Südlich des Hohen Atlas beginnt das Land der Lehmburgen und Oasen: der Ksar Aït-Ben-Haddou, die Filmstadt Ouarzazate, die Schluchten von Dadès und Todra und am Ende die Sanddünen des Erg Chebbi bei Merzouga.
Südlich des Hohen Atlas beginnt das Land der Lehmburgen und Oasen: der Ksar Aït-Ben-Haddou, die Filmstadt Ouarzazate, die Schluchten von Dadès und Todra und am Ende die Sanddünen des Erg Chebbi bei Merzouga.
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Aït-Ben-Haddou
Der Ksar Aït-Ben-Haddou ist eine befestigte Lehmsiedlung im Ounila-Tal an der alten Karawanenroute zwischen Sahara und Marrakesch. Seit 1987 gehört er zum UNESCO-Welterbe.
Die Todra-Schlucht liegt rund 15 Kilometer nördlich von Tinghir, wo der Fluss Todgha sich durch den Fels geschnitten hat. Auf den letzten rund 600 Metern verengt sich die Schlucht auf etwa zehn Meter, die Wände ragen dort bis zu 160 Meter auf.
Bei Merzouga im Südosten Marokkos erhebt sich der Erg Chebbi, ein rund 28 Kilometer langes Dünenmeer mit Dünen von etwa 150 Metern Höhe. Viele Reisende kommen für einen Kamelritt in die Dünen und eine Nacht im Wüstencamp.
Zagora ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Drâa-Tal, dessen Palmenhaine sich südlich des Atlas Richtung Sahara ziehen. Die Stadt ist Ausgangspunkt für das Töpfer- und Bibliotheksdorf Tamegroute und für Touren über M'Hamid in die Dünen des Erg Chigaga.
Ouarzazate liegt südlich des Hohen Atlas auf rund 1.150 Metern Höhe und wird oft Tor zur Wüste genannt. Die Stadt wuchs in der französischen Zeit als Garnison und Verwaltungsposten und ist heute Standort der Atlas Studios, in denen zahlreiche internationale Filme gedreht wurden. Der Ksar Aït-Ben-Haddou liegt rund 30 Kilometer nordwestlich.