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    Südpatagonien und Los Glaciares

    Argentinien

    Südpatagonien und Los Glaciares

    Region

    Im Süden der Provinz Santa Cruz grenzt die patagonische Steppe an das Südpatagonische Eisfeld.

    von Felix Gillen

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    4. Südpatagonien und Los Glaciares
    Im Süden der Provinz Santa Cruz grenzt die patagonische Steppe an das Südpatagonische Eisfeld. Der Parque Nacional Los Glaciares, seit 1981 UNESCO-Welterbe, schützt Gletscher wie den Perito Moreno und die Granitgipfel von Fitz Roy und Cerro Torre. Ausgangsorte sind El Calafate am Lago Argentino und das Wanderdorf El Chaltén, rund drei Busstunden weiter nördlich.Beste Reisezeit ist von November bis März; im Winter sind viele Unterkünfte geschlossen, und das Wetter bleibt das ganze Jahr wechselhaft und windig.
    Perito-Moreno-Gletscher

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    Perito-Moreno-Gletscher

    Der Perito-Moreno-Gletscher im Parque Nacional Los Glaciares ist einer der zugänglichsten Gletscher der Welt. Seine Eisfront ragt rund 70 Meter über den Lago Argentino; immer wieder brechen Eisblöcke mit lautem Donnern ins Wasser.

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    El Chaltén

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    El Chaltén

    El Chaltén wurde erst 1985 gegründet, auch um den Gebietsanspruch im damals mit Chile umstrittenen Grenzland zu sichern, und ist heute per Gesetz die „Nationale Hauptstadt des Trekkings“.

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    El Calafate liegt am Südufer des Lago Argentino, des größten Sees Argentiniens, zwischen trockener, windiger Steppe und dem Südpatagonischen Eisfeld. Der kompakte Ort ist der wichtigste Ausgangspunkt für den Perito-Moreno-Gletscher, rund 80 Kilometer westlich, und für die Bootsausflüge zu den Gletschern Upsala und Spegazzini, die vom Hafen Punta Bandera etwa 47 Kilometer außerhalb ablegen.Am Ortsrand liegt das Vogelschutzgebiet Laguna Nimez mit Flamingos und Schwarzhalsschwänen; einige Kilometer außerhalb erklärt das Glaciarium als Ausstellungszentrum die Welt des Eises. Der Flughafen liegt rund 20 Kilometer östlich und hat Verbindungen nach Buenos Aires und Ushuaia. Fernbusse fahren in etwa drei Stunden nach El Chaltén und in fünf bis sechs Stunden ins chilenische Puerto Natales. Kauf hier ein, bevor du nach El Chaltén weiterfährst: Die Supermärkte sind besser sortiert und günstiger.

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    El Calafate

    El Calafate liegt am Südufer des Lago Argentino, des größten Sees Argentiniens, zwischen trockener, windiger Steppe und dem Südpatagonischen Eisfeld. Der kompakte Ort ist der wichtigste Ausgangspunkt für den Perito-Moreno-Gletscher, rund 80 Kilometer westlich, und für die Bootsausflüge zu den Gletschern Upsala und Spegazzini, die vom Hafen Punta Bandera etwa 47 Kilometer außerhalb ablegen.Am Ortsrand liegt das Vogelschutzgebiet Laguna Nimez mit Flamingos und Schwarzhalsschwänen; einige Kilometer außerhalb erklärt das Glaciarium als Ausstellungszentrum die Welt des Eises. Der Flughafen liegt rund 20 Kilometer östlich und hat Verbindungen nach Buenos Aires und Ushuaia. Fernbusse fahren in etwa drei Stunden nach El Chaltén und in fünf bis sechs Stunden ins chilenische Puerto Natales. Kauf hier ein, bevor du nach El Chaltén weiterfährst: Die Supermärkte sind besser sortiert und günstiger.
    El Chaltén

    El Chaltén

    El Chaltén wurde erst 1985 gegründet, auch um den Gebietsanspruch im damals mit Chile umstrittenen Grenzland zu sichern, und ist heute per Gesetz die „Nationale Hauptstadt des Trekkings“. Das kleine Dorf mit Hostels, Brauereien und Ausrüstungsläden liegt im Nordteil des Parque Nacional Los Glaciares direkt unter dem Fitz-Roy-Massiv, und die Wanderwege beginnen am Ortsrand.Die bekannteste Tagestour führt zur Laguna de los Tres am Fuß des Fitz Roy: rund 20 bis 24 Kilometer hin und zurück, acht bis zehn Stunden, mit einem sehr steilen letzten Anstieg über losen Fels. Etwas leichter ist der Weg zur Laguna Torre unter dem Cerro Torre mit rund 18 bis 20 Kilometern. Für kurze Touren eignen sich der Mirador de los Cóndores über dem Ort und die Laguna Capri. Das Wetter wechselt schnell: Nimm Wind- und Regenschutz mit und kehre um, wenn Wind oder Wolken am letzten Anstieg zunehmen.
    Perito-Moreno-Gletscher

    Perito-Moreno-Gletscher

    Der Perito-Moreno-Gletscher im Parque Nacional Los Glaciares ist einer der zugänglichsten Gletscher der Welt. Seine Eisfront ragt rund 70 Meter über den Lago Argentino; immer wieder brechen Eisblöcke mit lautem Donnern ins Wasser. Anders als die meisten Gletscher weltweit befindet er sich seit Langem weitgehend im Gleichgewicht. Gelegentlich schiebt er sich bis ans Ufer der Halbinsel Magallanes vor und staut den Brazo Rico, bis das Wasser den Eisdamm durchbricht.Gegenüber der Front verlaufen mehrere Kilometer Stege mit Rundwegen verschiedener Länge und Schwierigkeit; plane dafür mindestens zwei bis drei Stunden ein. Zusätzlich gibt es Bootsfahrten vor der Eiswand und geführte Wanderungen mit Steigeisen auf dem Gletscher, die du vorab buchst. Der Nationalpark verlangt Eintritt (seit Juni 2026 für ausländische Besucher 50.000 Pesos), der in keiner Tour enthalten ist. Von El Calafate sind es rund 80 Kilometer auf asphaltierter Straße.
    Parque Nacional Torres del Paine

    Parque Nacional Torres del Paine

    Torres del Paine im Süden Chiles ist einer der bekanntesten Nationalparks Patagoniens: Granittürme, Gletscher und türkisfarbene Seen liegen hier auf engem Raum. Du wanderst auf den Mehrtagestouren W und O oder auf Tagestouren zu Aussichtspunkten wie der Base Torres. Der Park liegt rund 110 km nördlich von Puerto Natales und schützt das Paine-Massiv mit den Torres und den Cuernos sowie Gletscher des Südpatagonischen Eisfelds.
    Puerto Natales

    Puerto Natales

    Puerto Natales liegt am Fjord Última Esperanza und ist der wichtigste Ausgangsort für den Nationalpark Torres del Paine. Die Kleinstadt entstand Anfang des 20. Jahrhunderts rund um Schafzucht und Kühlhäuser und lebt heute vor allem vom Tourismus. Bunte Holzhäuser, eine Uferpromenade und viele Ausrüster prägen das Zentrum.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Video-Reportagen: Von Patagonien nach Feuerland (ARD Reisen)
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI