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    Cusco

    Peru

    Cusco

    Stadt

    Cusco war die Hauptstadt des Inkareichs und ist heute Ausgangspunkt für fast jede Reise nach Machu Picchu. Unter Pachacútec entstand eine geplante Stadt mit religiösen und administrativen Bereichen.

    von Felix Gillen

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    5. Cusco
    Cusco war die Hauptstadt des Inkareichs und ist heute Ausgangspunkt für fast jede Reise nach Machu Picchu. Unter Pachacútec entstand eine geplante Stadt mit religiösen und administrativen Bereichen. Die Spanier behielten den Grundriss bei und bauten ihre Kirchen und Paläste auf die Inka-Mauern. Seit 1983 ist die Stadt UNESCO-Welterbe.Herz der Stadt ist die Plaza de Armas mit Kathedrale und Arkaden. Das Kloster Santo Domingo steht auf dem Qorikancha, dem Sonnentempel der Inka, dessen Mauern noch sichtbar sind. In der Calle Hatun Rumiyoc sitzt der berühmte Stein mit zwölf Ecken, darüber das Handwerkerviertel San Blas. Der Mercado San Pedro ist der wichtigste Markt der Stadt. Oberhalb liegt die Inka-Anlage Sacsayhuamán mit ihren mächtigen Steinmauern, Schauplatz des Inti Raymi am 24. Juni.Cusco liegt auf rund 3.500 Metern: Plane die ersten Tage ruhig.Für Sacsayhuamán und die Inka-Stätten im Heiligen Tal brauchst du das Boleto Turístico, das es als Gesamtticket für zehn Tage und als Teiltickets gibt. Qorikancha und Kathedrale sind nicht enthalten.

    Sehenswürdigkeiten in Cusco

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Plaza de Armas

    1Plaza de Armas

    Der Hauptplatz von Cusco, zur Inka-Zeit als Haukaypata ein zeremonieller Platz. Heute rahmen ihn Arkaden, die Kathedrale und die Jesuitenkirche La Compañía. Am 24. Juni ist er eine der Stationen des Inti Raymi.
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    Qorikancha und Convento de Santo Domingo

    2Qorikancha und Convento de Santo Domingo

    Der Qorikancha war der wichtigste Tempel des Inkareichs, geweiht dem Sonnengott Inti. Die Spanier rissen große Teile ab und errichteten darauf Kirche und Kloster Santo Domingo, deren heutiger Bau nach dem Erdbeben von 1650 entstand. Die fugenlos gesetzten Inka-Mauern sind im Kloster bis heute zu sehen. Der Eintritt ist nicht im Boleto Turístico enthalten.
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    Sacsayhuamán

    3Sacsayhuamán

    Die Inka-Anlage am nördlichen Stadtrand liegt auf rund 3.700 Metern. Bekannt sind ihre Zickzackmauern aus mörtellos gefügten Kalksteinblöcken, von denen die größten weit über 100 Tonnen wiegen. Nach der Eroberung diente die Anlage als Steinbruch für das koloniale Cusco. Am 24. Juni ist die Esplanade Schauplatz des Inti Raymi. Eintritt mit dem Boleto Turístico.
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    Mercado San Pedro

    4Mercado San Pedro

    Der älteste und wichtigste Markt von Cusco versorgt bis heute die Stadt mit Obst, Kartoffeln, Käse und Brot. An den Garküchen und Saftständen in der Markthalle essen auch viele Einheimische. Achte im Gedränge auf deine Wertsachen.
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    Calle Hatun Rumiyoc und San Blas

    5Calle Hatun Rumiyoc und San Blas

    In der Gasse Hatun Rumiyoc steckt in einer Inka-Mauer der berühmte Stein mit zwölf Ecken, ein Beispiel für die passgenaue Steinmetzkunst der Inka. Die Mauer gehörte zum Palast des Inka Roca, heute steht dort der Erzbischöfliche Palast. Bergauf folgt San Blas, das Viertel der Kunsthandwerker mit steilen Gassen und der Kirche San Blas, deren Kanzel aus Holz geschnitzt ist.
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    Restaurants in Cusco

    1

    Kusykay Peruvian Craft Food

    Restaurant mit peruanischer Küche wenige Schritte von der Plaza de Armas, bei Besuchern sehr gut bewertet.
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    2

    Yaku Restaurant

    Peruanisches Restaurant mit Bar westlich der Plaza de Armas, sehr gut bewertet.
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    3

    Organika Restaurant

    Restaurant in der Calle Ataúd, wenige Schritte nördlich der Plaza de Armas.
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    Kultur

    Nabel der WeltQosqo bedeutet auf Quechua etwa Nabel, und genau das war die Stadt für die Inka: das Zentrum ihres Reiches. Die Spanier bauten ihre Kirchen und Paläste direkt auf die fugenlosen Inka-Mauern, die du bis heute an vielen Straßenecken siehst. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe.Lebendige TraditionenQuechua hörst du in Cusco überall, auf den Märkten ebenso wie in den Dörfern rundherum. Jedes Jahr am 24. Juni feiert die Stadt das Inti Raymi, das Sonnenfest der Inka, mit einer großen Inszenierung in Sacsayhuamán.Kunst und HandwerkDie Cusqueñer Malschule prägte die Kolonialkunst der Anden, viele Kirchen der Stadt hängen voll mit ihren Gemälden. In San Blas arbeiten bis heute Kunsthandwerker in kleinen Werkstätten.

    Vor Ort unterwegs

    AnreiseDer Flughafen Alejandro Velasco Astete (CUZ) liegt nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt, mit dem Taxi bist du in rund 20 Minuten in der Altstadt. Flüge aus Lima dauern gut eine Stunde. Fernbusse kommen am Terminal Terrestre an, von dort nimmst du ein Taxi.In der AltstadtDas historische Zentrum erkundest du am besten zu Fuß, viele Gassen sind ohnehin zu schmal für Autos. Cusco liegt auf rund 3.400 Metern, und die Wege nach San Blas sind steil. Nimm dir die ersten Tage Zeit, trink viel Wasser und gern auch einen Mate de Coca.Tickets und AusflügeMit dem Boleto Turístico del Cusco kommst du in Sacsayhuamán und viele weitere Stätten in und um die Stadt, auch ins Heilige Tal. Die Qorikancha und Machu Picchu sind darin nicht enthalten. Sammeltaxis und Minibusse ins Heilige Tal fahren von mehreren Sammelpunkten am Stadtrand ab.

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      12 Tage · 4 Stopps

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      Cusco-Reise

      Live
      • 1Plaza de Armas3 Tage
      • 2Qorikancha und Convento de Santo Domingo4 Tage
      • 3Sacsayhuamán5 Tage
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      Cusco
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    In der Umgebung

    Cusco und Heiliges Tal

    Cusco und Heiliges Tal

    Die Region um Cusco ist das Kernland der Inka und das wichtigste Reiseziel Perus. Die einstige Inka-Hauptstadt Cusco liegt auf rund 3.500 Metern, ihr Zentrum ist seit 1983 UNESCO-Welterbe. Nordwestlich folgt das Heilige Tal des Urubamba mit den Ruinen und Märkten von Pisac, dem Inka-Ort Ollantaytambo und den Terrassen von Moray und Maras. Am Ende des Tals liegt Machu Picchu, erreichbar mit dem Zug nach Aguas Calientes.
    Heiliges Tal der Inka

    Heiliges Tal der Inka

    Das Heilige Tal folgt dem Río Urubamba nordwestlich von Cusco und war für die Inka eine wichtige Agrarregion. Der Ort Pisac liegt rund 30 Kilometer von Cusco entfernt, bekannt für seinen Kunsthandwerksmarkt, besonders am Sonntag, und die Terrassen und Tempel der Inka-Anlage auf dem Berg über dem Ort.Auf der Hochebene über dem Tal liegen die kreisförmigen Terrassen von Moray, die die Inka vermutlich für Anbauversuche nutzten, und die Salzbecken von Maras, in denen bis heute Salz aus einer Quelle verdunstet. Am westlichen Ende des Tals liegt Ollantaytambo mit dem Bahnhof nach Machu Picchu.Pisac, Ollantaytambo, Moray und Chinchero sind im Boleto Turístico von Cusco enthalten.Das Tal liegt tiefer als Cusco und eignet sich gut für die ersten Tage der Akklimatisierung.
    Ollantaytambo

    Ollantaytambo

    Ollantaytambo liegt auf rund 2.800 Metern am westlichen Ende des Heiligen Tals. Der Ort wird oft als lebendiges Inka-Dorf bezeichnet: Die Altstadt folgt noch dem rechtwinkligen Straßenraster der Inka, durch die Gassen fließt Wasser in steinernen Kanälen, und viele Häuser stehen auf Inka-Mauern.Über dem Ort erheben sich die Terrassen und Tempelanlagen der Inka, die unter Pachacútec ausgebaut wurden. Während der spanischen Eroberung war Ollantaytambo eine Festung von Manco Inca. Am gegenüberliegenden Hang liegen alte Speicherbauten.Vom Bahnhof fahren PeruRail und Inca Rail mehrmals täglich nach Aguas Calientes, die Fahrt dauert etwa zwei Stunden.Die Inka-Anlage ist im Boleto Turístico von Cusco enthalten.
    Machu Picchu

    Machu Picchu

    Machu Picchu ist die bekannteste Inka-Stätte und der Grund, warum die meisten Reisenden nach Peru kommen. Die Anlage liegt auf rund 2.430 Metern auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln Machu Picchu und Huayna Picchu hoch über dem Río Urubamba, etwa 80 Kilometer nordwestlich von Cusco. Die meisten Archäologen sehen in ihr ein Anwesen des Inka-Herrschers Pachacútec, erbaut um 1450. Den Spaniern blieb sie verborgen, international bekannt wurde sie 1911 durch Hiram Bingham. Seit 1983 ist sie UNESCO-Welterbe.Tickets: Der Eintritt ist auf drei Rundwege mit insgesamt zehn Routen und feste Einlasszeiten verteilt. Die Tageskapazität liegt bei 4.500 Besuchern, an festgelegten Hochsaisontagen bei 5.600. Tickets verkauft das Kulturministerium online, ein kleines Kontingent für den Folgetag gibt es vor Ort in Aguas Calientes. Für Juni bis Oktober frühzeitig buchen.Anreise: Mit dem Zug von Cusco oder Ollantaytambo nach Aguas Calientes, von dort mit dem Bus von Consettur oder zu Fuß über Treppen hinauf zum Eingang.Inka-Trail: Der klassische Trail braucht eine Genehmigung und ist jedes Jahr im Februar gesperrt.
    Colca Canyon

    Colca Canyon

    Der Colca Canyon liegt rund 160 Kilometer nordwestlich von Arequipa und zählt zu den tiefsten Schluchten der Welt. Entlang des Tals bewirtschaften die Dörfer bis heute alte Ackerterrassen, die zum Teil aus vorinkaischer Zeit stammen. Am Aussichtspunkt Cruz del Cóndor, wo der Grund der Schlucht etwa 1.200 Meter tiefer liegt, kreisen Andenkondore, am besten zu sehen am Vormittag.Ausgangspunkt ist der Ort Chivay, etwa vier Stunden Fahrt von Arequipa, mit Thermalbädern in der Umgebung.Für den Besuch der Aussichtspunkte brauchst du das Boleto Turístico des Colca, das du in Chivay oder an den Kontrollen kaufst.Die Straße führt über große Höhen, plane die Akklimatisierung ein.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Pexels, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI