthalten.
    Cusco und Heiliges Tal

    Cusco und Heiliges Tal

    Die Region um Cusco ist das Kernland der Inka und das wichtigste Reiseziel Perus. Die einstige Inka-Hauptstadt Cusco liegt auf rund 3.500 Metern, ihr Zentrum ist seit 1983 UNESCO-Welterbe. Nordwestlich folgt das Heilige Tal des Urubamba mit den Ruinen und Märkten von Pisac, dem Inka-Ort Ollantaytambo und den Terrassen von Moray und Maras. Am Ende des Tals liegt Machu Picchu, erreichbar mit dem Zug nach Aguas Calientes.
    Ollantaytambo

    Ollantaytambo

    Ollantaytambo liegt auf rund 2.800 Metern am westlichen Ende des Heiligen Tals. Der Ort wird oft als lebendiges Inka-Dorf bezeichnet: Die Altstadt folgt noch dem rechtwinkligen Straßenraster der Inka, durch die Gassen fließt Wasser in steinernen Kanälen, und viele Häuser stehen auf Inka-Mauern.Über dem Ort erheben sich die Terrassen und Tempelanlagen der Inka, die unter Pachacútec ausgebaut wurden. Während der spanischen Eroberung war Ollantaytambo eine Festung von Manco Inca. Am gegenüberliegenden Hang liegen alte Speicherbauten.Vom Bahnhof fahren PeruRail und Inca Rail mehrmals täglich nach Aguas Calientes, die Fahrt dauert etwa zwei Stunden.Die Inka-Anlage ist im Boleto Turístico von Cusco enthalten.
    Machu Picchu

    Machu Picchu

    Machu Picchu ist die bekannteste Inka-Stätte und der Grund, warum die meisten Reisenden nach Peru kommen. Die Anlage liegt auf rund 2.430 Metern auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln Machu Picchu und Huayna Picchu hoch über dem Río Urubamba, etwa 80 Kilometer nordwestlich von Cusco. Die meisten Archäologen sehen in ihr ein Anwesen des Inka-Herrschers Pachacútec, erbaut um 1450. Den Spaniern blieb sie verborgen, international bekannt wurde sie 1911 durch Hiram Bingham. Seit 1983 ist sie UNESCO-Welterbe.Tickets: Der Eintritt ist auf drei Rundwege mit insgesamt zehn Routen und feste Einlasszeiten verteilt. Die Tageskapazität liegt bei 4.500 Besuchern, an festgelegten Hochsaisontagen bei 5.600. Tickets verkauft das Kulturministerium online, ein kleines Kontingent für den Folgetag gibt es vor Ort in Aguas Calientes. Für Juni bis Oktober frühzeitig buchen.Anreise: Mit dem Zug von Cusco oder Ollantaytambo nach Aguas Calientes, von dort mit dem Bus von Consettur oder zu Fuß über Treppen hinauf zum Eingang.Inka-Trail: Der klassische Trail braucht eine Genehmigung und ist jedes Jahr im Februar gesperrt.
    Colca Canyon

    Colca Canyon

    Der Colca Canyon liegt rund 160 Kilometer nordwestlich von Arequipa und zählt zu den tiefsten Schluchten der Welt. Entlang des Tals bewirtschaften die Dörfer bis heute alte Ackerterrassen, die zum Teil aus vorinkaischer Zeit stammen. Am Aussichtspunkt Cruz del Cóndor, wo der Grund der Schlucht etwa 1.200 Meter tiefer liegt, kreisen Andenkondore, am besten zu sehen am Vormittag.Ausgangspunkt ist der Ort Chivay, etwa vier Stunden Fahrt von Arequipa, mit Thermalbädern in der Umgebung.Für den Besuch der Aussichtspunkte brauchst du das Boleto Turístico des Colca, das du in Chivay oder an den Kontrollen kaufst.Die Straße führt über große Höhen, plane die Akklimatisierung ein.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI