Das Nordend erhielt seinen Namen um 1850, als das Gebiet nördlich der alten Stadtgrenze zum Wohnviertel bestimmt wurde.
Das Nordend erhielt seinen Namen um 1850, als das Gebiet nördlich der alten Stadtgrenze zum Wohnviertel bestimmt wurde. Geprägt ist es von vierstöckigen Gründerzeithäusern mit Sockeln aus rotem Sandstein, weiter nördlich wird die Bebauung niedriger und villenartiger. Mit gut 54.000 Einwohnern ist es der am dichtesten besiedelte Stadtteil Frankfurts.Zwischen den Wohnstraßen liegen grüne Inseln: der Holzhausenpark mit dem barocken Wasserschlösschen, der Bethmannpark mit seinem Chinesischen Garten und der Günthersburgpark an der Grenze zu Bornheim. Drei U-Bahn-Strecken mit den Linien U1, U2, U3 und U8, U4 sowie U5 erschließen den Stadtteil an zehn Stationen, auf der Friedberger Landstraße fahren die Straßenbahnlinien 12 und 18.
Das Nordend ist mit gut 54.000 Einwohnern der am dichtesten besiedelte Stadtteil Frankfurts. Vierstöckige Gründerzeithäuser mit Sockeln aus rotem Sandstein prägen die Straßen, dazwischen liegen Holzhausenpark, Bethmannpark und Günthersburgpark. Hier erlebst du Frankfurt als Wohnviertel, beim Spaziergang durch die Parks und in den Lokalen an Straßen wie der Rotlintstraße. Zehn U-Bahn-Stationen und die Straßenbahnlinien 12 und 18 auf der Friedberger Landstraße erschließen das Viertel.
Sehenswürdigkeiten in Nordend
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Historische Stätte
1Holzhausenschlösschen
Das barocke Wasserschloss wurde 1729 auf den Fundamenten einer älteren Wasserburg für die Patrizierfamilie Holzhausen errichtet und ist auf drei Seiten vom Holzhausenpark umgeben. Seit 1989 hat hier die Frankfurter Bürgerstiftung ihren Sitz, die regelmäßig Kulturveranstaltungen ausrichtet.
Johann Philipp Bethmann erwarb den Garten vor dem Friedberger Tor 1783, seit 1941 ist der 3,1 Hektar große Park städtisch. Im Südwesten liegt seit 1989 der ummauerte Chinesische Garten "Garten des Himmlischen Friedens".
Der 1828 eröffnete Friedhof umfasst rund 70 Hektar und ist die größte Grünfläche im Nordend. Hier liegen unter anderem Arthur Schopenhauer, Theodor W. Adorno und Marcel Reich-Ranicki, am Ostrand steht die klassizistische Gruftenhalle von 1828.